Jordanischer Autor freut sich auf Endkampf zwischen Muslimen und Juden

Elder of Ziyon, 13. Januar 2013

In den Amman News nutz Asaad Aezzona die Überschwemmungen der letzten Woche, um über den traurigen Zustand der Flüsse in Jordanien zu jammern – und er macht natürlich Israel voll und ganz für die Probleme verantwortlich. (Natürlich erwähnt er nicht, dass Jordanien und Syrien die Zuflüsse des Jordan in ihre Territorien abgeleitet haben.)

Manchmal kann man aber aus ihren Randbemerkungen mehr darüber lernen, wie die Leute denken, als von ihren Hauptargumenten. Aezzona schreibt:

[Der Jordan] ist auch der Übergang, den die Invasoren nach Palästina nutzten, die oft besiegt wurden. Daher wimmelt das Flussbett des Joran mit Schätzen, die von diesen Invasoren und von Flüchtlingen vergraben wurden, und [der Fluss] wird, so Gott will, Zeuge der Schlacht zwischen Juden und Muslimen sein.

Inshallah.

(Der Autor vermerkt auch, dass der Jordan nie eine nationale Grenze war, bis die Briten sie zu einer machten. Das beerdigt so ziemlich den Mythos eines „historischen Palästina“, doch daran denkt der Autor nicht.)