Tausende PalAraber besuchen die Strände von Tel Aviv – zum Ramadan

Elder of Ziyon, 17. Juli 2013

Ma’ariv schreibt darüber, wie die palästinensischen Araber den Vorteil des leichten Zugangs nach Israel während des Ramadan ausnutzen. Offiziell sind die meisten dieser Pässe dazu gedacht, dass sie die Al-Aqsa-Moschee besuchen, aber Zehntausende dieser Palästinenser fahren stattdessen – oder zusätzlich zu ihren Gebeten – an den Strand.

Sie geben außerdem eine Menge Geld aus.

„Zum ersten Mal in meinem Leben war ich in Tel Aviv“, sagte Ligal Atz’ai (24), der für einen Tag Spaß mit einigen Freunden aus Ramallah in die Stadt kam. „Ich habe immer von Tel Avivs Strand geträumt, den ich auf Bildern sah. Als ich heute Morgen hier ankam, war ich von der Schönheit der Stadt getroffen.“ Atz’ai ist Arbeiter in einer Aluminiumfabrik bei Beit Horon. Vor zwei Wochen stellte er bei der Zivilverwaltung den Antrag auf Einreise nach Israel für den Ramadan.

Er ist einer von Millionen Palästinensern, die eine Genehmigung zur Einreise nach Israel als Touristen während des Ramadan erhielten oder erhalten werden. Tausende von ihnen füllten gestern die Strände der erstrangigen hebräischen Stadt. Die Rettungsschwimmer wurden über die Menschenmengen informiert, die die Küste in den kommenden Wochen überfluten werden. „Einige sind enorm aufgeregt zum ersten Mal ins Meer zu gehen, aber sie kennen die Regeln und die Gefahren des Meeres nicht.“

Für mich ist das wie eine Auslandsreise“, gibt Mahmud Adna zu, ein 20-jähriger Student aus dem Raum Ramallah, der seine Begeisterung für seinen Besuch im Heiligen Land nicht verbarg. „Ich wollte nach Paris und Berlin, aber wie ich höre ist Tel Aviv nicht viel anders als die Städte in Europa. Das ist mein erstes Mal hier. Ich hatte nur Zeit ins Meer zu gehen. Das nächste Mal möchte ich in Jaffa abhängen.“

Bisher sind 100.000 Genehmigungen erteilt worden, doch viel mehr werden für den Feiertag Id al-Fitr am Ende des Ramadan ausgegeben werden. Viele interviewte Araber sahen zum ersten Mal normale Israelis und einige zeigten Wertschätzung dafür, dass sie nach Israel kommen durften.

Ma’ariv interviewte auch einige Ladenbesitzer in Ramallah, die ihre leeren Geschäfte anstarren, während ihre potenziellen Kunden nach Israel strömen und doppelt so viel für dieselben Produkte ausgeben. Der Artikel endet:

Mahmud aus Hebron ist einer der wenigen, die keine Genehmigung zum Besuch Israels erhielten. „Das ist echt ärgerlich“, gibt er zu. „Vor ein paar Jahren habe ich als Kind Mist gebaut und jetzt lassen sie mich nicht rein. Alle meine Freunde gehen, um „Jaffa und Tel Aviv aufzureißen“ und ich muss mich mit den Sachen begnügen, die sie mir mitbringen werden.“ … Die meisten palästinensischen Touristen, die nach Israel einreisten und dort ihren Urlaub erlebten, planen schon den nächsten – einen weiteren Tag Spaß an den Stränden von Tel Aviv und auf den Märkten von Jaffa. „Was ich heute sah war eine Erfahrung“, sagt Mariuv Ashi (25) aus einem kleinen Dorf zwischen Ramallah und Jerusalem, kurz nach dem Verlassen des Wassers. „Ich liebe alles her – das Essen, das Meer und die Luft und sogar die hübschen Mädchen, die den Strand entlang laufen. Inschallah werde ich morgen wieder kommen, aber ich muss bis 10 Uhr heute Abend nach Hause ins Dorf, denn das sind die Bedingungen der Aufenthaltsgenehmigung in Israel.“

Es ist nicht gerade so als würden sie Israel boykottieren, oder?

2 Gedanken zu “Tausende PalAraber besuchen die Strände von Tel Aviv – zum Ramadan

  1. Tja, wenn man schon tagsüber nix essen darf (gibt’s bei uns Juden auch, nur eben auf ein paar wenige Fastentage beschränkt), dann kann man ja wenigstens mal spazieren gehen, nich war?

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