Die jüdische Reaktion auf Tausende antisemitischer arabsicher Karikaturen: Keine Krawalle, keine Verletzten, keine Toten

CiF Watch, 23. September 2013

Tom Gross schrieb in einem jüngeren Posting Folgendes über den nicht existenten „israelischen Juden“, der von nicht existenten „reichen jüdischen Finanziers“ den Rücken gestärkt bekommen, die für das YouTube-Video verantwortlich sind, das „Unschuld der Muslime“ heißt.

Selbst nachdem die meisten westlichen Nachrichtenorgane sich letzten Donnerstag korrigierten, erklärt eine kleine Minderheit westlicher Nachrichten-Kolumnisten mit einer Bilanz der Angriffe auf Israel weiter, dass ein israelischer Jude hinter dem Film stecke.

Es überrascht nicht, dass die Medien in der arabischen Welt und dem Iran mit diesem Thema weiter gemacht haben … die Juden für den antiislamischen Film „Unschuld der Muslime“ verantwortlich zu machen.

Hier sind eine Hand voll der von Hass erfüllten Karikaturen in den arabischen Medien, die die falschen Beschuldigungen zu dem Film wiederholen, die nicht dafür sorgten, dass Juden sich inspiriert fühlten zu randalieren, Gewalt auszuüben, auch nicht Botschaften von Ländern zu stürmen, in denen solche antisemitischen Darstellungen gebilligt werden.

Vereinigte Arabische Emirate, Al-Bayan, 16. September 2012: Die Bildbeschreibung: „Eine gemeinsame Vision der Produktion.“

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Die qatarische Zeitung Ar-Raya, 16. September 2012. Nehmen Sie die Davidsterne auf den Ärmeln zur Kenntnis. Die Bidlbeschreibung: „Die Tötung des US-Botschafters in Libyen.“

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Die omanische Zeitung Al-Watan, 18. September 2012: Auf der Filmklappe steht: „Der Film: Unschuld der Muslime; produziert vom Teufel“ und der Jude sagt: „Action.“

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Die offizielle PA-Zeitung veröffentlichte diese Karikatur am 23. August und stellt Israel als dämonischen religiösen Juden dar, der ein Messer mit tropfendem Blut hält. Obama zu dem Juden mit dem Messer mit tropfendem Blut: „Keine Angst. Es gibt keine Bilder oder Artikel über dich.“

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Irans Fars News-Agentur, September 2012: Jüdischer Teufel.

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Fars News Agentur, September 2012: Die jüdische Giftschlange wird von Satan geführt.

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Schließlich – über die derzeitige Kontroverse wegen „Unschuld der Muslime“ hinausgehend, hier ein paar der arabischen „Klassiker“:

Blut trinkende Juden werden in den arabischen Medien regelmäßig dargestellt. Dieser hier, aus der ägyptischen Zeitung Al-Ahram vom April 2001, zeigt einen Araber, der von zwei israelischen Soldaten durch eine Mangel gedreht wird. Arabisches Blut strömt heraus und wird lachend von zwei Juden getrunken.

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Premierminister Ariel Sharon trinkt Blut aus einem Pokal, auf dem steht: „Das Blut der palästinensischen Kinder.“

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Diese Karikatur, dessen Text auf Englisch für Auslandspublikum gedacht ist, wurde am 6. April 2003 auf die offizielle Internetseite der PA gestellt.

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Joel Kotek schrieb in einem Essay, das vom Jerusalem Center for Public Affairs veröffentlicht wurde:

Das hauptsächlich wiederkehrende Motiv arabischer Karikaturen bezüglich Israel ist „der teuflische Jude“. Dieses Bild vermittelt die Vorstellung, dass Juden sich wie Nazis verhalten, Kinder töten und Blut lieben.

Palästinensische Karikaturisten betonen oft antisemitische Beschuldigungen „ritueller Morde“ an Kindern. Das wird von ihrer Behauptung unterstrichen, dass Israelis auf Kinder schießen. Um die Juden zu entmenschlichen stellen arabische Karikaturisten sie oft als übelwollende Kreaturen dar: Spinnen, Vampire oder Kraken.

Hier eine der jüngsten Karikaturen, die über alle Worte hinaus grausam ist:

Diese Karikatur von Hitler und Anne Frank wurde 2006 auf der Internetseite der Arabisch-Europäischen Liga (AEL) veröffentlicht, die von Dyab Abou Jahjah, einem im Libanon geborenen belgischen Muslimführer gegrndet wurde.

Die Folge: Keine Randale, keine Verletzten, keine Toten.

Schlussendlich sind diese Karikaturen alles andere, aber keine Anomalien.

Es gibt abertausende solcher abscheulichen, antisemitischen Darstellungen von Juden in den arabischen Medien (in Zeitungen, Magazinen und Büchern), von denen viele auf den Seiten von Palestinian Media Watch, MEMRI und der ADL zu finden sind.

Der Guardian ignoriert – wie die meisten der „Mainstream“-Medien – solche Ausdrucksformen extremen Hasses gegenüber den Juden in der arabischen Welt.

7 Gedanken zu “Die jüdische Reaktion auf Tausende antisemitischer arabsicher Karikaturen: Keine Krawalle, keine Verletzten, keine Toten

  1. Die Juden sind viel zu duldsam, wenn sie so viel Randale machen würden wie die Mosleme, gäbe es bald keinen Antisemitismus mehr.

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