Weihnachtslehrstunde für Nazis

Weihnachten stand vor der Tür, als die Nazis in das Haus von deutschen Christen eintraten, um versteckte Juden zu suchen. Die gesamte Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter ihrem Boden und hörten wie die Nazis, erst die Eltern und dann die Kinder, einem nach dem anderen ohne Erfolg ausfragten.

Dann kamen sie zu dem jüngsten Sohn und fragten ihn auch: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?“ Der kleine junge zögerte erst mit seiner Antwort, dann aber sagte er „Ja“.

Die Eltern erschraken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten ihn höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief der kleine Junge ihnen voran und führte sie ins Wohnzimmer, wo ein wunderschöner Weihnachtsbaum aufgestellt war. Er bückte sich unter den Baum, holte das kleine Christkind Jesus aus der Krippe hervor und zeigte es ihnen.

(h/t: Jörg Haller)

2 Gedanken zu “Weihnachtslehrstunde für Nazis

  1. Ich habe mir erlaubt, die kleine – wirklich tolle – Geschichte geringfügig abzuändern, um sie knackiger, schöner und spannender zu machen:

    Es begab sich aber zu der Zeit der Nazis, daß ein Gebot ausging, daß in den Häusern von Verdächtigen nach versteckten Juden gesucht werden solle.
    So kamen während der Weihnachtszeit Gestapo-Leute in das Haus von deutschen Christen.
    Nacheinander befragten sie die Eltern und dann die Kinder.
    Dann fragten sie auch de jüngsten Sohn: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?” Der Junge zögerte nicht mit seiner Antwort und sagte: „Ja, es sind sechs”.

    Sie forderten, daß er sie zu ihnen führe.

    So lief der kleine Junge ihnen voran ins Wohnzimmer wohin sie ihm eilig folgten. Er zeigte unter dem wunderschönen Weihnachtsbaum auf die Krippe mit Maria, Josef, Jesus und drei Hirten.

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