Die PLO wurde als antisemitische Bewegung gegründet

Elder of  Ziyon, 29. Mai 2013

Ma’an berichtet:

Präsident Mahmud Abbas pries am Dienstag die Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation als bedeutendstes Ereignis in der Geschichte des palästinensischen Volkes.

„(Ahmad) Shuqeiri wurde beauftragt herauszufinden, was die Palästinenser wollten und er kehrte mit dem Abkommen für die Gründung der PLO zurück.

Wir sollten uns daran erinnern, dass dies das wichtigste und bedeutendste Ereignis in der Geschichte des palästinensischen Volkes“, fügte der Präsident an.

Es ist nett, dass Abbas zugibt, dass das „palästinensische Volk“ nicht sehr alt ist. Was andere Völker, die es seit Jahrtausenden gibt, wohl sagen würden, wenn ihr bedeutendstes Ereignis die Gründung einer Organisation im Jahr 1964 war? Stellen Sie sich vor, die Griechen sagten, das wichtigste Ereignis in ihrer Geschichte sei etwas derart Banales, das so kurz zurückliegt.

Dieser Jahrestag gibt uns allerdings die Möglichkeit die ursprüngliche Charta zu besuchen, in der es heißt:

Artikel 24: Diese Organisation übt keinerlei territoriale Souveränität über die Westbank im haschemitischen Königreich Jordanien, den Gazastreifen oder im Bereich  Himmah aus.

Nach Angaben der PLO waren von Arabern besetzte Gebiete bereits „befreit“. Nur die von Juden kontrollierten Teile sollten angegriffen werden, um ihre Ziele zu erreichen.

Seltsamerweise fehlten in der Charta in Bezug auf die Ziele die Worte „Staat“ und „Unabhängigkeit“. Ebenso jegliche Erwähnung eines uralten und historischen palästinensisch-arabischen Volkes.

Wenn das ursprüngliche Ziel der PLO nicht darin bestand einen Staat zu schaffen, nicht unabhängig zu sein und nicht einmal eine uralte Heimat zu schaffen, was war dann ihr Daseinszweck?

Die Antwort ist in Artikel 18 zu finden:

Artikel 18: … Die Ansprüche auf historische und spirituelle Verbindungen zwischen Juden und Palästina stimmen nicht mit den Fakten der Geschichte oder der wahren Grundlage solider Staatlichkeit überein. Das Judentum ist, weil es eine Gottes-Religion ist, keine Nationalität mit unabhängiger Existenz.

All das beweist, dass die Gründung der PLO, das „wichtigste und bedeutendste Ereignis in der Geschichte des palästinensischen Volkes“, nichts mit der Gründung eines Staates zu tun hatte – sondern damit, dem jüdischen Volk einen zu verweigern. Und diese Haltung besteht bei palästinensisch-arabischen Führern bis heute.

Mit anderen Worten: Das Gründungsprinzip der PLO war nicht nationales Volkstum; es war nicht Unabhängigkeit; es war kein Appell an historische Verbindungen eines „Volkes“ zum Land.

Es war purer Antisemitismus.

Und diese Einstellung, die dieses Dokument schuf, hat sich seitdem nicht ansatzweise geändert.