Hagalil – Bühne für Israelhasser

Hagalil.com, das sich „Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus“ auf die Fahnen geschrieben hat und mit diesem „Stichwort“ zum Spenden aufruft, hat zwar immer wieder auch gute Texte (z.B. von Ulrich Sahm oder durch die Empfehlung eines Buchs von Barry Rubin), verkommt aber immer mehr zu einem antiisraelischen Propagandainstrument. Anderer Extremismus scheint die Herrschaften nicht zu interessieren, so der von Uri Avnery und seiner Leib- und Magen-Übersetzerin Ellen Rohlfs (die anscheinend den Begriff „Verkehrsunfall“ nicht kennt oder ihn für Israel zu verharmlosend findet und deshalb „Straßenunfall“ schreibt?).

Oder doch: Der übrige Extremismus interessiert sie gewaltig, denn die Lügen und Faktenfälschungen bzw. -auslassungen von Arafats jüdischem Pudel werden nur allzu gerne ins Netz gestellt. So auch jetzt gerade wieder. [Man sehe mir nach, dass ich den Scheiß nicht verlinken mag.] Da ist die „Zweite Intifada“ immer noch ein von Ariel Sharon bewusst provozierter spontaner Aufstand, dem direkt am Anfang massenhaft friedliche „palästinensische“ „Demonstranten“ (Anführungszeichen von mir) niedermetzelten. Die Soldaten „waren trainiert“ (auf Massenmord), während die Araber offenbar gar nicht wussten, was sie da taten.

Die Behauptung, Ende September 2000 sei es zu spontanen „Reaktionen“ – auch noch friedlichen Reaktionen! – auf den Besuch von Ariel gekommen und die Israelis hätten erst daraus gewalttätige Auseinandersetzungen gemacht, ist mehr als Chutzpe – das sind Propagandalügen der übelsten Sorte, weil sie nun gar nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Die Fatah/PLO hatte diesen „Aufstand“ geplant, seit dem Sommer, dem „Scheitern“ der Gespräche in Camp David, wo Arafat den ihm auf dem Silbertablett angebotenen Staat ohne Gegenangebot ablehnte, fanden Aktionen statt, die den Israelis ganz klar machten, dass etwas im Gang war (z.B. stark vermehrte Diebstähle von Krankenwagen). Die „Zweite Intifada“ kam nicht unerwartet, nur der Zeitpunkt war nicht abzusehen.

Avnery ignoriert bewusst, dass diese „Intifada“ von der Fatah gezielt geplant war – wie nicht nur Marwan Barghouti offen prahlte, sondern auch Arafats Ehefrau es gerade erst schilderte. Wobei es schon seltsam ist mit etwas zu prahlen, was erst einmal gar nicht in die Gänge kam, sondern einen Tag Verzögerung brauchte, bis die Mordversuche an Juden begannen.

Bewusste Lüge ist das, war Avnery dann von sich gibt:

– Als Sharon sich der Al-Aqsa-Moschee näherte, wurde er mit Steinen „begrüßt“. Die Polizei tötete die Steinewerfer mit scharfer Munition, und siehe da, die Zweite Intifada war auf dem Weg.
– Arafat – gerade in Tunis, hatte nichts damit zu tun.

Beim Besuch Sharons auf dem Tempelberg gab es absolut nichts, er war mit der PA abgesprochen. Er wurde nicht „begrüßt“ und die Polizei schoss nicht. Steine und Schüsse kamen erst später. Und wenn die israelische Polizei scharf schießt, dann nur als allerletztes Mittel. Der Lügner Avnery will gezielt gegen seinen Staat aufhetzen. Ihm sind jegliche Mordversuche an Israelis gleichgültig, sie zählen nicht in der Suche nach Ursachen für Tote und Verletzte, es kann nur einen Schuldigen geben – den Juden.

Dass Arafat nichts damit zu tun gehabt haben soll, ist genauso „glaubwürdig“ – als hätte Dahlan das alles ohne Arafats Wissen und Zustimmung geplant.

Avnery ist ein verlogenes Charakterschwein übelster Sorte. Seine Übersetzerin Ellen Rohlfs treibt sich vorwiegend in der links-antisemitischen Szene herum.

Und Hagalil gibt diesen Terroristenfreunden und Hasspredigern eine Bühne.

Man fasst es nicht – und doch ist es für dieses Portal leider nicht die Ausnahme, sondern inzwischen die Regel.

Nachtrag:
Ein Leser hat Hagalil eine Reaktion auf das Avnery-Machwerk geschickt:

Die Steilvorlage für alle roten und braunen Hetzer, die dieses Forum für ihren geistigen Müll missbrauchen!

Und ausgerechnet von dieser unsäglichen Frau übersetzt!

Naja …! Grenzwertig ist euer Verständnis von Pluralität und Meinungsfreiheit zumindest!

Ihr habt einen Link auf eurer HP, wo aufgefordert wird, rechtsextreme und antisemitische Umtriebe im Netz zu melden und verlinkt dann indirekt (über den Namen dieser Frau) zum Palästina-Portal, einer der widerlichsten Kloaken des deutschsprachigen Judenhasses schlechthin und wünscht euch, dass man nach Möglichkeit auch noch spendet, da ihr laut eigener Aussage

… leider keinerlei Förderung aus den öffentlich ausgewiesenen Mitteln zum Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

erhaltet!

Ja wundert euch das tatsächlich?

Auf der Achse des Guten findet man diese Informationen (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uris_doitsche_zunge):

Doch damit nicht genug, Ellen Rohlfs ist auch Mitglied des rot-braunen Übersetzer Netzwerkes tlaxcala, einer Website, die auch mehrfach wegen antisemitischer Hetze verurteilte Rechtsextremisten wie Dieudonné ( Mbala Mbala) publiziert. [2]

Rohlfs Kollegin bei tlaxcala ist Maria Poumier, die sich im Dunstkreis von Holocaustleugnern befindet und für den Holocaustleugner und ehemaligen Marxisten Roger Garaudy in die Bresche springt. Poumier publizierte in Frankreich die Pamphlete des von ihr als „israelischen Dissidenten“ angegebenen ‚Israel Shamir“, der aber ein nichtjüdischer schwedisch-russischer Antisemit ist [3]

Auch der verstorbene italienische Übersetzer von ‘Israel Shamir’ war Mitglied des Netzwerkes tlaxcala. [4]

Rechtsextremistische Websites wie z.B. Altermedia publizieren gerne die Texte des rot-braunen Netzwerkes tlaxcala, auch diejenigen, die Ellen Rohlfs übersetzt.
Beispielsweise wurde Jean Zieglers Artikel „Israel ist das schlimmste koloniale Regime“ [5] von Altermedia am 8.11.2007 publiziert.

Altermedia, das gelegentlich zur Gewaltanwendung gegen Politiker aufruft, veröffentlicht insbesondere gerne jüdische Israelis („Jews on Demand“), die Antisemiten und Neonazis Argumente liefern, wie Uri Avnery.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uris_doitsche_zunge
http://www.hagalil.com/archiv/2013/03/02/die-dritte-intifada/

4 Gedanken zu “Hagalil – Bühne für Israelhasser

  1. Hagalil veröffentlicht in aller Regel keine kritischen Kommentare. Passt alles zusammen.

  2. Der Auslöser für die 2. Intifada wird leider immer – ich sage mal bewußt – falsch dargestellt. Uri Avnery trägt dazu mit seinen Falschaussagen mit bei. Auch auf Wikipedia wird die Zahl der Ariel Sharon begleitenden Polizisten viel zu hoch angegeben, nämlich angeblich mit 1000. Ariel Sharon wurde damals nur von 15 Polizisten begleitet. Hier sieht man mal wieder die typisch moslemische Übertreibung, denn das Wort „Wahrheit“ ist ihnen ja fremd und Uri Avnery hat diese Unsitte sich längst zu eigen gemacht.
    Ariel Sharon besuchte den Tempelplatz (und nicht die Al-Aksa-Moschee) erst nach Einverständnis der moslemischen Waqf-Behörde.
    Margot

  3. Apart sind auch ein Großteil der Kommentare zu den Artikeln. DA tummeln sich die feinsten Antisemiten aller Couleur. Schade, es gab mal eine Zeit, da war HaGalil richtig gut. Tempi passati!

  4. Auch ich bin dem nun stramm pro-palästinensischen haGalil fast auf den islamischen Leim gekrochen. Ich beabsichtigte einen Artikel gegen die schweizerischen Dhimmi-Fröntler, JVJP.CH, zu veröffentlichen. Der Artikel wurde von der Redaktion des haGalil so abgelehnt:

    „der Artikel ist in dieser Form nicht zur Veröffentlichung geeignet, tut mir leid, das kann ich nicht annehmen. Außerdem scheint es mir, dass Sie dadurch eher Aufmerksamkeit auf etwas lenken, was zumindest unseren Lesern wenig bekannt sein dürfte.“

    Inzwischen ist mein Artikel als einseitiges Inserat am 7. Februar 2013 in der schweizerischen Wochenzeitung „Die Weltwoche“ erschienen. Der Erfolg war aussergewöhnlich.
    Ich plädiere dafür, allen jüdischen anti-israelischen und pro-palästinensischen Gruppen finanzielle Zuwendungen und ideelle Unterstützung zu entziehen. Die kriegen Geld und Support bestimmt von ihren palästinensischen Freunden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.