Arabische Facebook-Seite schlägt auf „Zionisten“ ein, weil sie einem jüdischen Kind erlauben von einem Wasserspender auf dem Tempelberg zu trinken

Robert Spencer, Jihad Watch, 13. August 2013

Unrein!

Islamische Herrenmenschen und ihre linken Handlanger in den USA klagen die Gegner von Jihad-Gewalt und islamischem Herrenmenschentum oft das „Rassismus“ an. Doch sie projizieren hier wieder ihre eigenen Taten auf andere – bei diesem Vorfall sind sie es, die am stärksten die Jim Crow-Ära der „nur für Weiße“-Wasserspender nachahmen.

„Gottes Fluch auf die Verschwörer, die vom Ältesten bis zum Jüngsten zur unreinen Zionisten-Bewegung gehören.“

„O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Drum sollen sie nach diesem ihrem Jahr sich der Heiligen Moschee nicht nähern. Und falls ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah gewiß aus Seiner Fülle reich machen, wenn Er will. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.“ (Sure 9,28) Nach der islamischen Theologie sind praktisch alle Nichtmuslime der Schirk schuldig, Allah bei der Anbetung mit Partnern zu verknüpfen, womit sie grundsätzlich Vielgötterei betreiben. Und somit sind alle unrein.

„Beliebte arabische Facebook-Seite prangert ‚Zionisten‘ an, weil sie jüdischem Kind erlauben von einem Wasserspender auf dem Tempelberg zu trinken“, von Joshua Levitt für the Algemeiner, 12. August:

Ein Status-Update vom Sonntag auf der beliebten arabischen Facebook-Seite „Damascus Gate Now“ zeigt eine Vergrößerung eines jüdischen Kindes, das von einem Wasserspender auf dem Tempelberg trinkt; der Begleittext attackiert das Kind und beschuldigt es „dreisten und unverfrorenen“ Handelns, als der Moschee Wasser stehlenden „Dieb“.

Die Seite, die mit überraschenden 127.000 „Likes“ prahlt, schreibt: „nachdem der Ramadan vorbei ist … strömten die Zionisten herein“, und fügte hinzu: „Der Dieb stiehlt von unserer Moschee, um zu trinken.“

„Gottes Fluch auf die Verschwörer, die vom Ältesten bis zum Jüngsten zur unreinen Zionisten-Bewegung gehören“, hieß es dort.

Der Eintrag in arabischer Sprache wurde vom Blogger Yisrael Medad vom Menachem Begin Heritage Center in Jerusalem gemeldet. Der Titel lautete: „Zionistisches Verbrechen: der fotografische Beweis.“

Der feindselige Facebook-Eintrag wurde am genau dem Tag veröffentlicht, als ein Treffen des israelische Knessetausschusses für Innenpolitik die Einschränkungen für jüdische Besuche auf dem Tempelberg diskutierte, das von Editorials in der gesamten arabischen Welt lautstark verdammt wurde; darin wurde beklagt, dass die Möglichkeit bestünde, dass Juden den Tempelberg gleichberechtigt nutzen könnten.

Am Sonntag dachte die Zeitung Khlaeej Times aus den Emiraten in einem Artikel mit der Schlagzeile „Knesset diskutiert heute Legitimierung der Schändung des Al-Aqsa“ darüber nach, die Türen der Al-Aqsa-Moschee „mit Ekel zu öffnen“. Wie können die Juden es wagen, das zu fordern, „angesichts der Einbrüche und der Schändungen durch jüdische Extremisten während all der Tage des Monats Ramadan, zu kommen und darin talmudische Rituale durchzuführen, wobei sie besonders an allen jüdischen Feiertagen wiederkommen?“, argumentierte die Zeitung.

Regelmäßig die Heilige Stätte besuchende Juden sagten, Juden war der Zugang zum Tempelberg wegen des heiligen Monats Ramadan mit Ausnahme vielleicht einer Stunde am Tag nach Tisha B’Av (dem jüdischen Feiertag zum Gedenken an die Zerstörung der antiken jüdischen Tempel) den gesamten letzten Monat über verwehrt. Am Tisha B’Av wurden Juden am Tor sogar abgewiesen, darunter Israels stellvertretender Außenminister Zeev Elkin. In den früheren Jahren wurde der Zugang gewährt, aber während der letzten zwei waren Juden während des gesamten Ramadan vom Tempelberg ausgesperrt.