Wenn das Land nicht von Juden kontrolliert wird, sind die palästinensischen Araber nicht daran interessiert

Elder of Ziyon, 17. September 2013

Ich habe in der Vergangenheit schon notiert, dass die PLO-Charta von 1964 die Westbank, den Gazastreifen und eine Reihe anderer Gegenden ausdrücklich von dem Land ausschließt, die sie beherrschen wollte.

Warum? Weil diese Gegenden bereits von Arabern kontrolliert wurden, palästinensischer „Nationalismus“ also nicht anzuwenden war.

Die palästinensisch-arabische Nationalbewegung ist – von Anbeginn an – darauf ausgerichtet den Juden einen Staat zu verweigern und nicht darauf einen palästinensisch-arabischen Staat aufzubauen. Diese einfache Tatsache ist Generationen von Politikern, Experten und Pseudo-Friedensstiftern entgangen.

Weitere Beweise kommen von den jüngste Anschuldigung, die die PLO gegen die Hamas und die Muslimbruderschaft ausgestoßen hat.

Religionsminister Mahmud Habash offenbarte die Existenz eines Handels zwischen Präsident Mohamed Morsi und der Hamas, mit dem Teil des Sinai aufgegeben werden sollte, um den Sektor [Gazastreifen] auszuweiten und einen Palästinenserstaat im Gazastreifen zu gründen.

Die Beschuldigung ist natürlich erfunden. Sie ist schlicht Teil des Kriegs der Worte zwischen Fatah und Hamas. Doch die Tatsache, dass ein offizieller PLO-Vertreter solch eine Beschuldigung erhebt, ist wichtig.

Warum sollte die PLO gegen die Ausweitung des Gazastreifens in den Sinai sein?

Er ist gedrängt voll. Er ist winzig. Er wird sich niemals nach Israel ausdehnen. Wenn also Morsi bereit wäre kostenlos Land für einen palästinensisch-arabischen Staat zu geben, warum ist das dann eine furchtbare Idee? Der illusionäre Plan war kein Landtausch, er bedeutete nicht, dass Israel irgendetwas gewinnen würde – er war ein Geschenk. Und die PLO wäre absolut dagegen.

Selbst wenn man argumentiert, dass sie ein separates Hamastan zugelassen hätte, getrennt von Fatahstan, warum würde das anders sein als die heutige Situation? Sowohl Hamas als auch Fatah werden weiterhin vorgeben über „Einheit“ zu sprechen und praktisch niemand würde den Gazastreifen als Staat anerkennen.

Für die PLO ist freies Land Anathema – wenn das Land nicht von Juden kontrolliert wird.

Was einmal mehr beweist, dass die PLO wenig Interesse am Wohlergehen des eigenen Volks hat, sondern es einfach als Bauern im Schachspiel benutzt – so wie es alle arabischen Führer tun. Ihre Existenz als Volk hat nur einen einzigen Zweck – Israel zu vernichten.

Doch die Vorstellung, dass irgendjemand gegenüber dem eigenen Volk derart zynisch und gefühllos sein könnte, ist dem Westen unbegreiflich, egal, wie viel Beweise dafür es gibt. Es ist viel einfacher Fantasien von „palästinensischem Nationalismus“ und ihrem uralten Wunsch nach einer Heimat zu akzeptieren, die nie existierte, als sich der Wahrheit zu stellen, dass ein gesamtes Volk geschaffen wurde, um den Juden das Recht auf Selbstbestimmung zu verweigern.

Ein Gedanke zu “Wenn das Land nicht von Juden kontrolliert wird, sind die palästinensischen Araber nicht daran interessiert

  1. Die meisten westliche Politiker wollen sich anscheinend nicht von der in dieser Hinsicht „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien – aus welchen Gründen immer.
    lg
    caruso

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