Antiisraelische Briefmarken aus Jordanien

Elder of Ziyon, 29. Juli 2013

1964 gab Jordanien eine Briefmarke aus, die – Großjordanien zeigte. Dazu gehörte alles Land eines gewissen Staates, der nicht anerkannt wurde. Auf dieser Briefmarke gab es keine „Grenzen von vor 1967“:

1969 gab es eine Briefmarken-Miniserie zur „Tragödie der Flüchtlinge“ und der „Tragödie im Heiligen Land“.

Diese Briefmarke von 1973 erinnerte an die Schlacht von Karameh 1968 zwischen Israel und Jordanien/der PLO. Israel zerstörte das Lager, das für Terroranschläge verantwortlich war, doch Jordanien betrachtete das als Sieg. Ironischerweise führte Die Schlacht zum Aufkommen des Schwarzen September, in dem Jordanien tausende palästinensische Araber bekämpfen und töten musste.

Palästinawoche 1973 mit einer „Palästina“-Landkarte, die Israel auslöscht:

Diese Serie von 1983 beschreibt – manchmal grauenvoll – die Massaker von Sabra und Shatila. Die Marken erklären fälschlich, dass die Massaker von Israel begangen wurden.

1984 gab Jordanien eine überraschend farbenfrohe Serie zu Israels Angriff auf Iraks Atomreaktor Osirak aus:

1991 gedachte Jordanien der ersten Intifada mit einer Hand, die einen Stein wirft – und einer Friedenstaube. Wieder ist Israel von der Landkarte gelöscht.

Wenn ein gewalttätiger Aufstand eine Briefmarke wert ist, dann muss der zweite gewiss eine ganze Serie wert sein. Hier sind zwei Briefmarken von 2001, die die zweite Intifada feiern:

Jordanien hatte auch eine Serie, die dem Tod von Mohammed al-Dura gewidmet war, der fälschlich Israel zugeschrieben wurde:

(Dies ist Teil einer Serie antiisraelischer Briefmarken in der arabischen Welt.)

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