Zitate

In den 72 Konflikten seit 1948 mit mehr als 10.000 Toten rangiert der israelisch-arabische mit der Opferzahl von rund 14.000 auf Platz 71. Alleine in Syrien starben in den letzten zwei Jahren mehr Menschen. Zyniker und andere Realisten könnten behaupten, der Mangel an internationalem Interesse hätte mit dem Mangel an beteiligten Israelis zu tun.
David Harnasch, Basler Zeitung, 25.03.13

Die Tolerierung von Intoleranz ist Feigheit.
Ayaan Hirsi Ali, gefunden auf Facebook.

Die Theorie von einfühlsamen (deutschen) Soziologen, wonach diese bestialischen Jugendlichen sich in Wahrheit als Versager und Opfer der Gesellschaft vorkämen und ihr Blutrausch ein verzweifelter Aufschrei sei, ist natürlich eine von der Migrantenindustrie, schwachsinnigen Politikern und geisteskranken linken Medienleuten bestellte Lüge, die, obwohl niemand daran glaubt, nicht einmal sie selbst, dazu dienen soll, sozusagen das öffentliche “Branding” des armen, lieben Ausländers in das Hirn der Allgemeinheit zu penetrieren.
Akif Pirincci, Die Achse des Guten, 25.03.13 über muslimische Gewalttäter und den Umgang mit ihnen.

In Zfat liegt übrigens noch immer der Schwerverletzte von der ersten Aufnahme, in Intensivpflege. (Wer dafür zahlt? Keine Ahnung. Vermutlich der rassistischste Staat der Welt, der partout boykottiert werden muß. Ob Assad oder die Rebellengruppen einen Kassenwart für solche Ausgaben haben? Wohl kaum.)
Lila, Letters from Rungholt, 27.03.13

Nur solange der Islam in der Minderheit ist, gibt er sich tolerant.
Wolfgang Bosbach, CDU in Menschen bei Maischberger, 15.05.2012

Dass die Juden dabei den bislang einzigen Völkermord betreiben, der die Bevölkerungszahl der zu liquidierenden Gruppe nicht etwa sinken, sondern dramatisch ansteigen lässt (1948: 1,4 Millionen Araber in Palästina, heute: ca. 4,3 Millionen Araber in den palästinensischen Autonomiegebieten), ist dagegen nicht von Belang. Der Glaube versetzt eben nicht nur Berge, sondern auch Völkermorde, Ghettos und neue Nazis ins Heilige Land.
Jennifer Nathalie Pyka, The European, 29.03.13 in einer Kolumne zur Beliebigkeit des Holocaust heute, gefolgt etwas später von:
Offenbar ist es einfach schicker, diverse Anliegen mit Auschwitz zu dekorieren und ihnen damit besonders viel Dringlichkeit zu verleihen.

Sie sind also bereit die Hisbollah eine Terrororganisation zu nennen, so lange die weiter in Europa Spenden sammeln kann.
Israel Matzav, 29.03.13 über die angebliche französische Bereitschaft die Hisbollah auf die EU-Terrorliste zu setzen.

Eine der Schattenseiten, wenn man israelischer Israel-Basher ist, besteht darin, dass es nicht viel Applaus oder auch nur Gehör bei europäischen und arabischen Gegnern des Landes einbringt.
Jonathan S. Tobin, Commentary Magazine, 29.03.13 über den israelischen Filmemacher, der in Frankreich auf einem Filmfestival einen Preis bekam, aber von Israelhassern vorher noch verprügelt wurde, weil er Israeli ist. („bei europäischen Gegnern“ trifft das wohl eher nicht zu – jedenfalls nicht in Deutschland, s. Felicia Langer usw.)

Was Mordechei nicht verstehen will ist, dass für den Antisemiten, der sich als Antizionist darstellt, jeder Jude ein latenter Zionist ist, unabhängig von der Frage, wo er gerade lebt oder welche Einstellung er zum Zionismus hat. Die Juden werden so „prophylaktisch“ gehasst. Aus der Perspektive der Antisemiten kann der Jude seinen latenten Zionismus nicht loswerden, genau wie ehedem seine “rassischen” Merkmale.
Eran Yardeni über die Selbsttäuschung in diesem Fall türkischer Juden, Die Achse des Guten, 04.04.13. Besagter Mordechai macht sich vor: Die Kinder von Mordechai leben inzwischen alle in Israel. Womit etwas hinfällig ist:
In diesem Zusammenhang soll auch die tragische Rolle der in den islamischen Ländern existierenden jüdischen Gemeinden bedacht werden. Ihre bloße Existenz wird herangezogen, um die Antizionismus-Theorie zu bestätigen. Denn wenn Juden in islamischen Ländern leben können, zeigt dies doch, dass es dem Antizionismus nur um Israel und um seine Politik geht – und nicht um das jüdische Volk an sich.

Das einzige, das noch mehr betäubt als die Sirenen, die in Israel ertönen, wenn eine Rakete geschossen wird, ist das Schweigen der internationalen Gemeinschaft.
Botschafter Ron Prosor vor der UNO, zitiert von Israel Matzav, 07.04.13

Eine Landeshauptstadt, die den legeren Umgang eines Autors mit seiner SS-Biographie und – im gleichen Atemzug – seine Hetztiraden gegen Israel gleichsam als Gütesiegel der Streitbarkeit dieses Autors bewirbt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie auf diese Weise wirklich dem folgenden Bekenntnis auch der Stadtverwaltung gerecht wird: „Wir wollen eine Stadt ohne menschenverachtende Parolen, ohne Rassismus und ohne Angst sein.“ Und: „Wir sind Schwerinerinnen und Schweriner, die nicht tatenlos zusehen, wie Dummheit und Hass das menschliche Zusammenleben, die Gastfreundschaft und die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt beeinträchtigen…“
DIG Rostock, HaOlam, 08.04.13, zur Werbung der Stadt Schwerin und Beweihräucherung des SS-Günni.

Wenn die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Konferenz über das Thema: “Neue Politik für Südamerika: Wie kann der Drogenanbau eingedämmt werden!?” organisieren und dazu einen Vertreter des Medellin-Kartells einladen würde, dann würden das sogar die Dealer und Junkies vom Bahnhof Zoo saukomisch finden.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 10.04.13 über die Evangelische Akademie Loccum, die den iranischen Botschafter zu einer Konferenz über die Stärkung der iranischen Zivilgesellschaft einlud.

Gerade Universitäten sind Orte, an denen besonders auf Sauberkeit im Denken geachtet werden muss, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass die dortige Rede- und Forschungsfreiheit von denen missbraucht wird, die andere Reden halten und Forschungen betreiben, als es dem kleine Blockwart aus dem „Karl Marx“-Lesekreis passt. Und dennoch geht es zu weit, DIE Studenten für ihre Widerstandskraft zu loben.
Gideon Böss, 11.04.13

Die Hamas hat Mashaal nicht in einem Amt bestätigt, weil er zum Pragmatiker und Gemässigten geworden ist. Er wurde wiedergewählt, weil sie überzeugt ist, dass er die Fähigkeiten besitzt, die Einstellung des Westens zur Hamas zu ändern.
Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 08.04.13 (übersetzt von audiatur-online, 12.04.13)

Die SPD geht tatsächlich mit einem Kanzlerkandidaten in den Bundeswahlkampf, der sich für Geschlechtertrennung stark macht. Man sieht: Eine vermeintlich progressive Partei schafft problemlos die Kehrtwende in reaktionäre Niederungen, sofern es sich um ein “Ausländerthema” handelt.
Thomas Baader, Die Achse des Guten, 12.04.13; das konsequente Durchziehen würde also bedeuten:
Eltern, die wollen, dass ihre Tochter nicht auf Klassenfahrt mitfährt, melden das Kind sowieso krank. Also: Nichtteilnahme an Klassenfahrten gestatten.
Eltern, die ihre Tochter genitalverstümmeln wollen, machen das sowieso im Ausland. Also: Genitalverstümmelung auch in Deutschland zulassen.
Eltern, die ihrer Tochter eine Beziehung mit einem Angehörigen einer anderen Volksgruppe untersagen wollen, würden sie bei Zuwiderhandlung sowieso ehrenmorden. Also: den Rassenschandeparagraphen wieder einführen.
Fazit: Denn Deutschlands älteste Partei lehrt uns gerade: Probleme, vor allem auch Integrationsprobleme, lösen sich von selbst auf, wenn man einfach nachgibt. Ein Problem durch Widerstandslosigkeit zu einem Nicht-Problem zu machen, ist eben doch sehr viel einfacher, als es zu lösen. Einer sozialdemokratischen Partei, die sich auf Drängen ultrareligiöser Hardliner darauf einlässt, Geschlechtertrennung zu praktizieren, muss man die Einführung der Rassentrennung wohl letztlich auch zutrauen.