Morsi sagt wieder, er sei missverstanden worden. Hier deshalb weitere MB-Texte über Juden

Elder of Ziyon, 31. Januar 2013

Der ägyptische Präsident Mohamed Morsi versucht weiter seine antisemitischen Äußerungen zu „kontextualisieren“:

„Wie ich schon gesagt habe, wurden die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen … Ich bin nicht gegen den jüdischen Glauben, ich bin nicht gegen Juden die ihre Religion ausüben“, sagte Morsi auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin.

„Ich sprach von den Praktiken und dem Verhalten von Gläubigen jeder Religion, die Blut vergießen oder unschuldige Menschen oder Zivilisten angreifen. Das ist ein Verhalten, das ich verurteile.“

„Ich bin Muslim. Ich bin ein Gläubiger und meine Religion verpflichtet mich an alle Propheten zu glauben, alle Religionen zu respektieren und das Recht der Menschen auf ihren eigenen Glauben zu respektieren“, fügte er hinzu.

Ich habe bereits vermerkt, dass die Internetseite der Muslimbruderschaft mit den empörendsten antisemitischen Giftigkeiten angefüllt ist – ohne den Zionismus überhaupt zu erwähnen.

Hier ist ein weiteres Beispiel, aus dem Jahr 2004. Es handelt sich um die Rezension eines Buchs, „Literary Comparison of Jewish People“ (Ein literarischer Vergleich jüdischer Menschen). Der Autor nimmt jüdische Charaktere aus englischer und ägyptischer Literatur und analysiert sie, um zu sehen, welche gemeinsamen Charakteristika sie im Verlauf der Jahrhunderte haben. Dazu gehören jüdische Figuren von Ivanhoe, The Unfortunate Traveller (Der unglückliche Reisende) von Thomas Nashe, Oliver Twist und der ägyptische Roman Ahmed Daoud.

Die Schlussfolgerung?

Dies sind die Eigenschaften und Charakteristika des jüdischen Charakters: instinktive Liebe zu Geld, Heimtücke, Verrat, Heuchelei, Unmoral, Terrorismus, Angst und Feigheit; Eigenschaften, die im jüdischen Charakter eines jeden Landes durchgängig sind, in dem sie lebten. Vielleicht sind diese Eigenschaften der wirkliche Schlüssel dafür zu wissen, wie man mit ihnen umgeht.

Ich bin sicher, das ist aus dem Zusammenhang gerissen und sie redeten in Wirklichkeit über die Zionisten. So wie in diesem Absatz auf der MB-Internetseite:

Als wir das Alte Testament und den Talmud lasen und die sich daraus ergebenden Sichtweisen und Ideen aus Studien wie „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und rabbinischen religiösen Entscheidungen und anderen Nebenflüsse jüdischen Denkens, finden wir persönliche jüdische Muster abartigen Verhaltens gegen die Menschheit, sie diktieren Intoleranz gegenüber Menschen von Nichtjuden und falsche, arrogante Eitelkeit zu Gottes Schöpfungen. Sie schlagen ihnen auch vor, dass diese quellen heiligen intellektuellen Denkens – in ihren Augen – eine von Heuchelei und Täuschung und sogar Verrat und sie vergießen das Blut von Nichtjuden und nehmen ihnen das Geld und behalten sogar persönliche jüdische Feindschaft gegenüber anderen menschlichen Wesen bei, inspiriert von den jüdischen Quellen, die von ihnen als heilig angesehen werden, was die Abartigkeit des jüdischen Charakters verursacht.

Lügt Morsi also? Nicht ganz. Er sagt, er sei nicht gegen Juden, „die ihre Religion ausüben“. Doch aus seiner Perspektive definiert der Islam, was Judentum ist – nicht die Juden! So wie der Islam entscheidet, dass die jüdische Bibel ein der gegenüber dem Original fehlerhafter Text ist und der Talmud nichts mit dem wahren Judentum zu tun hat und dass die Protokolle der Weisen von Zion ein heiliger jüdischer Text sind, so entscheidet der Islam, welche Juden ihre Religion ausüben und welche nicht.

Diejenigen, die das Judentum ordnungsgemäß ausüben – aus muslimischer Sicht – sind diejenigen, die anerkennen, dass der Islam die einzig wahre Religion ist, dem sie glücklich ihre Jizya-Steuer zahlen.