„Die Fehde“ und wer sie wie führt

Die Überschrift stimmt ja noch: „Salafisten wollten Beisicht töten“, titelte die n-tv. Doch schon im ersten Absatz (fett gedruckt) gibt es Schwachsinn:

Die Fehde zwischen den rechtsextremen Anhängern der Splitterpartei Pro NRW und den Salafisten im Rheinland geht weiter. Die Polizei nimmt vier Verdächtige fest, die einen Anschlag geplant haben sollen. Die Polizei spricht von einem Mordversuch. Beteiligt sein soll auch der Attentäter vom Bonner Hauptbahnhof.

Aha, „die Fehde“ geht weiter. Hat ProNRW auch schon versucht zu morden? Oder ist das nur eine logische Steigerung und demnächst müssen Parteimitglieder von ProNRW festgenommen werden, weil auch die Mord planen? Sind die ProNRW-Typen so gewalttätig wie die Salafisten?

So wenig ich von den Pro-Typen halte – sie haben Gewalt weder gepredigt noch befürwortet, geschweige denn verübt. Ganz im Gegensatz zu den Muslim-Extremisten, für die Gewaltanwendung gegen missliebige Personen offiziell zum Wohlverhalten im Dienste Allahs gehört. Sie dürfen nicht anders.

Aber für die Qualitätspresse sieht das offensichtlich anders aus. Da ist gewaltfreier Extremismus dasselbe wie gewalttätiger Extremismus und man muss davon reden, dass eine „Fehde weiter geht“, die nur von einer Seite mit gewollten, bisher aber zum Glück zumindest bei uns erfolglosen Versuchen von Mord und Totschlag geführt wird.

Fragen wir mal die Polizisten in Bonn, von wem sie verletzt wurden.

Fragen wir mal die Ordnungshüter, vor welcher Seite sie erwarten sich schützen zu müssen.

Fragen wir mal die Staatsanwaltschaften, wie viele ProNRW-Typen (oder auch von ProKöln oder der bundesweiten Partei) Anzeigen wegen gewalttätigen Versuchen der Meinungsdurchsetzung gestellt wurden und wie viele gegen gewalttätige Muslimextremisten.

Fragen wir mal die Gerichte, gegen wie viele ProNRW-Typen sie schon wegen Gewalttaten gegen Salafisten sie schon verhandeln mussten und gegen wie viele Muslim-Extremisten.

Das Ergebnis dürfte klar aussehen.

Wer den n-tv-Artikel bis zu Ende liest, erfährt die Fakten, wenn er richtig hinsieht: Gewalt ging in dieser „Fehde“ immer und ausschließlich von den Muslimextremisten aus. Warum dann oben am Anfang diese Einordnung auf derselben Ebene? Weil man unbedingt die unliebsamen deutschen Extremisten so verteufeln muss? Weil man keine wirklichen Argumente gegen ProNRW hat, die ziehen würden? Oder vielleicht, weil man seinen Lenin gut verinnerlicht hat: Der Feind (selbst wenn er kein Feind ist, sondern nur als solche wahrgenommen wird) muss nicht bekämpft, sondern vernichtet werden.

5 Gedanken zu “„Die Fehde“ und wer sie wie führt

  1. Die Brandstifter geben sich betroffen

    Der Islam gehört jetzt zu Deutschland. Das hat bestimmte Nebenwirkungen. Wer den Islam kritisiert, muss wie in Iran, Pakistan oder Saudi Arabien um sein Leben fürchten. Buchstäblich in letzter Minute wurde Mittwochnacht ein Bombenanschlag auf den PRO-Vorsitzenden Markus Beisicht von einer Spezialeinheit der Polizei vereitelt. Die Mörder standen bereits vor dem Haus. Die Hetze der Brandstifter in Medien und Politik, die seit Jahren alle islamkritischen Bürger pauschal diffamieren und als Unmenschen verleumden, geben sich betroffen, jetzt da die Saat der Hasspropaganda aufgeht.
    Denn die Mohammedaner fühlen sich nicht nur als Vollstrecker der Gesetze ihres Glaubens, sondern auch der öffentlichen Meinung in Deutschland, wo Gewerkschaften, Parteien und Medien untergehakt auf die einschlagen, die die kommenden und schon bestehenden Probleme beim Namen nennen. Perverse Pfaffen lesen sogar “heilige” Messen gegen die Andersdenkenden, während die Stasispitzel der Antifa deren Gesichter systematisch fotografieren und Adressen und Umfeld ausspionieren und im Internet für Mordkommandos zu Verfügung stellen.

    Jetzt geben sich einige der übelsten Hetzer aus dem Hause Dumont betroffen, nicht ohne Täter und Opfer dann doch wieder auf ein und dieselbe Stufe zu stellen. Hassreporter Schmalenberg gesteht Beisicht erstmals in der Geschichte des Kölner Stadtanzeigers so etwas wie menschliche Züge zu:

    http://quotenqueen.wordpress.com/2013/03/14/die-brandstifter-geben-sich-betroffen/

  2. Heplev, ich habe hier etwas von Deinem „Freund“ Polenz! 🙂

    Intelligentes Instrumentalisieren

    Ohne meinen Lieblings-MdB wäre ich total desinformiert. Ruprecht Polenz lässt seine Facebookfreunde wissen:

    “Über den Fall in Kirchweyhe hatte eine auflagenstarke Boulevardzeitung berichtet, eine ‘Ausländerbande’ habe ein deutsches Opfer getötet. Das führte zu Hasstiraden im sozialen Netzwerk Facebook. Staatsanwalt und Ermittler teilten hingegen mit, es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Herkunft der Beteiligten eine Rolle gespielt habe….
    Für diesen Samstag haben der Präventionsrat und der Runde Tisch gegen Rechts der Kommune südlich von Bremen zu einer stillen Trauerkundgebung in Kirchweyhe aufgerufen. Sie forderten dazu auf, die ‘berechtigte Empörung über die Gewalttat’ nicht für politische Zwecke und rassistische Hetzparolen zu missbrauchen.”

    Weiter hier:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/intelligentes_instrumentalisieren

    Ohhh….. ich könnte mich schon wieder aufregen! OOOOhhhhhhmmmmm

    • Nicht aufregen, Heimchen. Ausschütten vor Lachen, öffentlich. Dann regt der „friedliche israelische Terroristen“-Popel sich auf.

      • Apropos lachen….. ist der Rebers nicht klasse? 🙂
        Darüber kann der Polenz bestimmt NICHT lachen!

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