Man hofft – vergebens

Eine Bekannte aus der Schweiz hat einen Versuch gestartet. Vielleicht hat der Mann ja einen klaren Moment? (Und prinzipiell ist es eigentlich eine gute Maßnahme, diesen Leuten vorzuführen, was sie selbst nicht wahr haben wollen):

Sehr geehrter Herr Vischer

Als Jurist, Parlamentarier und Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina fühlen Sie sich zweifellos der Wahrheit verpflichtet. Deshalb sind Sie mit mir sicher einig, dass eine einseitige Indoktrinierung der Bevölkerung dem Frieden nicht dient. Ich darf Sie deshalb bitten, dafür zu sorgen, dass die drei nachstehenden Links auf der Webseite der Gesellschaft Schweiz-Palästina aufgeschaltet werden. Die Unterstützer/innen der GSP haben das Recht, auch von solchen Machenschaften zu wissen.

http://www.ironicsurrealism.com/2012/11/23/paliwood-gaza-photo-fraud-circulated-by-hamas-msm-enablers/

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Bitte beachten Sie unbedingt, was das kleine Mädchen am Palästinensischen Fernsehen sagt: „Juden und Christen sind minderwertige Menschen!“ Für diese wohl mehrfach eingeübte Aussage erhält die Kleine natürlich das Lob der Moderatorin. Aufhetzende Kindersendungen sind in diesem Teil der Welt an der Tagesordnung. Vorwiegend aus Europa, inkl. der Schweiz, werden jedes Jahr enorme Summen nach Palästina geschickt. Dabei weiß man sehr wohl (so man will), wie sehr z.B. auch in palästinensischen Schulbüchern gegen Israel und gegen die Juden gehetzt wird. Mindestens indirekt unterstützen die europäischen Steuerzahler gezwungenermaßen diese Art von Kindsmissbrauch.

Auch die gestellten Bilder mit blutüberströmten Kindern und Jugendlichen, von inszenierten Beerdigungen (bei denen die Leichen ab und zu von der Bahre purzeln und dann wieder hinaufklettern) etc. etc., sind schlicht geschmacklos, hetzerisch, dumm und unwürdig. Ebenso gibt die Tatsache zu denken, dass immer wieder Ambulanzfahrzeuge zu Propagandazwecken missbraucht werden.

Sie, Herr Vischer, stehen voll und ganz hinter Palästina. Sie verfügen über exzellente Beziehungen zu den Verantwortlichen. Wäre es da nicht Ihre Pflicht als Mensch, als Parlamentarier und als Präsident der GSP, diese verlogene und unwürdige Propaganda einmal auf den Tisch zu bringen? Überlegen Sie sich doch bitte einmal:

Was würden Sie tun, wenn am Schweizer Fernsehen ein kleines Kind – unter dem Beifall der Erwachsenen – sagen würde: „Muslime sind minderwertige Menschen!“?

Mit freundlichen Grüssen

Ich wünsche Herrn Vischer und der GSP, dass sie ein ganz klein wenig Anstand haben und eingestehen, was ihre Hätschelkinder da so treiben. Konsequenzen erwartet von so einer Truppe ja ohnehin niemand.

Es war natürlich vergebens, nicht einmal eine Antwort gab es. Nach mehreren Wochen daher dieser Tage noch einmal ein Schreiben:

Hallo Herr Vischer

Sie erinnern sich bestimmt: In meinem Mail vom 18.1.2013 habe ich Sie auf drei Youtube-Videos aufmerksam gemacht und Sie gebeten, die entsprechenden Links auf der Webseite der GSP aufzuschalten, damit auch diese Seite des Konflikts einmal aufgezeigt wird. Das haben Sie natürlich nicht gemacht. Auch mein Mail haben Sie nicht beantwortet.

Vorhin bin ich zufälligerweise auf dieses entsetzliche, in Gaza aufgezeichnete Video gestossen:

Selbstverständlich werden Sie auch zu diesem Video schweigen. Oder täusche ich mich? Werden Sie Ihre Freunde in Gaza damit konfrontieren und diese auf die schlimmen Menschenrechtsverletzungen ansprechen?   Kaum. Menschenrechtsverletzungen, welche von palästinensischer / islamischer Seite ausgehen, müssen offenbar immer entschuldigt und toleriert werden.  Was  werden Sie als Parlamentarier und Anwalt tun, wenn sich – vielleicht schon bald einmal – extreme Muslime in der Schweiz durch das Singen und Musizieren auf öffentlichen Plätzen in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen?

Herr Vischer, um ehrlich zu sein, ich habe ein ungutes Gefühl und ich bin unglücklich, dass Leute wie Sie und G. M. in unserem Nationalrat sitzen. Aber es ist wohl sehr naiv zu glauben, um Politiker zu werden, brauche es einen guten Charakter.

Mit freundlichen Grüssen

Nach diesem Schreiben hat der Herr Nationalrat sich dann doch noch zu Wort gemeldet:

Sehr geehrte Frau …
wenn Sie meinen Charakter anzweifeln, erübrigt sich eine Kommunikation eh.
Gruss, Daniel Vischer

Tja, hätte er das vorher nicht ignoriert, dann wäre sein Charakter wohl nicht angezweifelt worden. Aber auf diese Weise versucht der gute Mann dann den Spieß umzudrehen. Klappt aber nicht.

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