Eine Geschichtsstunde für den geborenen Lügner Shlomo Sand

Er posiert sogar wie ein Lügner

Elder of Ziyon, March 20, 2013

Shlom Sand, der Fake-Historikers, der behauptet, es gäbe so etwas wie das jüdische Volk nicht und das Land Israel sei ein Mythos – zwei Argumente, die ich in der Vergangenheit leicht demontierte – wurde vom Palestine Chronicle interviewt. Aus irgendeinem Grund haben einige andere Publikationen das auch abgedruckt.

Hier ist eine weitere seiner lächerlichen Lügen:

Im Judentum gibt es keinen traditionellen Patriotismus, keine Tradition eines Heimatlandes. Palästina, Judäa war nicht die Heimat der Juden. Und ich entdeckte, dass die Christen dem Land physisch weit stärker verbunden waren. Und ziemlich schnell entdeckte ich, dass die ersten Zionisten keine Juden waren; es waren eure [britischen] Vorfahren.

Ich habe zwar ein paar Male über christlichen Proto-Zionismus (und Präzionistischen Zionismus) geschrieben, aber zu sagen, dieser ginge der jüdischen Bindung zum Land Israel voraus ist absurd.

Werfen wir einen Blick auf das Dankgebet nach dem Essen, das religiöse Juden zumindest seit talmudischen Zeiten sagen (außer Sand will argumentieren, auch dieses Gebet sei ein Mythos):

Wir danken Dir, G-TT, unser G-tt, dass Du unseren Vätern ein herrliches, gutes und geräumiges Land hast zuteil werden lassen… Und für alles, G-TT, unser G-tt, danken wir Dir und loben Dich, gelobt sei Dein Name durch den Mund aller Lebenden für immer und ewig. So steht geschrieben: Hast du gegessen und bist satt geworden, dann lobe den Ew-gen für das gute Land, das Er dir gegeben hat. Gesegnet seist Du, G-TT, für das Land und die Speise.

Und baue Jeruschalajim, die heilige Stadt, schnell in unseren Tagen auf. Gesegnet seist Du, G-TT, der in Seiner Barmherzigkeit Jeruschalajim erbaut, Amen.

Gleichermaßen in den täglichen Gebeten:

Stoße in das große Schofar zu unserer Befreiung, erhebe das Panier, unsere Verbannten zu sammeln, und sammle uns insgesamt von den vier Enden der Erde. Gelobt seist du, Ewiger, der du die Verstoßenen deines Volkes Israel sammelst.

… Nach deiner Stadt Jerusalem kehre in Erbarmen zurück, wohne in ihr, wie du gesprochen, erbaue sie bald in unseren Tagen als ewigen Bau, und Davids Thron gründe schnell in ihr. Gelobt seist du, Ewiger, der du Jerusalem erbaust!

… Und unsere Augen mögen schauen, wenn du nach Zion zurückkehrst in Erbarmen. Gelobt seist du, Ewiger, der seine Majestät nach Zion zurückbringt!

Eigentlich beten wir in den täglichen Gebeten nur für die Zeit des Jahres um Regen, in dem es dem Land Israel helfen würde!

Jeder Jude, der auch nur annähernd mit den Gebeten vertraut ist, weiß um die zentrale Rolle des Landes Israels für sein/ihr Glaubenssystem. Nach Angaben vieler Rabbiner aus der Zeit vor dem christlichen Zionismus, ist in Israel zu wohnen ein biblisches Gebot. Und die Zahl prominente Juden, die seit der Zeit der derzeitigen Diaspora nach Israel gezogen sind, ist beträchtlich.

Mit anderen Worten: Sand ist wieder mal nachgewiesen worden, dass er ein Lügner ist.

Ein weiterer von ihm erwähnter Punkt ist interessant:

Ich versuchte nochmals die jüdische Geschichte zu lesen, um zu sehen, ob das, was ich in der Schule lernte, stimmt. Und ich entdeckte etwas Unglaubliches, als israelischer Bürger, als Historiker – Ich kann Ihnen sagen, dass ich vor zehn Jahren glaubte, die jüdische Gesellschaft sei von den Römern ins Exil getrieben worden. Zu entdecken, dass das ein Mythos war, hat mich schockiert.

Ja, ein Mensch, der vorgibt heute ein hervorragender Historiker zu sein, kannte bis vor zehn Jahren keine grundlegenden Tatsachen der jüdischen Geschichte!

Offenbar las er nie die radikale Arbeit dieses revisionistischen linken Historikers von 1993 – Benjamin Netanyahu:

Wie wurden die Juden dann schließlich aus dem Land gezwungen? Die am meisten verbreitete Annahme ist, dass der Zustand der Heimatlosigkeit des jüdischen Volks einzig den Römer zu verdanken ist. Es wird allgemein angenommen, dass die Römer, die Palästina erobert und die jüdische Souveränität vernichtete, dann den Juden das Land abnahmen und sie in ein Exil warfen, das bis in unser Jahrhundert andauerte. Diese geläufige Sicht ist allerdings ungenau. Es stimmt, dass die Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 der üblichen Zeitrechnung ein hochwichtiger Faktor bei der letztlichen Abnahme der jüdischen Macht und Präsenz in Palästina war. Doch das war nicht der einzige Faktor; auch wurde das Land dadurch nicht von seiner jüdischen Bevölkerung entvölkert. Daher ist der übliche Refrain von „zweitausend Jahren Exil“, der von vielen Juden und Nichtjuden gleichermaßen wiederholt wird, irreführend. Die Diaspora begann nicht mit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer – lebendige jüdische Gemeinschaften in Alexandria, Babylon und andernorts sind der römischen Eroberung um Jahrhunderte vorausgegangen. Die Römer beendeten auch nicht das nationale jüdische Leben in Palästina. Das geschah erst viele Jahrhunderte später. So revoltierten im Jahr 135 – fünfundsechzig Jahre nach der Schleifung Jerusalems – die Juden unter Bar Kochba einmal mehr gegen Rom, „bis die ganze Erde wegen dieser Angelegenheit aufgewühlt zu sein schien“, wie der griechische Historiker Dio Cassius im dritten Jahrhundert schrieb.

Obwohl auch diese dreijährige Revolte gegen Rom brutal niedergeschlagen wurde, blieb das Land hauptsächlich jüdisch. Und kurz danach wurde den Juden ein beträchtliches Maß an Autonomie verliehen, eine Autorität, die von Rom und später Byzanz anerkannt wurde. Im Jahr 212, als der römische Kaiser Caracalla den meisten Untertanen des Reiches die römische Staatsbürgerschaft verlieh, verweigerte er dieses Privileg denen, denen ein eigenes Land fehlte. Den Juden wurde die römische Staatsbürgerschaft verliehen, weil sie als Volk mit eigenem Land anerkannt waren. Das soll nicht heißen, dass sie nicht weiter rebellierten und im Jahr 351 wieder versuchten die Römer zu vertreiben. Und es sollte auch beachtet werden, dass die großen jüdischen Rechtswerke der Mischna und des Jerusalemer Talmud in Palästina während der Jahrhunderte der römischen und byzantinischen Vorherrschaft zusammengestellt wurden, was das dynamische intellektuelle jüdische Leben spiegelt, das hier sogar angesichts der Besatzung fortbestand. Im Jahr 614 kämpften die Juden unvorstellbarerweise immer noch um Unabhängigkeit, bauten eine Armee auf, die sich den Persern bei der Eroberung Jerusalems anschloss und die Byzantiner aus Palästina vertrieb. Der Umfang und die Vitalität der jüdischen Bevölkerung im beginnenden siebten Jahrhundert kann mit der Tatsache beurteilt werden, dass die Juden allein zur Belagerung von Tyrus zwanzigtausend Kämpfer stellten.

Doch im Jahr 636, nach einer kurzen Rückkehr der Byzantiner unter Heraclius, brachen die Araber in das Land ein – nachdem sie die großen und wohlhabenden jüdischen Bevölkerungsgruppen der Arabischen Halbinsel mit Stumpf und Stiel ausgerottet hatten. Die Herrschaft der Byzantiner war für die Juden hart, aber erst unter den Arabern wurden sie schließlich zu einer unbedeutenden Minderheit reduziert und hörten auf im eigenen Land eine nationale Kraft mit Wirkung zu sein. Die Juden setzten anfangs Hoffnung auf die „ismaelitischen Eroberer“, wie sie sie in zeitgenössischen Quellen nannten, doch innerhalb weniger Jahre wurden diese Hoffnungen zerstört, die arabische Politik wurde klar. Anders als frühere Eroberer schickten die Araber einen beständigen Strom Kolonisatoren, die oft aus militärischen Bataillonen und ihren Familien bestanden; das sollte das Land permanent arabisieren. Um diese Politik der bewaffneten Besiedlung durchzuführen, erließen sich die Araber auf die regelmäßig Zwangsenteignung von Land, Häusern und jüdischer Arbeitskraft. Zusammen mit den durch die arabische Eroberung im Land eingeführten Wirren hatte diese Politik am Ende Erfolg mit dem, was die Macht Roms nicht erreicht hatte: Die Entwurzelung des jüdischen Bauern von seinem Boden. Damit waren es nicht die Juden, die das Land der Araber usurpierten, sondern es waren die Araber, die das Land der Juden usurpierten.

Das ist die Geschichte, die Sand mit allen Mitteln unterdrücken will – weil sie die Wahrheit ist.

8 Gedanken zu “Eine Geschichtsstunde für den geborenen Lügner Shlomo Sand

  1. So einen nennt man in meinem Fachbereich: „Histeriker“ ! Und davon gibt es leider einige. Nicht umsonst heißt es: Die Geschichte ist unserer Barmherzigkeit ausgeliefert.
    Aber auch ohne Siddur sollte der gute Mann wissen, dass er sich – gelinde gesagt – schwer in die Tasche lügt. Damit mag er bei den Palis punkten, ernst nehmen wird ihn hier aber wohl kaum einer (außer den üblich Verdächtigen…)

  2. Was sich bei den „ismaelitischen Eroberern“ bis heute nicht verändert hat, ist die Methode, Land zu usurpieren. Man muß (müßte!) z.B. in Deutschland nur mal schauen, was sich in Sachen Einwanderung tut. (Aber das war jetzt schon wieder politisch nicht korrekt.)

  3. Richtig, Ilan Pappe sagt mir so garnichts nichts. Schlimm???? Werde es morgen mal googeln.

    • Kannst ja mal meinen Link weiter oben nehmen.
      Ansonsten lass dir mal auf Amazon seine Bücher anzeigen. Wenn schon im Titel von „ethnischer Säuberung“ Israels an den Palästinenern die Rede ist, dann sollte dir klar sein, was für ein Vogel sich da tummelt.

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