„Israelische Braut führt talmudische Rituale“ nahe des Baumwoltors zum Tempelberg durch

Elder of Ziyon, 20. Mai 2013

Eine jüdische Braut entschied sich – offenbar an ihrem Hochzeitstag – so nahe wie möglich an den Tempelberg zu gehen, um Psalmen zu beten. Zusammen mit ein paar Freunden ging sie während einer muslimischen Betzeit den Baumwollmarkt in Jerusalem hinab, wenn der Markt fast leer ist. Sie wurde von israelischer Polizei am Eingang zum Baumwolltor angehalten – und beschützt.

Arabische Medien berichten, dass sie „talmudische Rituale“ durchführte und dass dies eine „extreme Provokation“ sei. (Sie nannten die Braut und ihre kleine Entourage außerdem „Siedler“.)

Offenbar können Muslime ihre Gebetsteppiche überall rauswitschen und beten, wo sie wollen, aber Juden haben daran keinen Anteil.

Auch eine christliche Gruppe verurteilte den Vorgang.

Tatsächlich ist nach Angaben von Scheik Nageh Pkarat jedes Gebet im Bereich des heiligsten Ortes des Judentums eine „Verletzung des internationalen Rechts“ darstellt, da dieser ein Gebetsort nur für Muslime ist. Pkarat sagte auch, dass jüdisches Gebet in der Gegend auch der jüdischen Religion widerspricht.

Es ist immer nett einen Experten zum Judentum dabei zu haben, der in den arabischen Medien als maßgeblich zitiert werden kann.