Saeb Erekat: Mutter Teresa würde auch zur Terroristin gemacht

Elder of Ziyon, 5./6. Januar 2014

Saeb Erekat, der moderate Liebling des Westens, gibt weiter auf Arabisch absurde Kommentare von sich, die die Medien des Westens ignorieren. Sein jüngster ist, dass er fürchte Abbas würde das Schicksal von Yassir Arafat ereilen – was natürlich heißen soll, dass Israel Abbas so ermordet, wie Erekat Israel furchtlos beschuldigt Arafat getötet zu haben.

Er fügte hinzu: „Ich sage euch: Wenn Mutter Teresa Vorsitzende des palästinensischen Volks wäre und Montesquieu wäre Parlamentspräsident und Thomas Jefferson wäre Präsident und Premierminister und wäre für einen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt und die Flüchtlingsfrage würde von ihnen gelöst, dann würden unsere Partner [Israel] sie als Terroristen bezeichnen und sagen, sie wollten sie loswerden.“

Dann zeigte Erekat einmal mehr seine Flexibilität und Moderatheit, indem er die roten Linien der PLO auflistete:

Erstens können wir Israel nicht als jüdischen Staat akezptieren. Zweitens können wir keinen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 ohne Jerusalem akzeptieren. Drittens können wir nach Abschluss des schrittweisen Rückzugs keinen Israeli auf palästinensischem Territorium, im Meer oder in der Luft akzeptieren. Viertens können wir keine Lösung ohne Ausübung des Rückkehrrechts der Flüchtlinge entsprechend Resolution 194, dem Rückkehrecht und Entschädigung und (fünftens) die Freilassung aller Gefangenen bei Unterzeichnung der Vereinbarung akzeptieren. Das ist die palästinensische Position.

Mit anderen Worten: Wenn es ihnen nicht erlaubt wird Israel demografisch zu vernichten, ziehen die palästinensischen Araber es vor überhaupt keinen Staat zu haben. Eine Friedensvereinbarung ist weniger wichtig als Mördern zu erlauben freizukommen und Helden zu werden. Juden das Recht zu nehmen in ihrer heiligsten Stadt ihre Religion auszuüben ist ein arabisches Grundrecht. Wenn die PLO nicht all ihre Forderungen erfüllt bekommt, dann würde sie es vorziehen keinen Staat mit Kompromissen zu haben. Sie würde es vorziehen, dass Millionen palästinensische Araber auch die nächsten 65 Jahre staatenlos bleiben. Sie würde Terrorismus als Recht betrachten, um ihre Forderungen erfüllt zu bekommen (wie die Fatah-Plattform es ausdrücklich formuliert).

Klingt das nicht wie etwas, das Mutter Teresa oder Thomas Jefferson sagen würden?

Die Medien verbergen natürlich Erekats absurde Worte.

Denselben Vergleich stellte Erekat vor über einem Jahr an. Die immer wachsamen Medien verpassten die Story komplett.

Ma’an berichtete von dem Ermordungs-Vorwurfe – ignorierte aber eifrig den Teil über Mutter Teresa, der in demselben Artikel stand.

Aber da ist noch mehr.

Vor neun Jahren gab Erekat eine weitere Version dieser Äußerung von sich, die noch empörender ist – und die zeigte, dass er Terror rechtfertigt.

Erekat fügte hinzu, dass Israels Besatzung palästinensischen Territoriums „Mutter Teresa und Nelson Mandela zu Terroristen gemacht hatte.“

Das ist das, was Erekat wirklich glaubt – nicht, dass Israel die palästinensisch-arabischen Führer fälschlich als Terroristen betrachtet, sondern dass sie das Recht haben Terroristen zu sein.

Im Verlauf der Jahre hat er die Botschaft ein wenig verfeinert, damit sie für den Westen etwas freundlicher ist. Er sagt immer noch dummes Zeug, aber er kann sich darauf verlassen, dass die Medien seine Worte redaktionell bearbeiten, damit er nicht in Verlegenheit gebracht wird. Immerhin ist er der Chefunterhändler der palästinensischen Araber – es wäre nicht richtig zu zeigen, dass er ein unmoralischer Terrorunterstützer ist, nicht wahr?