Die große zionistische Toiletten-Verschwörung

Elder of Ziyon, 7. Februar 2013

Arabische Medien und soziale Medien sind empört wegen, wie sie sagen, „Zerstörungen“ nahe des Kotel (der Westmauer am Tempelberg oder „Klagemauer“), dem Platz, den sie gerne „Buraq-Platz“ nennen, obwohl es die Juden waren, die ihn zu einem Platz machten.

Der offizielle Fatah-Vertreter Abbas Zaki warnte vor dem „Judaisierungsplan, der von den israelischen Besatzungsbehörden in Jerusalem umgesetzt wird, einschließlich Baggerarbeiten am Burak-Platz durch den Abriss von Bögen und Fenstern des historischen Gebäudes an der Nordseite des Platzes nahe der Al-Aqsa-Moschee“.

Scheik Azzam Al-Khatib verurteilte auch die im Gang befindliche Arbeit; er sagte, sie gefährde historische Gebäude und solle einen riesigen Entwicklungsplan umsetzen.

Hier einige Fotos:

Johnny Bravo informierte mich allerdings per E-Mail, dass damit der Eingang zu den Kotel-Tunneln im Untergrund vergrößert werden sollten – und um die Toiletten zu renovieren.

Ein rasch gesuchtes Google Streetview-Foto zeigt, wie die Gegend zuletzt aussah und es ist offensichtlich, dass die abgerissenen Gebäude moderne waren, keine historischen.

Und dann beachten Sie bitte die Schilder für die Toiletten:

 Diese Juden! Zerstören mutwillig antike islamische Toiletten!

2 Gedanken zu “Die große zionistische Toiletten-Verschwörung

  1. Ich habe es erst kapiert, als ich den Origialbeitrag angeschaut hatte. Hier fehlt folgender Satz: „Indeed, a quick Google Streetview shot shows what the area looked like recently, and it is obvious that the buildings being demolished are modern, not historic.“

    • Autsch, war schon nicht mehr gesund, als ich das geschrieben hatte. Dann sehe ich mal zu, dass das in Ordnung kommt.

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