Wer sagte: Europa wird von Juden gesäubert?

Guilio Meotti, IsraelNationalNews.com, 11. Dezember 2013

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hatte recht. Der Westen ist vom Iran getäuscht worden und die militärische Drohung durch die USA ist nie weniger glaubwürdig gewesen. Eine schlimmere Vereinbarung hätte in Genf nicht unterzeichnet werden können, wo eine religiöse Revolution, motiviert durch die Gründung eines islamischen Regimes und von einem Auslöschung anstrebenden Antisemitismus das Recht eingeräumt wurde Uran auf dem eigenen Territorium anzureichern. Das ist Hiroshima plus Allah.

Genf bietet dem Iran auch historische Legitimität. Der Deal hat den Belagerungszustand um dieses Regime aufgebrochen. Die Iran-Sanktionen werden nicht wiederkommen, wenn sie jetzt abgebaut werden, denn sie waren das Ergebnis eines Jahrzehnts Lobbyarbeit unter den westlichen Regierungen, die nach Verträgen mit Teheran hungern. Und auch wenn die Sanktionen fallen, wird der der Iran seine boshaften Pläne nicht aufgeben. Gute Manieren gegenüber der Islamischen Revolution haben sich immer als Einladung zu mehr Gewalt erwiesen.

Derweil ist Netanyahus Gesicht genau der Spiegel des Gespürs dafür von seinem US-Verbündeten im Stich gelassen zu werden. Israel, nach Genf so isoliert wie nie zuvor, ist auf dieselbe Ebene gesetzt worden wie diejenigen, die es auslöschen wollen. Ahmadinedschad, Rafsandschani, Khamenei und Rouhani und all die anderen iranischen Führer fordern Israels Vernichtung, sie sagen Israels Vernichtung vorher, sie entmenschlichen die israelischen Juden, sie beschuldigen Israel Massenmord zu begehen (ein Blutschuld-Vorwurf), sie treten für die Vertreibung der israelischen Juden aus den Nahen Osten ein und sie leugnen den Holocaust, um den nächsten zu ermöglichen.

Kein Zufall sind die Architekten von Genf: John Kerry, der jüdisches Leben in Judäa und Samaria für „illegitim“ erklärte, und Lady Ashton, die, als vier unschuldige Juden, einschließlich drei Kinder, vor einer Schule in Frankreich ermordet wurden, das Massaker verurteilte, während sie gleichzeitig von „sterbende Kinder im Gazastreifen“ redete. Ein Reporter in Genf bat Ashtons Sprecher die Worte von Ayatollah Khamenei zu kommentieren, weil dieser sagte, die Israelis müssten ausgerottet werden müssen. Der junge Mann sagte, er meine das nicht wirklich. Schweigen auch aus Kerrys Büro.

Vor siebzig Jahren wurde das Schicksal des jüdischen Volks in einer wunderschönen Villa Am Großen Wannsee 56-58 beschlossen, an einem See bei Berlin. „Europa wird von Ost nach West nach Juden durchkämmt“, erklärte Reynhard Heydrich. Die westlichen Demokratien bombardierten die Eisenbahnstrecken nach Auschwitz nicht.

Diese Woche kam die massivste existenzielle Bedrohung des jüdischen Volks aus einem Schweizer Hotel. In beiden Fällen stand die gesamte freie Welt untätig daneben und es schien sie nicht zu kümmern, während sie das jüdische Volk auffordert seine „Siedlungen“ zu demontieren, die einzige natürliche Barriere gegen einen Holocaust.

Ein furchtbarer Wind bläst im Westen wieder. Diese Woche kündigten 14 europäische Staaten an, dass sie bereit seien jüdische Produkte aus Judäa und Samaria auf schwarze Listen zu setzen und zu boykottieren. Vor ein paar Monaten waren erst zwei Länder bereit das zu tun. Der Grund: Schwache Juden stimulieren die mörderischen Leidenschaften der Nichtjuden.

Dieser Tage sah ich von der Shin-Bet-Leitung über die jüdischen Leiter der USA nur verzagte Selbstgefälligkeit und schäbigen Opportunismus in den Gesichtern dieser mächtigen Juden. Sie hoffen ihre eigenen Karrieren zu retten. Das geschah auch während der Wannsee-Zeit, als Juden in den Ghettos sagten „Die Nazis brauchen uns.“ Nein, sie brauchten sie nicht. Und der heutige Westen würde den Staat Israel gerne loswerden.

2 Gedanken zu “Wer sagte: Europa wird von Juden gesäubert?

  1. Sanktionen hin oder her: deutsche Firmen haben den Iran während all der Jahre, da die Sanktionen in Kraft waren, mit allem Möglichen und Unmöglichem beliefert. Wenn die Sanktionen jetzt gelockert werden, heisst das einfach, dass auch andere westliche Firmen Iran beliefern.

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