Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.12.2013)

Sonntag, 22.12.2013:

Mahmud Abbas hat nicht drei, sondern vier „Nein“: 1) Keine Anerkennung Israels als jüdischer Staat. 2) Kein demilitarisierter Palästinenserstaat. 3) Keine israelischen Streitkräfte wo auch immer nach 36 Monaten. 4) Keine jüdische Souveränität über das jüdische Viertel der Altstadt von Jerusalem.

Heckmeck:
– Die Hamas bekräftigte wieder einmal, dass sie die Verhandlungen der PA mit Israel ablehnt.
– Die USA zielen auf eine Rahmenvereinbarung bis Ende Dezember. Die Außenminister der Arabischen Liga erklärten ihre Opposition zu jeglicher Anwesenheit israelischer Truppen im Jordantal.

Montag, 23.12.2013:

Die „Friedensgespräche“ haben eine Folge, die man leider erwarten durfte: Der Terror nimmt gewaltig zu: Juli, August jeweils 99 Terroranschläge; September: 133; Oktober: 139; November: 167.

Heckmeck:
Saeb Erekat „enthüllt“, dass die Verhandlungen mit Israel feststecken und Gespräche nur über die Amerikaner laufen.
„Kluger“ Rat von Tzipi Livni: Ignoriert den Terror und macht mit den Gesprächen weiter. (Sprich: Scheiß drauf, dass das Theater dazu angelegt ist uns zu vernichten, spielt die Scharade weiter mit.)
– Nach Angaben einer ägyptischen Zeitung will John Kerry innerhalb von zwei Monaten den Vorschlag für einen Rahmenvereinbarung vorlegen.
– Anders als von Erekat neulich noch behauptet, schließen die Terrorfürsten Verhandlungen über den Termin im April hinaus aus.

Dienstag, 24.12.2013:

Es gibt Gerüchte, dass Netanyahu dem internationalen Druck gegenüber einknickt und einen Baustopp in Judäa und Samaria verhängen wird.

Der Polizist, den gestern ein Terrorist zu erstechen versuchte, hat eine Niere verloren.

An der Kreuzung des Messer-Anschlags von gestern protestierten Israelis gegen die zurückgefahrenen Sicherheitsvorkehrungen.

Das war’s dann endgültig mit der Beschränkung der Hamas auf Terror und Judenmord in „Palästina“: Hamas-Minister Fathi Hammad posaunte, dass die Befreiung von „ganz Palästina“ nur das Vorspiel für ein zukünftiges Kalifat sei. Dann werden alle Juden umgebracht.

Nach dem Mord von heute bereitet sich die IDF darauf vor, dass die Terroristen die Lage am Gazastreifen weiter eskalieren.

Herr Ban meldete sich – natürlich erst, nachdem Israel zurückschoss. Er warnte vor „neuem Blutvergießen“ und rief beide Seiten zu Ruhe auf. Könnte der Typ das nicht wenigstens EINMAL nur an die Palästinenser gerichtet machen? (Nachdem die wieder Terror verübten z.B.)

Heckmeck:
John Kerrys „kreative Lösung“ für einen Friedensvertrag und das Sicherheitsproblem Jordantal: Erst eine kurze Zeit israelische Truppen, dann gemeinsame Kontrolle mit der PA, dann volle Übergabe der Kontrolle an die PA; Israel kann dann mit Drohnen weiter überwachen. Israels Regierung hat das als problematisch, aber eine Verhandlungsgrundlage bezeichnet – Abbas hat es rundheraus abgelehnt.
Nicht nur das: Die Terroristen drohen offen damit im Jordantal stationierte US-Truppen anzugreifen.

Mittwoch, 25.12.2013:

Saeb Erekat hat kein kritisches Wort für den Hamas-Terror übrig – aber wegen Israels Gegenschlägen wirft der „Friedenspartner“ mit Vorwürfen von Kriegslüsternheit um sich.

Trotz der Terrorwelle will Netanyahu das dritte Los der Terroristen freilassen.

Die PA warf 4 israelische Journalisten aus Bethlehem, die von den Weihnachtsfeierlichkeiten berichten wollten. Die Entscheidung wurde auf Veranlassung der palästinensischen Journalisten-Vereinigung, die die PA-Polizei natürlich für ihr diskriminierendes Handeln in den höchsten Tönen lobte.

Die Volkswiderstandskomitees haben die Verantwortung für den feigen Mord von gestern übernommen. Sie sagen, das sei eine Reaktion auf Israels „Besatzungsverbrechen“ in der Westbank und dem Gazastreifen.

Den Gerüchten eines Baustopps wurden heute vom Verteidigungsminister bestritten – Netanyahu soll nächste Woche bis zu 2.000 neue Wohneinheiten ankündigen.

Der stellvertretende Generalsekretär der Arabischen Liga lässt wissen: Es kann keinen Frieden geben, ohne dass Israel vernichtet wird.

Die Fatah plant dreitägige Feiern des Terrors, um die nächste Häftlingsentlassung zu begehen.

Donnerstag, 26.12.2013:

Wegen der jüngsten Eskalation des Terrors hat Israel nicht nur in Sderot, sondern auch bei Beer Sheva eine Batterie „Eiserne Kuppel“ stationiert.

Anfang Dezember nahmen israelische Sicherheitskräfte einen besonderen Terroristen fest: Der Scharfschütze Mohammed Tzaba Mohammed Abu Amsha von den Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden im Gazastreifen bereitete aktuell Hinterhalte gegen israelische Zivilisten und Soldaten vor, bekam aber Probleme mit einem Auge, so dass er sein „Hobby“ als Heckenschütze nicht ausüben konnte. Er beantragte eine Einreisegenehmigung nach Israel, um dort sein Auge behandeln zu lassen. (Das ist schon dreist – er will von denen, die er ermorden will, erst noch gesund gemacht werden, damit er sie ermorden kann!)

Yediot Aharonoth hat aus mehreren verlässlichen Quellen erfahren, dass Netanyahu und Abbas einen geheimen Kanal zum Informationsaustausch durch zwei Stellvertreter eingerichtet haben. Die Terroristen bestreiten das – es gebe keine geheimen Gespräche.

Das dürfte eigentlich Eulen nach Athen tragen sein: Experten warnen, dass die „Ruhe“ am Gazastreifen kein Zeichen für Ruhe ist, sondern eines dafür, dass die Hamas sich auf die nächste Schlacht vorbereitet. Dazu haben sie fortschrittlichere Raketen entwickelt.

Heckmeck:
Die Terroristen der „Westbank“ kreischen wieder: Dass Wohnungen in „Siedlungen“ gebaut werden sollen, sie (wieder mal) der Beweis, dass Israel den Friedensprozess „tötet“. Dass es keinen Friedensprozess gibt, wenn die Araber ständig hetzen, gilt natürlich nicht, denn Frieden ist nur, wenn die Juden unter die Erde gebracht sind.

Freitag, 27.12.2013:

Die EU droht Israel wieder wegen der Bautätigkeiten in Judäa und Samaria sowie Jerusalem. Israel soll mit einer „heftigen Reaktion“ der EU rechnen. Schließlich wollten die Juden in Gebieten bauen, über die verhandelt wird.

Saeb Erekat droht wieder mit Den Haag: Dort wollen die Terroristen klagen, wenn Israel tatsächlich Baugenehmigungen in Judäa, Samaria und Jerusalem ankündigt. Außerdem werde die PA Mitgliedschaft in 63 internationalen Organisationen beantragen.

Die Juden sind schuld: Die Ägypter haben den Hamasniks den Schmuggeltreibstoff für das Elektrizitätswerk abgedreht. Aber die Terroristen machen Israel dafür verantwortlich, dass sie das Werk schon wieder abschalten mussten.

Heckmeck:
Die USA versuchen israelische Generäle unter Druck zu setzen dem Abzug der Israelis aus dem Jordantal zuzustimmen. Sonderbotschafter Martin Indyk drängte die Generäle öffentlich Stellung pro Abzug zu nehmen, um die israelische Öffentlichkeit zu überzeugen.
Mahmud Abbas hat die USA aufgefordert Israel von den Bauplänen abzuhalten.

Samstag, 28.12.2013:

Heckmeck:
John Kerry kommt Anfang Januar wieder zur Fortführung der Gespräche in den Nahen Osten.
Nabi Sha’at forderte seine Mittterroristen zu „intelligentem Widerstand“ auf – dem Anschluss an UNO-Organisationen und die Aussöhnung mit der Hamas. (Was besonders am zweiten Teil intelligent sein soll, bleibt sein Geheimnis, denn die Hamas vertritt einzig den gewaltsamen „Widerstand“.)
Die Verantwortlichen in Israel gehen davon aus, dass die PA Kerrys Friedensvorschläge ablehnen wird.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).