Kritiker: NGOs tischen „klassiche antijüdische Theologien“ auf, um Israel während Weihnachten anzugreifen

The Tower (Redaktion), 24. Dezember 2013

Antiisraelische Gruppen haben Weihnachten in eine jährliche Gelegenheit verwandelt den jüdischen Staat in besonders unwirklichen Begriffen anzugreifen; einige gehen so weit mit Schimpfwörtern angefüllte Weihnachtslieder auszuwalzen und fordert wirtschaftliche Kriegsführung gegen israelische Juden, wie ein gestern veröffentlichter, detaillierter Bericht des Forschungsinstituts NGO Monitor aus Jerusalem aufzeigt.

Der Bericht ist Teil von NGO Monitors „BDS in the Pews“-Programm (BDS in den Kirchenbänken), das europäische, US- und kanadische Regierungsfinanzierung verfolgt, die durch antiisraelische christliche Gruppen fließt. Dokumentiert wird eine Bandbreiter von Gruppen – darunter Christian AID (GB), Kairos Palästina, Sabeel, War on Want (GB), Amos Trust, und Adalah-NY – die Feiertage und religiöse Symbole ausnutzen, um darauf zu drängen, dass Israel wirtschaftlich und politisch isoliert wird.

Weihnachtslieder, Feiertagskarten und sogar Krippenszenen und anderes wird alles mobilisiert, um Boykott-, De-Investitions- und Sanktions-Kampagnen zu fördern. Diese Kampagnen – die fordern, dass israelische Juden wirtschatlich und kulturell bestraft werden, bis sie eine Vielzahl an Zugeständnissen machen, die die Kampagnenführer zufriedenstellen – sind von Top-Watchdog-Gruppen, darunter dem Simon-Wiesenthal-Zentrum hart als antisemitisch kritisiert worden.

Die von NGO Monitor ermittelten Gruppen behaupten, ihre jährlichen, mit weihnachtlichen Themen bestimmten Kampagnen seien eine Reaktion auf Israels Umgang mit Christen. Diese Erklärung ist in einigen Gegenden als überanspruchter Vorwand genommen worden. Papst Franziskus lenkte letzten Monaten die Aufmerksamkeit auf die systematische Säuberung von Christen aus dem Nahen Osten, aber in Israel – das ist entscheidend – nimmt die christliche Bevölkerung zu.

Israel ist das einzige stabile, demokratische Land in der Region und das einzige Land, das allen Glauben frei ausüben lässt. Es gibt innerhalb Israels Bewegungen die Identifikation der arabisch-israelischen Christen mit dem Land und seinen Institutionen zu verstärken, mit denen die Regierung stolz umgeht.

Die Eintritt Arabisch sprechender Christen durch Israels Militär hat sich im letzten Jahr verdreifacht. Letzten Sommer empfing der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu Vater Gabriel Nadaf – einen griechisch-orthodoxen Priester, der für Christen im Militärdienst wirbt – und verpflichtete sich zu einer gemeinsamen Initiative der Gemeinde und der Regierung, über die der Militärdienst zunimmt und die christliche Integration in das nationale Leben verstärkt werden sollen. Netanyahu betonte besonders, dass eines der Ziele der neuen Initiative sein würde die Christen zu schützen, die Militärdienst leisten und die sie unterstützen, nachdem Leiter von Integrationsbemühungen sich Drohungen ausgesetzt sahen.

Nadaf hat offen betont, das israelische Araber „sich in Israel sicher fühlen … als Bürger mit gleichen Rechten sowie mit gleicher Verantwortung und Verpflichtungen“ und darauf bestehen, dass „die meisten der jungen Christen hier Israel als ihr Land betrachten … Teil dieser Gesellschaft in jedem Sinn des Wortes“.

Das von einigen antiisraelisch-christlichen Gruppen gezeichnete Bild Israels könnte – freundlich ausgedrückt – als diese Dynamik auslassend beschrieben werden. Stattdessen, sagt NGO Monitor, investieren vom Ausland finanzierte Gruppen in die Wiederherstellung einer sehr alten Art von Anschuldigungen gegen Juden:

Yitzhak Santis, Chief Programs Officer und Leiter des Projekts BDS in the Pews, vermerkt: “Die wachsende Rolle der Kirchen, christlicher Hilfsorganisationen und religionsbasierte NGOs in politischen Kampagnen gegen Israel höhlt tragisch die historischer Aussöhnung zwischen Juden und Christen nach dem Holocaust aus. Durch einige dieser NGO-Gefüge kommen klassische antijüdische Theologien wieder hoch und das ist extrem beunruhigend.“

Die ganze Bandbreite der Ausdrucksformen und Taktiken ist alles andere als unkreativ:

  • Feiertagsbotschaften: Sabeels jährliche Weihnachtsbotschaft des Jahre 2013 gibt eine grob verallgemeinernde Erklärung ab, die eine uralte Falschmeldung aufbringt, die Juden des Geizes bezichtigt: „Die erschreckende Ironie besteht in dem, was das jüdische Volk im Verlauf der Jahrhunderte ersehnte, als es schwach war und was sie jetzt anderen nicht zu geben bereit sind, wo sie stark geworden sind“ und vergleicht die negativ mit dem Christentum: „In Christus wird das Böse der Diskriminierung und des Fanatismus ausgelöscht.“
  • Predigten: Das Kairos Palästina-Pamphlet mit Beiträgen radikaler NGOs beutet traditionelle christliche Quellen aus und benutzt religiöse Persönlichkeiten und biblische Geschichten als Teil politisierter Botschaften.
  • Weihnachtslieder: Aktivisten von Adalah-NY sangen aus dem „The Boykott Leviev Holiday Songbook – Warum einkaufen wenn du helfen kannst die Apartheid zu stoppen“, zu dem veränderte Versionen traditioneller Feiertagslieder gehören.
  • Feiertagskarten: Die UK Palestinian Solidarity Campaign (PSC) verkauft eine Weihnachtskarte mit palästinensischen Symbolen, die mit klassischen christlichen Weihnachtsbildern verbunden werden.
  • BDS-Kampagnen: Friends of Sabeel-North America betreibt eine Kampagen „Schickt einen Weihnachtsappell an SodaSream14“, mit dem große Firmen dazu ermutigt nicht weiter Produkte dieser israelischen Firma zu verkaufen.

Die Enteignung christlicher Botschaften durch die Impfung mit politischer Kriegsführung gegen Israel in die christlichen Gemeinden spiegelt die anhaltenden internationalen Kampagnen zur Delegitimierung des jüdischen Staates.

Ein Gedanke zu “Kritiker: NGOs tischen „klassiche antijüdische Theologien“ auf, um Israel während Weihnachten anzugreifen

  1. Die Juden sind u.bleiben das auserwählte Volk Gottes! Wann wirde der letzte das begreifen,ich begreife jedenfalls nicht das von christlicher Seite immer noch antiisraelische Hetze ausgehen kann!
    Fakt ist doch es gäbe kein Christentum ohne das Judentum!
    DasJudentum ist unsere Wurzel u.kappt man einer Pflanze seine Wurzel was passiert dann?Sie geht ein,sie verdorrt!
    Das Heil kömmt von dern Juden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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