„Massada war ein jüdischer Mythos, um ihre Anwesenheit in der Gegend zu erfinden“

Elder of Ziyon, 16. Dezember 2013

Vor ein paar Monaten gab es einige Artikel, die Zweifel auf die Selbstmordgeschichte von Massada warfen, weil die Berichte von Josephus durch einige Archäologen bezweifelt wurden. Der Guardian schrieb:

Guy Stiebel, Professor für Archäologie an der Hebräischen Universität Jerusalem und Massada-Experte, sagte, die Evolution von Mythen sei in jungen Staaten oder Gesellschaften üblich. „In Israel ist es sehr typische in Begriffen von Schwarz und Weiß zu sprechen, aber beim Blick auf Massada sehe ich ein Grau-Spektrum.

Die Linke betrachtet Massada als Symbol des destruktiven Potenzials von Nationalismus. Die Rechte betrachtet die Menschen von Massada als Helden unserer Nation. Für mich lieben beide falsch.

Wenn man mich in eine Ecke stellt und fragt, ob ich glaube, dass sie Selbstmord begingen, werde ich Ja sagen. Aber das war kein symbolischer Akt, es a damals etwas Typisches. Ihre Denkweise war völlig anders als unsere.

Der Mythos entwickelte sich. Alle Zutaten waren vorhanden. Am Ende ist es eine ausgezeichnete Geschichte und Kulisse, mehr kann man nicht verlangen.“

Yadon Roman, Herausgeber des Magazins Eretz, der dabei ist ein Erinnerungsbuch zu den Ausgrabungen zusammenzustellen, sagte, einige Archäologen hatten Alternativtheorien postuliert hatten, zu denen ein Entkommen gehört, obwohl wegen des Nichtvorhandenseins von Beweisen viele nun zur Selbstmordtheorie zurückkehren.

Ma’an Arabisch zeigt einmal mehr seine fehlenden grundsätzlichen journalistischen Standards, indem es ein Detail von Massada in Zweifel zieht und das dahingehend ausdehnt vorzuschützen, dass es Juden überhaupt nie in der Gegend gab!

Ma’an verdreht gewollt die Worte der Zweifler der Selbstmordgeschichte:

Doch es stellt sich heraus, dass die Geschichte des Märtyrertums nur ein Mythos ist, der von den Juden geschaffen wurde, um ihren Leuten zu demonstrieren, dass sie eine Geschichte haben, die der der Völker der Region gleicht und sie seit uralten Zeiten dort sind. Experten sagen: „Es gab keine Beweise, dass diese Geschichte stattgefunden hat, trotz der Suche der Antiquititäten-Behörde in der Festung, auch nur ein einziges Beweisstück zu finden, dass die Legende stattgefunden hat.“

Kein Zweifel, dass Juden in Massada lebten und dort belagert wurden. Die Römer bauten ihre Rampen nicht aus Jux und Dollerei. Die einzige Frage ist: Was geschah mit ihnen. So schrieb Ha’aretz letzten Monat:

Es sieht wie ein gewöhnlicher Läusekamm aus, mit breiteren Zinken auf einer Seite zur Entwirrung von Knoten und feineren Zinken auf der anderen, um Nissen zu entfernen. Nur ist dieser aus Holz gefertigt statt aus Metall. Und er ist außerdem auch noch 2.000 Jahre alt.

Mit diesem erst kürzlich ausgegrabenen Artefakt in der Handfläche stellt der Archäologe Guy Steibel fest, dass solche seine Lieblingsfunde sind, diejenigen, die einen flüchtigen Blick in die andere Geschichte von Massada bieten – nicht die klassische Erzählung von Tod, Vernichtung und Selbstmordpakten, sondern die über echte Menschen, die gewöhnliche Dinge tun, so gewöhnlich wie Nissen aus dem Haar zu kämmen.

„Ja, wir haben Beweise, dass die Köpfe der hier lebenden Rebellen total mit Läusen mit Läusen infiziert waren und nicht nur ihre Köpfe“, sagt er. „Fakt ist, wir haben in diesem Kamm Überreste von Läuseeiern entdeckt, Haarsträhnen und die älteste Laus der Welt.“

Steibel, Leiter des Massada-Ausgrabungsteams der Hebräischen Universität Jerusalem, holt weitere neue Funde aus einer kleinen Plastikkiste, darunter ein aus Dattelbaum-Fasern gefertigtes Stück Seil und die Tonscherbe eines Kruges, auf der der Name des Eigentümers in hebräischen Buchstaben geschrieben steht: Shimon Bar-Yoezer.

„Wenn man diese hebräischen Worte aus der Erde kommen sieht, Worte, die meine eigenen Kinder lesen können, dann ist das für mich das Aufregendste überhaupt“, sagt Steibel, der an Israels berühmtester archäologischer Ausgrabungsstätte jetzt seit fast 20 Jahren gräbt und forscht.

Zur Kennzeichnung des 50. Jahrestages der großen Ausgrabungen in Massada,d ie vom legendären Yigal Yadin geführt wurden, wird Steibel eine Gruppe israelischer Journalisten durch das führen, was er als „Hinterhof-Tour“ der Stätte bezeichnet, um dort einige seiner „Freunde“ zu treffen, die einst hier lebten. „Inzwischen kenne ich viele von ihnen namentlich und ich weiß auch, wo genau sie lebten und wie sie ihren Lebensunterhalt verdienten“, sagt er. „Für mich sind es die kleinen Dinge, die wir fanden, wie ein Kinderspielzeug, der Lohnstreifen eines römischen Soldaten, das vom Bäcker zur Markierung seiner Brote benutzte Siegel – das sind die Dinge, die diesen Ort für mich so lebendig machen.“

Ma’an wird immer schlimmer. Und es ist immer noch besser als praktisch jede andere arabische Nachrichtenquelle der Region.

Ein Gedanke zu “„Massada war ein jüdischer Mythos, um ihre Anwesenheit in der Gegend zu erfinden“

  1. Die Linke betrachtet Massada als Symbol des destruktiven Potenzials von Nationalismus.

    Die Linke hätte sich also den Römern gebeugt.-warum sagen sie dann heute nicht das sich die Palis. einfach beugen sollen wobei das beugen ein besseres Leben wäre als in allen Arabischen Staaten.
    Aber auf so etwas kommen bekiffte Linke eben nicht.

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