Die PLO gibt zu, dass sie seit 1988 keine Zugeständnisse gemacht hat und das auch nicht zu tun plant

Elder of Ziyon, 18. Juni 2013

Ich fand dies in einem Papier auf der Internetseite der Abteilung für Verhandlungsangelegenheiten der PLO – in einem Text, in dem sie versuchen ihre Gründe für die Vermeidung von Verhandlungen mit Israel zu drehen:

Was bieten die Palästinenser ihrerseits?

Die Palästinenser haben zahlreiche Zugeständnisse und Gesten des guten Willens gemacht. Obwohl die Zweistaatenlösung heute üblicherweise diskutiert wird, muss daran erinnert werden, dass diese Lösung auf dem historischen Kompromiss der Palästinenser von 1988 beruht, mit dem die PLO einen Staat auf lediglich 22% des historischen Palästina akzeptierten, um des Friedens willen. Während der vergangenen mehr als zwanzig Jahre des Friedensprozesses sind die Palästinenser alle Verhandlungen auf Treu und Glauben eingegangen und haben in Übereinstimmung mit den getroffenen Vereinbarungen gehandelt. Die Palästinenser haben sich dazu anderen Ländern in der Region bei der Gründung der arabischen Friedensinitiative angeschlossen, die das Angebot normalisierter Beziehungen Israels mit 57 arabischen und islamischen Staaten nach Israels vollständigem Rückzug aus allen seit 1967 besetzten Gebieten und eine gerechte Lösung der palästinensischen Flüchtlingsfrage in Übereinstimmung mit der Resolution 194 der UNO-Vollversammlung beinhaltet.

Das heißt, sie bieten Folgendes an – nichts. Und sie versuchen vorzugeben, dass diese Unnachgiebigkeit der letzten 25 Jahre irgendwie ihre Flexibilität und Bereitschaft für den Frieden zu arbeiten beweist!

Denken Sie daran, dass ihre ständige Erwähnung der Resolution 194 bedeutet, dass sie das Konzept eines jüdischen Staates nie akzeptiert haben und nie akzeptieren werden; und dass sie selbst heute noch darauf bestehen, dass Israel als Vorbedingung für „Frieden“ mit Millionen Arabern überflutet wird – was es zu einem arabischen Staat machen würde.

Ich kann nicht fassen, wie westliche Diplomaten dieses – in klarem Englisch geschriebene – Positionspapier lesen und immer noch behaupten können, dass Israel die unnachgiebige Seite ist.

5 Gedanken zu “Die PLO gibt zu, dass sie seit 1988 keine Zugeständnisse gemacht hat und das auch nicht zu tun plant

  1. Das die PLO ein Haufen von Terroristen, Betrügern und Halsabschneidern ist, ist nichts neues und absolut nicht überraschend. Dieses PLO-Dokument ist Beweisstück Nr. 943282765043768032623.

  2. Obwohl die Zweistaatenlösung heute üblicherweise diskutiert wird, muss daran erinnert werden, dass diese Lösung auf dem historischen Kompromiss der Palästinenser von 1988 beruht, mit dem die PLO einen Staat auf lediglich 22% des historischen Palästina akzeptierten, um des Friedens willen.

    Hä? Historisches Palästina? Und was ist mit Jordanien? Die leiden alle an Realitätsverlust.

    • Ganz genau. Es gibt bereits einen arabischen Staat auf dem ehemaligen Mandatsgebiet Palästina: Es heiß Jordanien. Um mal Hussein, den alten Könich von Jordanien zu zitieren:

      “The truth is that Jordan is Palestine and Palestine is Jordan”.

  3. Der Westen bzw. ihre Politik will das alles nicht wissen, denn – das ist mein Verdacht –
    sie hätten es am liebsten wenn Israel Selbstmord beginge, oder – als zweitbeste Lösung – ihre lieben Araber die begonnene Arbeit des „seligen“ A. zu Ende bringen würden. In beiden Fällen würden sie ein reines Gewissen haben können – meinen sie.
    Es hat viele, sehr viele Jahre gedauert bis ich da angekommen bin. Ich bin kein mißtrauischer Mensch, war politisch zwar immer interessiert, zugleich aber auch naiv. Ich glaubte lange, viel zu lange den schönen Worten, den guten Absichten. Aber schon seit längerem nicht mehr. – Unter den Politikern gibt es natürlich auch anständige Leute, nur viel zu wenige. Diesen gebührt, wie immer Ehre!
    lg
    caruso

  4. Die Palästinenser und ihre Terrororganisationen, PLO, Fatah und Hamas, haben auch nie ihren Anspruch auf ein Palästina vom Jordan bis ans Mittelmeer, ohne Israel und ohne Juden, aufgegeben.
    Leider werden sie von zahlreichen NGO’s dabei unterstützt. Auch von jüdischen NGO’s, zB von den „Rabies for Human Rights“ RHR.ORG.IL, „Jewish voice for piss“, JEWISHVOICEFORPEACE.ORG und der infamen „jüdische Stimme für den Frieden…blabla“, JVJP.CH. Diese NGO’s unterstützen die BDS-Bewegung finanziell und ideell.
    Die dümmsten Kälber suchen sich ihren Metzger selber aus. Gilt auch für Dhimmis.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.