Wer nach ARD-Informationen zu Frieden bereit ist und wer nicht

Das ist perfide. Die ARD „berichtet“ in ihrem Mittagsmagazin von den unterschiedlichen Sichtweisen zur Freilassung der Mörder und Terroristen – die nicht so genannt werden.

Die israelische Seite: Leute, die nicht vergeben wollen. Sie protestieren gegen Schritte zum Frieden (Freilassung nicht geläuterter Terroristen und Kriminellen).

Die arabische Seite: Freude, dass die „Freiheitskämpfer“, die „Soldaten“ nach Hause kommen. Vorwurf an Israel: „Jetzt merken sie endlich, dass sie sich für den Frieden entscheiden müssen.“ (Sagt der Vater eines Mörders.)

Und: Dieser Mörder wird vom Korrespondenten so beschrieben: „der nach israelischem Urteil einen Israeli (oder hat er „Siedler“ gesagt?) ermordet und verbrannt haben soll“. Ein Gerichtsurteil nach ordentlichem Prozess wird in Zweifel gezogen. Egal, was in den Prozessakten steht, die haben sie vermutlich nicht einmal ansatzweise einsehen wollen.

Auch ohne die sonst schon einseitige Darstellung würde dieser eine Satz alles klar machen: In Israel sind die Unversöhnlichen, die keine Frieden wollen. Ganz anders als bei den Palästinensern, die friedlich sind und Frieden wollen.

Ausgeblendet wird alles, was dieses Bild trüben könnte. Ausgeblendet wird, was Israelis – oft Opfer oder Hinterbliebene von Terroranschlägen – an Arbeit auch für Araber leisten, die gerade die Araber den eigenen Leute nicht ansatzweise zu leisten bereit sind, wie die Familie Roth, deren Tochter in der Pizzeria Sbarro mit einem Dutzend anderer von einem Selbstmord-Bomber ermordet wurde und die in Gedenken an ihre Tochter eine Stiftung ins Leben riefen, mit der behinderten Kindern geholfen wird (egal welcher Ethnie sie angehören). Auf Seiten der „Palästinenser“ ist so etwas undenkbar.

Ausgeblendet wird die Hetze in den pal-arabischen Medien und Moscheen, die Gehirnwäsche an den Kindern in den dortigen Schulen.

Nein, für die ARD sind die Israelis die Friedensfeinde, nicht die arabischen Mörder, nicht die arabischen Hetzer. So etwas nennt man Desinformation. Aber was will man in einem Land erwarten, wo Mörder und Terroristen in Bildungseinrichtungen und als Lehrer arbeiten dürfen, obwohl sie ihrer Ideologie nie abgeschworen haben…

4 Gedanken zu “Wer nach ARD-Informationen zu Frieden bereit ist und wer nicht

  1. Passt auch (gerade aus Facebook kopiert) – Thomas von der Osten-Sacken:
    Gestern rief ein netter Herr von Tagesschau.de bei mir an und wollte ein Interview zum Nahostkonflikt mit mir führen. Wir sprachen recht ausführlich, später kürzte er das Gespräch zu folgendem Kurinterview zusammen. gegen Abend erfuhr ich, die Redaktion hätte entschieden, es nicht zu veröffentlichen, aus „redaktionellen Gründen“.

    * Wo liegen Ihrer Ansicht nach die größten Hindernisse bei den Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern?

    Die Nicht-Anerkennung Israels als jüdischer Staat durch die Palästinenser ist ein entscheidendes Hindernis. Das nächste große Problem sind die Millionen von Menschen, die als Flüchtlinge gelten. Durch die UNO wird der Status als Flüchtling vererbt, die Menschen werden künstlich zu Flüchtlingen. Dadurch entsteht die verrückte Situation, dass es seit Jahrzehnten keine Flucht mehr gibt, aber die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge immer weiter ansteigt.

    * Oft wird über den Grenzverlauf gestritten, welche Rolle spielt dieser Punkt Ihrer Ansicht nach?

    Es ist eher zweitrangig, ob ein Zaun zehn Meter weiter rechts oder links steht. Die Palästinenser müssen sagen, welchen Staat sie eigentlich haben wollen. Machmud Abbas ist nicht demokratisch legitimiert und vertritt auch nicht den Gazastreifen. Es ist doch illusorisch zu glauben, dass er eine Lösung für den Konflikt herbeiführen kann. Vor allem, da die Palästinenser Israel als jüdischen Staat nicht anerkennen – und das Rückkehrrecht für Menschen fordern, deren Großeltern vor Jahrzehnten Flüchtlinge waren.

    * Welche Lösung sehen Sie für diese Menschen?

    Sie müssen aus dem Elend der Flüchtlingslager geholt werden, sie müssen eine Perspektive bekommen. Wenn Europa etwas Sinnvolles unternehmen möchte, sollte es 500.000 sogenannte Flüchtlinge aufnehmen und mit doppelten Staatsbürgerschaften ausstatten. Die Vereinten Nationen manifestieren durch ihre Definition dieser Menschen als Flüchtlinge noch deren Elend, da sie in dem Nahost-Konflikt als Faustpfand gegen Israel missbraucht werden.

    * Wie bewerten Sie die Rolle der Amerikaner?

    Die USA haben offenkundig kein Konzept für die Region. Es ist doch absurd, dass der halbe Nahe Osten – beispielsweise Syrien, Ägypten, der Libanon – am Abgrund steht, und nun setzt die Obama-Administration auf die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Dabei ist dieser Konflikt derzeit absolut viertrangig.

    * Warum findet er in der westlichen Öffentlichkeit dennoch so große Aufmerksamkeit?

    Weil der Konflikt vollkommen überbewertet und überladen ist. Da werden Kleinigkeiten zu großen Nachrichten aufgeblasen. Seit Jahrzehnten wurden die Probleme im Nahen Osten auf den Streit zwischen Israelis und Palästinensern reduziert. Wenn dieser Konflikt gelöst sei, wäre die Welt gerettet – so in etwa lautet die Vorstellung. Dabei handelt es sich lediglich um einen Territorialkonflikt, der sich wahrscheinlich relativ leicht lösen ließe, wäre er nicht so überfrachtet. Ökonomisch wäre für die Palästinenser beispielsweise eine israelisch-palästinesisch-jordanische Wirtschafsförderation denkbar.

    * Was sind denn die eigentlichen Probleme in der Region?

    Die vollkommen desolate ökonomische Situation, die fehlenden demokratischen Strukturen, die fehlende Gleichberechtigung von Frauen und Rechtsstaatlichkeit. Alles Punkte, die im arabischen Frühling auf den Straßen von Tunis über Kairo bis Sanaa angeprangert wurden. Die arabischen Gesellschaften sind extrem jung – und diese Millionen von jungen Menschen, die sich todesmutig für mehr Demokratie eingesetzt haben, brauchen endliche eine Perspektive. Und trotz des Antisemitismus` in den arabischen Gesellschaften: Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern spielte beim Arabischen Frühling kaum eine Rolle. Die Verhandlungen auf Initiative der USA sind lediglich Symbolpolitik.

  2. So können nur Leute handeln und argumentieren, die nie echten Terrorismus kennengelernt haben. Ziehen sich gross daran hoch, dass es eine Gruppe gab, die am Bonner Hbf. Bombenanschläge geplant haben soll. Mehr ist nie passiert. Auch Baader-Meinhof waren Kinder im Vergleich zu diesen Verbrechern, die reihenweise Busse und Restaurants, Diskotheken etc. voller Menschen in die Luft gebombt haben.

  3. Die politischen Kommentatoren sind allesamt gaga, wenn es um Israel geht; oder Charakterschweine; oder beides zusammen. Wer denen noch immer ein Wort glaubt, was den NO betrifft, ist selber schuld. Ignorieren kann man sie leider nicht, denn sie (und andere Medien auch) die Leser/Hörer mit Lügen, Verdrehungen, Auslassungen etc. verblöden und mit Israelhaß vollstopfen wollen – aus welchem Grund immer.
    lg
    caruso

  4. Heute zum Frühstück in der HAZ der überaus „empathische Bericht“ Gil Yarons. Das gleiche Machwerk findet man auch in diversen Internet-Medien. Die Israelische Mutter, die einen Sohn verloren hat, wird als unversöhnlich dargestellt, die arabische Mutter wird als mitfühlend beschrieben. So kann ja keine Friede werden…. vermittelt Herr Yaron ganz subversiv und weist mit dem Finger auf die, die das verhindern. Nein, das sind nicht die Terroristen, suggeriert sein Artikel. Wer außer Israelis könnte diese Rolle einnehmen.

    Es ist wirklich ein Trauerspiel…. nachlesen kann man es hier:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nahost-friedensgespraeche-frei-nach-25-jahren-in-einem-israelischen-gefaengnis/8628832.html

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