Der (neue) evangelische Propst in Jerusalem schießt scharf – daneben

Die Evangelische Nachrichtenagentur idea veröffentlichte auf ihrer Internetseite die Zusammenfassung eines Interviews mit Probst Wolfgang Schmidt, dem höchsten Repräsentanten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Israel. (Das vollständige Interview ist in ideaSpektrum 13/2013 vom vom 27. März, S. 16-18 abgedruckt.) Darin verstieg sich der gute Mann zu einigen Aussagen, die Korrekturen geradezu herausfordern, so schräg und losgelöst von den Fakten waren sie. Ein Freund aus Jerusalem hat sich die Mühe gemacht:

Laut Propst Schmidt wird das religiöse Miteinander zunehmend intoleranter allein wegen den ultraorthodoxen Juden. Selbstverständlich sind die Moslems hypertolerant, wenn sie sogar Touristen beim Besuch auf dem Tempelberg mit Steinen bewerfen und Juden ohnehin. Und genauso tolerant sind vor allem protestantische Pastoren wie Mitri Raheb, die den Juden jegliche Ansprüche und Geschichte im Heiligen Land absprechen.

Schmidt behauptet über die Ultraorthodoxen: „Denn sie haben sehr rigide Vorstellungen davon, was richtig und was falsch ist.“ So wie Schmidt im Interview mit idea redet, scheint das ausgerechnet auf ihn zuzutreffen, zumal er einige Falschheiten verbreitet und dennoch überzeugt von „richtig“ oder „falsch“ ist. Beispiele folgen.

Ganz grundsätzlich: Jede Religion mitsamt ihrem „Glauben“ ist von ihrer eigenen Richtigkeit voll überzeugt, sonst würden die Christen keine Mission betreiben und die Moslems keine Vorstellungen einer Weltherrschaft sogar mit Gewalt durchsetzen. Warum sollten fromme und gar ultraorthodoxe Juden nicht genauso von ihrer religiösen Wahrheit überzeugt sein?

Die nachweislich falschen Behauptungen von Schmidt in seinem Interview:

1) So werde gegenwärtig beispielsweise diskutiert, wie weit am Sabbat der öffentliche Verkehr stillzustehen habe.“ Das ist zwar richtig aber in diesem Zusammenhang anders herum. Denn für die Ultraorthodoxen gilt ohnehin am Sabbat ein Fahrverbot aus religiösen Gründen. Wenn in „der Gesellschaft“ über Verkehr am Sabbat diskutiert wird, dann über die Freigabe von Verkehr. Es wird darüber diskutiert, öffentliche Busse auch am Sabbat fahren zu lassen auf speziellen Linien, zum Beispiel Nachtbusse am Freitag, um angeheiterte Jugendliche vom Nachtleben in Tel Aviv oder Jerusalem sicher nach Hause zu bringen. In Jerusalem fahren auch am Sabbat die Taxis, ohne dass jemand dieses je infrage gestellt hätte. Zudem muss Schmidt eigentlich wissen, dass es in Jerusalem zwei separate öffentliche Verkehrssysteme gibt, ein jüdisches im Westen der Stadt, das am Sabbat weitgehend ruht und ein arabisches im Ostteil der Stadt, wo am Sabbat alles fährt und auch die Läden offen sind. Niemand käme auf die Idee, daran zu rütteln.

2) Diskutiert wird Wehrdienst für die Orthodoxen. Richtig, aber doch zu Ungunsten der Orthodoxen. Wieso stört das ein „religiöses Miteinander“? Stört es Schmidt und das „religiöse Miteinander“ innerhalb Israels, wenn die säkulare jüdische Mehrheit weniger Rücksicht auf die religiös bedingten Privilegien der Orthodoxen Juden nehmen will? Es ist kaum anzunehmen, dass sich hier der Vertreter der EKD für Vorrechte der Ultraorthodoxen einsetzen wollte.

3) Während die Zahl der ‚traditionellen‘ Christen, die seit den ersten Jahrhunderten in dieser Region zuhause sind, zurückgehe, wachse das Christentum…“ Hierzu müsste Schmidt klare Beweise liefern. Im Staat Israel wächst die Zahl der alteingesessenen Christen ständig. Er meint vielleicht die Christen in den palästinensisch verwalteten und überwiegend muslimischen Gebieten. Doch dort gibt es keinerlei zuverlässige Zahlen. Er hat recht mit der Behauptung, dass viele Gastarbeiter Christen sind. Doch die erscheinen nicht in den Statistiken, da sie nicht Staatsbürger sind. [Anmerkung heplev: idea gibt im Heft im Interview das Thema vor – „Statistiken zufolge geht die Zahl der Christen in Israel dramatisch zurück“. Mich würde interessieren, welche falschen Statistiken die sich da vorgenommen haben. Die Zahl der Christen in Israel steigt deutlich, ganz im Gegensatz zu allen arabischen Gebieten rundherum!]

4) Kritik übte Schmidt an der Trennmauer, die Israel errichtet hat, um sich vor Angriffen militanter muslimischer Palästinenser zu schützen.“ Der arme Propst muss täglich unter schrecklichen Traumata leiden. Erst muss er den ummauerten Komplex der Erlöserkirche verlassen. Die Trennmauer errichteten die Protestanten, um sich vor militanten Einbrechern zu schützen. Dann erreicht er die historische Stadtmauer Jerusalems, die errichtet wurde, um die Stadt vor militanten Feinden zu schützen. Aber wirklich schlimm ist nur die von Juden (Israelis) errichtete Trennmauer, denn es ist absolut inakzeptabel für den nächstenliebenden evangelischen Pastor, dass Juden sich vielleicht vor Mördern schützen könnten. Nein, die Israelis haben keine Angst vor „Angriffen militanter muslimischer Palästinenser“, sondern haben im Laufe der Intifada gut 1000 Tote durch massenmordende Selbstmordattentäter hinnehmen müssen. Dieser Spuk endete zufällig zeitgleich mit der Errichtung der Trennmauer. Weil Schmidt ja nun auch Deutscher ist, wirft seine Kritik – so wie er sie formuliert hat – einige schlimme Fragen auf: Verweigert er den Juden das Recht, sich vor Massenmord zu schützen? Da er die „angreifenden militanten muslimischen Palästinenser“ nicht kritisiert, stimmt er deren willkürlichen Massenmord an Zivilisten etwa zu?

5) An den Checkpoints fühle ich mich oft zurückversetzt in die Zeit, als ich nach Ost-Berlin gereist bin.“ Interessant. Schmidt konnte natürlich nach Ost-Berlin reisen. Aber wie viele Ost-Deutsche konnten in die andere Richtung reisen? Zudem: Wer hat jene Mauer gebaut und zu welchem Zweck? Da er hier vergleicht, will er vielleicht behaupten, dass Israel die Mauer gebaut habe, um die Israelis daran zu hindern, ins palästinensische Paradies zu flüchten? Hat es in Deutschland (hochgerechnet) etwa 13.000 Tote durch Selbstmordattentate geben und ist deshalb die Mauer gebaut worden?

6) „Wenn Israel es aufgrund der politischen Verhältnisse und der Situation im Land schon für nötig gehalten hat, diese Mauer zu errichten, dann frage ich mich, warum man sie nicht auf den Grenzen von 1967 errichtet hat.“ Herr Schmidt sollte sich mal erkundigen. Es gibt keine „Grenze von 1967“ sondern nur Waffenstillstandslinien. Warum kritisiert er nicht die Palästinenser, Krieg gegen Israel geführt zu haben, anstatt über die künftigen Grenzen zu verhandeln? Schmidt ergreift hier einseitig eine palästinensische Position. Hätten die palästinensische Regierung und deren Organisationen die Selbstmordattentate unterbunden und die Täter geahndet, gäbe es keine Trennmauer. Vor 1987, der ersten Intifada, gab es im ganzen Land nicht einmal Checkpoints geschweige denn Zäune und Trennmauern.

7) Die Art und Weise, wie die Mauer heute verlaufe, gebe „Anlass zur Vermutung, dass es noch andere Motive gibt, als nur den Terrorismus zu bekämpfen“. Das ist eine schöne Verschwörungstheorie. Wie wäre es, wenn der Pastor sich erst einmal kritisch zum Terrorismus äußert und sich fragt, wieso der notwendig ist und wieso es die Trennmauer erst seit 2003 gibt und nicht schon vorher?

8) „So halte die Grenzziehung vielfach die Palästinenser draußen, vereinnahme aber ihr Land auf die israelische Seite der Mauer.“ Das ist richtig. Nur hat es der Staat Israel wirklich nötig, an einigen Stellen, wo übrigens besondere „landwirtschaftliche Tore“ eingerichtet worden sind, um den palästinensischen Landbesitzern Zugang zu ihren Äckern zu ermöglichen, jene paar Felder auf der israelischen Seite verkommen zu lassen? Solange die Israelis ohnehin beiderseits der Mauer präsent sind, bedeutet das doch keine „Bereicherung“. Und wie viele palästinensische Bauern sind da tatsächlich betroffen?

9) Schmidt: „Meiner Ansicht nach werden alle Ansätze, die sich nicht an einer Zwei-Staaten-Lösung orientieren, scheitern.“ Alle Achtung: Entweder stellt sich der deutsche Pastor in die Tradition der biblischen Propheten oder aber er redet als Politiker. Dann hätte er seinen Beruf verfehlt. Solange es in seinem Gastland (Israel wie die palästinensischen Autonomiegebiete) Gegner wie Befürworter dieser politischen Lösung gibt, sollte er sich tunlichst nicht in Angelegenheiten einmischen, für die er nun einmal nicht verantwortlich ist.

Es gibt noch ein paar weitere Anmerkungen von einem weiteren Freund, die zum Teil in Richtung der theologischen Kompetenz des Herrn Propstes gehen. In Ergänzung der Frage zur „Mauer“ schreibt er:

Es ist schon aussagekräftig, wenn auch idea nur faktenresistent von „der Mauer“ redet. Aber mal abgesehen davon, dass die „Mauer“ lediglich rund 5% der Gesamtlänge der Terroristensperre ausmacht: Wie anders, als mit Sicherheitsaspekten soll ihr Verlauf erklärt werden, wenn man nicht böswillige Unterstellungen betreibt? Um „Landraub“ zu begehen, der sich lohnt, hätte der Schutzwall zum Teil deutlich weiter östlich der Grünen Linie verlaufen müssen. Dass vom Westen politisch gewollte Linien nicht den Sicherheitserkenntnissen entsprechen könnten, scheint dem Propst völlig abzugehen – was nutzt z.B. ein Zaun (oder eine Mauer) vor einer Bergkuppe, wenn die Terroristen von dort herab prima weiter schießen können? Aber da er ja kein Sicherheitsexperte ist, muss er wohl so denken, statt sich zu informieren. Das passt zu einem Mann, der auf jeden Fall nur denjenigen verurteilen mag, der eine Mauer baut, nicht denjenigen, der den Bau verursacht.

Für Propst Schmidt ist „das leere Grab das stärkste denkbare Symbol für die Auferweckung Jesu Christi“. Er redet überhaupt gerne von Symbolik und „symbolischem Gehalt“. Konkretes gibt es offenbar nicht. Schon gar nicht ein Herangehen an biblische Texte „nur mit dem historischen Maßstab“, „weil sie auch nicht so geschrieben wurden“. Hm. Hier scheint „nicht nur“ zwar der Schlüssel sein zu sollen, aber inwiefern nimmt er das „nur“ ernst? Lukas 1,1-4 schreibt ganz deutlich, dass das, was der Evangelist aufgeschrieben hat, auch geschehen ist. Historisch korrekt. Nicht symbolisch. Wir haben nicht „nur die Redeweise der Symbole und Analogien“, die der Propst anführt. Ganz im Gegenteil. Und die Auferstehung nur als Symbol zu denken, dem widerspricht Paulus, der klar schreibt, ohne die Auferstehung „ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Kor. 15,13). In diesen Dingen schlingert Propst Schmidt um ein klares, biblisch fundiertes Glaubensbekenntnis herum, indem er nur Symbolik und keine konkrete Übernahme der Berichte und Briefe seines Heiligen Buchs anführt. Vielleicht tue ich ihm dabei Unrecht und er glaubt bodenständiger – aber das kommt hier zumindest nicht zum Ausdruck. Er mag Recht haben, wenn er sagt, die Aussage auf der Pforte des Gartengrabes („Er ist nicht hier. Er ist auferstanden“ – die übrigens meines Wissens weiterhin – und schon immer auf Englisch – auf der Innenseite der Tür des Grabes steht) zeigt, wie relativ die historische Fragestellung im Blick auf den eigenen Glauben ist. Aber wenn nur noch Glaube und keine historische Tatsache vorhanden ist, wo ist dann die Grundlage für den Glauben? Ist er dann nicht nur noch Märchen, Erfindung?

Dann fordert der Propst, dass man die „Auseinandersetzungen“ zwischen den Konfessionen in der Grabeskirche nicht so ernst nehmen, sondern ihnen mit einem gewissen Verständnis begegnen solle, weil es nicht ohne Reibereien abgeht, wenn sechs Konfessionen mit so unterschiedlicher Geschichte und Hintergründen gemeinsam ein Gemeindezentrum führen. Als Beispiel führt er gemeinsame katholisch-evangelisch betriebene Gemeindezentren an, bei denen es auch „nicht immer ganz reibungslos“ zugeht.
Das ist eine Untertreibung, die Ihresgleichen sucht. Es sind keine „Reibereien“ sondern gewalttätiger Neid ohne Grenzen, der die Konflikte an der Grabeskirche antreibt. Welches von Katholiken und Protestanten gemeinsam geführte/genutzte Gemeindezentrum weltweit braucht einen Menschen anderen Glaubens, der die Schlüsselgewalt hat, damit die offiziellen Vertreter der Konfessionen nicht übereinander herfallen? Wo gewaltiger Druck von außen ausgeübt werden muss, damit die Herrschaften sich nach Jahre dauerndem Streit endlich einigen, dass, wie und von wem eine Reparatur am Gebäude durchgeführt werden kann, damit es nicht zusammenfällt? Wo muss regelmäßig die Polizei eingreifen, weil die Vertreter der Konfessionen sich gegenseitig verprügeln?
Die Grabeskirche in Jerusalem ist ein Ort des Neides, ein Ort der Abschreckung Andersgläubiger. Leider.

Der Propst hat einige seltsame Ansichten, die sich aus seinem Theologieverständnis speisen. Und er hat reichlich unverständliche Meinungen, wenn es um Fakten vor Ort in Israel geht. Schade, dass ein solch ahnungsloser oder verblendeter Mensch Christen repräsentiert.

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31 Gedanken zu “Der (neue) evangelische Propst in Jerusalem schießt scharf – daneben

  1. Es gibt ja eigtl. nur 2 Möglichkeiten.Entweder solche Leute wie Schmidt sind wirklich total bescheuert und haben keinen Durchblick oder sie wollen ISrael einfach schlecht machen.

    Warum hab ich noch nie von einem Pfarrer(oder überhaupt einem Europäer)etwas zur Besetzung Zyperns gehört?

    Und Obama sprach die“Mauer“letztens ja auch an-warum hat man ihn nicht nach seiner „Mauer“ and der Grenze zu Mexico gefragt?Und da kommen keine Terroristen rüber sondern „nur“ Drogen und Arbeiter.

  2. Ich habe einige interessante Kommentare zu Ereignissen auf der Seite Achgut.com gelesen. In letzter Zeit habe ich manchmal angefangen Kommentare zu Israel betreffenden Bemerkungen gelesen. Ich habe selten durch die Bank weg defensivere und jegliche Kritik abweisende Haltungen gelesen als hier. Mir wurde beigebracht, dass dies geschichtlich verständlich sei. Nichtsdestotrotz ist führt diese mangelnde Kritikfähigkeit auch zu einem Mangel der Selbstreflektion, die notwendig ist, um ggf auch eigene Fehler zu erkennen und es besser zu machen als andere, denn erst dann befinde ich mich in der Position andere nachhaltig zu kritisieren.

    • Also irgendwie werde ich nicht schlau aus dem was Du schreibst. Was meinst Du denn konkret? Das ist so allgemein, daß es alles und nichts bedeuten kann, was Du da gerade geschrieben hast. Butter bei die Fische!

      • Er versucht in erster Linie mir Kritikunfähigkeit zu attestieren und daraus abzuleiten, dass ich nicht kritisieren sollte.

  3. Nur um einfach mal die Liste der Ahnungslosigkeiten ein wenig zu erweitern: Die Aussage „Er ist auferstanden“ ist vor 2.000 Jahren nicht niedergeschrieben, sondern gesagt worden.

    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/28/#6

    Und aus dem Grunde steht sie auch in englisch auf dem Grab. Diese Aufschrift wurde erst später angebracht für die Touristen. Sehr wahrscheinlich zu der Zeit als die Engländer in dem Land regierten.

    • Sie steht nicht auf dem Grab, sondern hängt (innen) an der Türe.
      Und sie ist auf Englisch, weil Engländer das Grab entdeckten und das Gelände „betreiben“.

      • Hoppla. Ich hatte dies im Zug auf meinem Handy gelesen und glaubte das sei von Dir geschrieben. Nichtsdestotrotz behält mein oben Gesagtes natürlich seine volle Gültigkeit. 🙂
        Das war ja mal wieder schwach, was die Gutmenschen vorzutragen hatten. Daß der obere Typ Dich irgendwie beschuldigen wollte, war mir schon klar. Allerdings war er, wie alle seine Kollegen, unfähig irgendwas Konkretes, Substanzielles vorzutragen. Naja, im Rudel fühlen sie sich wohl und da darf auch mal der letzte Gehirnamputierte ran. 😉

  4. Ein Besorgnis erregende Trend.
    Immer wieder versuchen hohe christliche Würdenträger den islamischen Welt ein Gefallen zu tun in dem die reale oder fantasierten an Israel oder Judentum mit eine vorauseilende Gehorsam kritisieren..
    Die Schicksal von Millionen von Christen(die sie eigentlich vertreten und verteidigen sollten) scheint in diese auf die Kniefall vor dem Islam Trend egal zu sein.

    Dabei sind eine der Verlieren der arabische „Frühling“ ist schon jetzt abzusehen die Minderheiten einschließlich Christen.
    Die Unterdrückung der Christen in praktisch gesamte arabische Welt wird aus laute Feigheit von diese Würdenträgern meistens nicht mal am Rande erwähnt.

  5. Wenn man die Haltung der EKD zusammenfassen sollte, kann man es so ausdrücken: „Es ist besser von Moslems umgebracht zu werden, als dass Juden existieren“

  6. Als Ex-Christ schäme ich mich für solche judenfeindlichen Christen wie Herrn Schmidt.
    Man sollte ihm mal sagen, dass die Christen in Israel von Moslems verfolgt würden (genauso wie in allen muslimisch dominierten Ländern), wenn nicht die Juden die Christen dort beschützen würden.

    Im Übrigen sind die Juden in Israel die friedlichsten Menschen auf der Erde. In keinem anderen Land der Welt würde sich eine Bevölkerungsmehrheit massivst von einer Minderheit seit Jahrzehnten terrorisieren lassen wie die Juden in Israel von den Moslems.
    Mein Tip:
    Wenn in Israel wie in den USA alle Richter und höheren Polizisten gewählt würden, dann würden dort weniger Kriminelle (die stark überproportional einer ganz bestimmten Religion angehören) frei herumlaufen.

  7. Zusammenfassung eines Interviews mit Probst Wolfgang Schmidt, dem höchsten Repräsentanten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Soso, aha, der höchste Repräsentant, also. Der gute Mann ist ein badischer Pfarrer, der zum Propst von Jerusalem ernannt wurde. Er ist bei weitem nicht der höchste Repräsentanten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sondern er ist der höchste Repräsentanten der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) in Israel. Soviel Zeit muss sein.

  8. Der Rabbi Ovadia Yosef hat gesagt: Die Goym sind Esel, die die Juden dienen sollen.. Ab und zu ein Esel streikt, er spielt nicht mit und sagt was er denkt. Das darf nicht sein weil: „Im Land der Lüge die Wahrheit ist eine Krankheit“ Pirandello –

    • Quelle? Oder nur wieder antijüdische Propaganda?
      Google hat mir zwei deutschsprachige Quellen ausgeworfen, die aus dem Dunstkreis von Israel- und Judenhassern kommen. Quellen werden da nicht genannt, außer einem nicht zu gänglichen Text in der JungeWelt, die bekanntlich auch gerne mal „ein wenig“ antisemitische Propaganda macht.
      Im Englischen verlassen sie sich alle auf Ha’aretz, die nun auch nicht mehr gerade seriös ist, wenn es um Israel und Religion ist.
      Ich traue Ovadya Yosef durchaus zu, dass er diesen Müll von sich gegeben hat. Aber ich hätte gerne echte Belege.
      Darüber hinaus frage ich mich, was dieses Zitat hier soll – der/die Kommentierende will damit offenbar sagen, dass die Juden alle so denken. Und das ist dann wieder ein Problem mit dem Anstand und der Glaubwürdigkeit des/der Kommentierenden – wenn nicht eindeutig das mit der angeblichen Keule.

      • Eine Antwort aus Jerusalem: Ovadya Yosef scheint das wirklich gesagt zu haben, mein Kontakt meint, er hätte es wohl auch im Radio gehört.

  9. Diese ganze Gerede über was angeblich Ovadia Yosef als eineine einzige ältere Person ,ein einziges Mal gesagt hätte , ,ist nur eine Ablenkung von die eigentliche Thema.

    • Selbst wenn das so geäußert wurde, beweist das doch nur: dumme Menschen gibt es leider auf allen Seiten. Und der Rest bemüht sich weiter die Lügen aufzudecken.

  10. Rabbi Ovadia Joseph – viele Internet-Plattformen berichte darüber wie z.B.
    – Unsere korrupte Welt – (http://unserekorruptewelt.files.wordpress.com/2010/10/ovadiayosef.jpg)
    – Oktober 22,2110. Die liberale israelische Zeitung Haaretz und die konservative Jerusalem Post berichten, die Anti-Defamation League (ADL), hat die Aussage des spirituellen Führers der Schas-Partei, Rabbi Ovadia Yosef, über Nichtjuden verurteilt. Bei einer Predigt am vergangenen Samstag, über die Gesetzte welche Nichtjuden betrifft und was sie am Sabbat machen dürfen, sagte Josef: „Goi (Nichtjuden) wurden geboren um uns zu dienen. Ohne dem haben sie keinen Platz auf dieser Welt – nur dem Volk Israels zu dienen“…dann kommt noch schlimmer…

    zwei weiteren Plattform: http://jugendwelt.de/logiFailed php?ref=2010/10-22/041.php – und Der Honigmann sagt…

    -Ich muss zugeben, oft gebe ich der Rabbi Recht, insbesondre wenn ich die Antwort unsere Politiker gegenüber Israels eklatanten Menschenrechtverletzungen beobachten muss, d.h. ein beschämendes Schweigen. Diese Politiker sind Esel im Sinne von Rabbi Ovadia
    – Wie in jeder Esel-Karawane, wenn ein Esel störrisch wird, der Eseltreiber holt dem Stock aus und fängt auf dem Esel zu prügeln. In diesem Fall den Stock heiß „Antisemitismus“.
    – Ich bin überzeugt, dass in einem Land, wo Wahlen stattfinden, die nicht gefälscht werden können und die Bürger bestimmte Politiker immer wieder wählen, Schuld am Verhalten dieses Land haben, und verantwortlich gemacht werden müssen.
    – Wenn man z.B. Berlusconi 15 Jahre lang immer wieder wählt, und bekannt ist, dass er mit Mafia, P2, mit den Erben von GLADIO, faschistoiden Gruppen, Korruption etc. mitgemischt hat und ihm trotzdem wählt ist selber Schuld und einen Zeichnen von Dummheit oder Ignoranz, und das gilt nicht nur für Italien, sondern weltweit.

    • Ach Du lieber Schwan! Dann solltest Du aber den Rabbi schleunigst nach Deutschland holen, damit er unseren Politikern, diesen Eseln, den Stock gibt. Du zeigst nach Israel und Italien. Wie wär’s, wenn Du Dich mal hier umschauen würdest? Energiewende, Stuttgart 21, Berliner Flughafen – ich könnte jetzt 1000ende weitere Beispiele nennen. Korruption eingeschlossen. Bist Du mit all dem einverstanden? Deiner Logik zufolge müßtest mit allem (!) konform gehen, was Politiker sämtlicher Parteien verzapfen, weil Du den Israelis einen einzigen Spinner übelnimmst. Falls Du’s nicht wissen solltest: Das sind auch Menschen – und deshalb wird es unglaublich viele Spinner und Idioten geben, eben genauso wie hier.

      • Vorsicht, Dieter, er stimmt dem Eseltreiber ja meistens zu – insbesondere gegenüber den israelischen Politikern! 🙂

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