Jetzt ist es offiziell: Jesus war Palästinenser

(… oder: Alle Palästinenser sind Jesusse)

Ulrich Sahm, 19. Mai 2013 (direkt vom Autor)

Jesus war Palästinenser und die heutigen Palästinenser sind seine Nachkommen. Gemäß der christlichen Tradition war Jesus weder verheiratet und noch hatte er Kinder. Doch das stört die offizielle palästinensische Regierungszeitung Al-Hayat-Al Jedida nicht, Jesus auch noch zum, „ersten muslimischen Schahid (Märtyrer)“ zu erklären. Weil Jesus sein „Neues Testament“ unter der Menschheit verbreitet habe, so die Zeitung, hätten die Juden ihn verfolgt, gekreuzigt und ermordet.

Die Geschichtsklitterung liegt auf der Hand, was aber weder den palästinensischen Verhandlungsführer Saeb Erekat oder die Gouverneure von Nablus und Ramallah hindert, sogar vor Auslandskorrespondenten zu behaupten, dass Jesus der „erste Palästinenser“ gewesen sei. Die Tatsache, dass die Römer ihre Provinz „Judäa“ erst im Jahr 136, also lange nach dem Tod Jesu, in „Palästina“ umbenannt haben und dass der Prophet Muhammad erst fünfhundert Jahre später den Islam begründete, wird ausgeblendet.

Diese Propagandisten versuchen, die Unterdrückung und Verfolgung Jesu durch die Juden damals mit dem Schicksal der Palästinenser heute gleichzusetzen. Und so wie Jesus auferstanden sei, seien die „Palästinenser, Jesu Nachkommen, aus der Asche auferstanden“.

Adel Abd Al-Rahman schrieb weiter in der palästinensischen Regierungszeitung, dass Ostern ein „Fest des palästinensischen Nationalismus“ sei. „Seine Auferstehung, drei Tage nachdem er gekreuzigt und von den Juden getötet worden war – wie im Neuen Testament berichtet- spiegelt die Geschichte der Palästinenser wider, die gegen die Nachfahren des modernen zionistischen Judentums kämpfen müssen, das sich in seiner neuen kolonialistischen Form mit vermeintlich christlichen westlichen Kapitalisten verbündet hat.“ Jesus, „möge er in Frieden ruhen“, sei der „patriotische Ahnherr“ der Palästinenser.

Nach Angaben der israelischen Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) habe die Neuerfindung der Geschichte durch die Palästinenser schon 1998 begonnen mit einem Aufruf des Dr. Yussuf Alzamili, dem Leiter der Geschichtsabteilung des Khan Yunis College. Das Ziel sei, den heutigen Juden jegliche historische Verbindung zum Heiligen Land oder der biblischen Geschichte abzusprechen und so auch die Existenzberechtigung des Staates Israel infrage zu stellen. Manche palästinensische Sprecher behaupten, dass Jesus den Islam gelehrt habe. Abgesehen von der historischen Absurdität, werden so die Juden ihrer Geschichte und Kultur beraubt und das Christentum für ungültig erklärt.

Relativ neu ist der Versuch, Jesus als „Schahid“, als muslimischer Märtyrer, darzustellen und mit palästinensischen Helden, den Selbstmordattentätern, gleichzusetzen. Im vergangenen Dezember hatte die Zeitung sogar eine Dreifaltigkeit  erfunden mit Jesus als Palästinenser, Yasser Arafat als sich selber opfernder Palästinenser und schließlich (Präsident) Mahmoud Abbas, als Botschafter des Friedens auf Erden. „Welch großartige Nation der heiligen Dreieinigkeit!”

Diese und weitere absurde Aussagen palästinensischer Politiker wie Dschibril Radschub oder des Jerusalemer Mufti, Scheich Muhammad Hussein, sind durch Filmaufnahmen und offizielle Bulletins belegt.

5 Gedanken zu “Jetzt ist es offiziell: Jesus war Palästinenser

  1. „Jetzt ist es offiziell: Jesus war Palästinenser“

    Ach was, echt? 😆 Die Palis werden immer bekloppter! 😆

  2. Ich bin sprachlos ob dieser kranken Schizophrenie. Das Ding ist aber, daß auch dieser Hirnschiß sich bei uns breitmachen wird. Das ist ja schließlich doch nur die Fortsetzung der Geschichte, daß die ‚Palästinenser‘ die wahren Ureinwohner Israels und die Juden die eigentlichen Okkupatoren seien. Ein Märchen, das von so vielen Träumern und Böswilligen auch im Westen so gerne geglaubt wird.
    Es ist aber unglaublich wie sehr sie sich in ihrem grenzenlosen Haß selber verleugnen und erniedrigen.
    Ohne die Juden sind die sog. ‚Palästinenser‘ nichts.
    Ich kann mir das nur mit der immerwährenden Inzucht dieser muslimischen Stammesgesellschaften erklären. Dieser wahnhafte Irrsinn, der Haß und die grenzenlose Gewalt in ALLEN muslimischen Ländern; ich glaube, das ist eine Folge davon, daß die seit Urzeiten alle ihre Cousins und nahen Verwandten heiraten…
    Die sind alle krank!

  3. Dableibt nur noch festzustellen:
    „Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.“ – William Shakespeare, Hamlet 2. Akt, 2. Szene / Polonius (Übersetzung August Wilhelm Schlegel)

  4. Wenn ich böse wäre, würde ich jetzt sagen: Wenn man nichts hat, muss man es eben klauen.
    Aber im Ernst: Bis auf gaaanz wenige Ausnahmen ist der Koran ein jüdisch/christliches Konglomerat; 98% der angeblich muslimischen Errungenschaften sind entweder von den alten Griechen per Übersetzung oder von eroberten Hochkulturen (z.B Persien/Byzanz) abgekupfert worden..Summasummarum hat die arabische Welt – und zu der zählen sich die Palis ja – nicht viel (um nicht deutlich zu sagen: nichts) zur Entwicklung der/einer Zivilisation beigetragen. Insofern passt diese „Vereinnahmung“. Und wenn man sich dazu noch die Besorgnis vieler deutschen Christen um das Wohlergehen der Palästinenser anschaut, macht der Quatsch auch fast Sinn.
    Allerdings schießen sich die Palis mit der Aussage, die Juden hätten Jesus umgebracht, ins eigene Knie. Damit geben sie nämlich zu, dass es zur Beginn der Zeitrechnung schon Juden in der römisch. Provinz Judea/Syria gegeben hat. Vor nich allzulanger Zeit wurde das doch noch wild abgestritten (ich weiß nicht mehr, von welcher der Knallchargen). Watt denn nu?????

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.