„Zweiter Streich“ am Zürcher Hauptbahnhof

Die Schweizerischen Bundesbahnen wollten es nicht, wurden aber per Urteil des Bundesgerichts gezwungen ein Plakat im Züricher Hauptbahnhof aufzuhängen, das nur als pure Hetze bezeichnet werden kann. Und dann hingen plötzlich „Aufkleber“ (DinA4-Blätter) mit einer weiteren Botschaft an diesem Werbekasten (s. auch Schaschlik von Sonntag):

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Das war der „erste Streich“. Die Blätter waren offensichtlich leicht ablösbar. Was dazu offensichtlich führte, dass dieselbe Truppe noch einmal nachlegte. Hier die Fotos dazu, die zeigen, dass das Hetz-Plakat nicht nur an einer Stelle platziert worden war – aber das entmutigte die Gegenplakateure nicht, im Gegenteil:

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Dabei haben sie gleich einen der größeren Hetzer gegen Israel mit belehrt:

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Interesse hat die Aktion offenbar geweckt:ZurichHBF_08

26 Gedanken zu “„Zweiter Streich“ am Zürcher Hauptbahnhof

  1. Ich hatte mich auf facebook in einer Notiz (nur auf Freunde geschaltet) auch schon darüber geäußert. Wie man sieht, ist die antizionistische „Reklame“ professionell gemacht. Es kamen Folienbuchstaben (hinter Glas beschriftet?) zum Einsatz. Hierin wirkt die Qualität, die den Antizionismus als „ansprechend“ bzw. „angenehm“ transportiert. Also hatte ich die Idee geäußert, mit derselben Qualität dem Antizionismus zu entgegnen, so dass sich Argument und Gegenargument qualitativ gleichstellen. Vielleicht ist es aber so direkter, die antizionistischen Lügen, die den Hass auf Israel und Zionisten bewirken, einfach mit Zetteln zu überkleben. Doch so können die Zettel natürlich auch aufgrund ihrer minderen Qualität entweder wieder entfernt oder aber durch Nässe und Schmutz beeinträchtigt werden.

    • da die Blätter leicht zu entfernen sind, käme vermutlich der Tatbestand der ‚Sachbeschädigung‘ nicht zum Tragen. Was wiederum gut ist.

      • Keine Ahnung. Es macht den SBB Arbeit, das kann auch schon entsprechend gewertet werden. Wäre wohl bei uns in D so, schätze ich.
        Was aber auch für die Klebe-Bande spricht: Die haben das nicht so zugekleistert, dass die ursprüngliche Hass-Botschaft nicht mehr zu lesen ist.

  2. Das Schweizer Bundesgericht sollte man dringend umbenennen: Schweizer Bundes Israelhaß- Gericht (oder Schweizer Bundesgericht für Israelhetze). Oder, es hat jemand eine bessere Idee.
    lg
    caruso

  3. Mann ich rege mich immer über Sprayer auf, aber jetzt würde ich selber
    zu einem werden! Schöne große Hakenkreuze würde ich sprayen! :mrgreen:

  4. Die ewige Lüge gegen Israel. Wer liest hier eigentlich palestinensische Zeitungen?
    Wer schiesst täglich Raketen gegen Israel? Welches ist die einzige Demokratie im Nahen Osten? Welches Land möchte wirklich im Frieden leben und hat seit Jahrtausenden unsere Religion, Kultur und Wissenschaft geprägt?

    • Gaanz ruhig bleibe. Es sollte doch jeder wissen, dass die Schuld immer da liegt, wo ein Jude ZURÜCK schießt. Erst dann ist das eine Nachricht und erst dann wird wieder an der Spirale der Gewalt gedreht. Würde man vorher schon was berichten, dann wäre es ja keine Spirale.

  5. Das ist eine hervorragende Gegenaktion, diese Blätter draufzukleben. Nur hätten sie noch ein bisschen mehr schreiben können, was Israel an Gutem tut, im Sinne der Menschenrechte. Schließlich werden in Israel Kollaborateure nicht totgeprügelt und erschossen, Kinder nicht mit Hass indoktriniert, Jugendliche nicht auf die Straße geschickt, um Soldaten mit Steinen zu attackieren, Journalisten und Blogger nicht eingesperrt, wenn sie eine Regierungskritische Meinung äußern und auf Zivilisten werden keine Raketen geschossen.

    • Jawohl Myriam ich schliesse mich Deinen Worten ohne Wenn und Aber an.
      Leider leben wir in einer Welt welche keinen Respekt mehr vor seinem Mitmenschen hat und nur mit Schlagwörtern und Tritten „um sich schlägt“. Wohin führt uns dieser Weg noch bei so viel Hass und gegenseitigen Beschuldigungen? „Mitenand giengs besser in Frieden und Würde!“

    • Möööp. Falsch.

      Wie war das noch mit dem Typ der zugegebn hat das Israel illegal Kernwaffen herstellt?

      Der sitzt noch heute unter Hausarrest.

      Journalisten und Blogger haben sich vorrauseilend selbst zensiert. Da braucht man keine staatliche Zensur mehr.

  6. in der bibel steht das jede nation auf dieser erde gegen israel sein wird…die prophezeiung ist sich am erfüllen

  7. Eigentlich sollte man ja nicht mit gleicher Münze heimzahlen, aber wie wäre es denn, wenn die in der Schweiz lebenden Juden und auch die aus dem umliegenden Ausland und die Freunde Israels sich dazu entschliessen könnten, die SBB zu meiden?
    Sie brauchen sie ja nicht zu boykottieren – sie sollten sie einfach nur meiden!
    Sie sollten den Bahnhöfen fernbleiben, Tochterunternehmen der SBB meiden, bei der Einreise in die Schweiz am Grenzbahnhof den Zug verlassen und sich von Freunden oder Geschäftspartnern abholen lassen – der Möglichkeiten gibt viele!
    Von Bekannten aus Hannover wurde mir erzählt, dass sich, als vor Jahren die städtischen Verkehrsbetriebe ihre Preise drastisch zu erhöhen versuchten, Fahrgemeinschaften und Privatinitiativen bildeten, die den Transport der Fahrgäste soweit und solang übernahmen, bis die Verkehrsbetriebe zurückrudern mussten!
    Es nützt doch nichts, sich immer nur zu empören und durch die Veröffentlichung in den Medien diesen Aktionen zu noch mehr Popularität zu verhelfen, wenn dann keine Konsequenzen der Betroffenen folgen!

    Was „Die“ können, können wir doch allemal! 😉

    • Chaijm, die SBB wollten die Werbung nicht. Sie lehnten sie ab und wurden vom Schweizer Bundesgericht dazu verdonnert sie aufzuhängen. Das wäre ein Meiden am falschen Objekt. Boykottiert werden müsste das Gericht. Aber wie macht man das?

      • Das ist mir schon klar – aber wenn durch das „Meiden“ die SBB Bauchschmerzen bekommt, finden deren Verantwortliche vielleicht einen Weg, solchen Dreck in Zukunft zu vermeiden? 🙂

  8. Schande über die Schweiz! Es ist kaum zu glauben, dass solche Hetze hier möglich ist und kein Aufschrei über dieses Unrecht zu hören ist. Um das Mass voll zu machen fehlt nun noch der Aufruf: „Kauft nicht bei Juden“. Ich bin bestürzt, wütend und auch traurig.

    • Es scheint, als müssten wir uns Aufkleber mit positiven Argumenten in allen Sprachen der Welt bereit legen, um überall zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, um den öffentlich verbreiteten und offenbar gut bezahlten Lügen und Unwahrheiten professionell entgegen zu treten.

  9. Dieses infame Plakat verdanken wir antisemitischen Politikern, die ansonsten politische Nulpen sind: zB den Grünen mit braunem Blut Daniel Vischer und Gerhard Müller Behrens, und dem Roten mit braunem Blut, dem Kotzbrocken Jean Ziegler, einem lügnerischen Erzantisemiten.

    Mitschuldig als jüdische Quislinge ist die pro-palästinensische NGO „Jüdische Stimme für Frieden zwischen Israel und Palästina“, die verabscheuungswürdige JVJP.CH. Diese Verräter, durch und durch bösartige Massorim, sind eigentliche schweizerische Dhimmi-Fröntler. Sie unterstützen das abscheuliche BDS-Movement und sind heuchlerische „jüdische“ Bürger. Pfui!

  10. Wann kommt denn der dritte Streich? 😉

    Ach was rede ich….ein ganzes Streichorchester!

    A Yiddishe Fox-Trot „Tzu Bin Ich Mishuger?“

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