Afrikanische Migranten

Yaakov Kirschen, 10. Januar 2014

Die Wellen an Afrikanern, die alles tun, um nach Europa zu kommen, verzweifelt auf der Suche nach einem höheren Lebensstandard, treffen auch Israel. Sie waren Flüchtlinge, als sie nach Ägypten kamen. Dann verließen sie Ägypten auf der Suche nach einem Weg in das einzige Land der Region mit europäischen Standards, sowohl wirtschaftlich als auch humanitär. Das ist also jetzt unser Problem und was immer wir tun, irgendwie werden die Medien uns als die Bösen darstellen.

Zu einer Demonstration afrikanischer Migranten und ihrer Forderungen s. auch den Kommentar auf der Achse des Guten, darin eine sehr berechtigte Frage zum Umgang mit diesen Migranten durch unsere Medien:

…trotz des von linken Journalisten propagierten Rassismus in Europa und in Israel treibt es die Flüchtlinge eigenartigerweise genau dorthin, wo der Rassismus besonders deutlich ausgeprägt ist: nach Israel. Da wundert es den einfach strukturierten Tagesschau-Zuschauer schon, warum die Flüchtlinge nicht in Ägypten oder Libyen bleiben oder gleich bis Syrien durchmarschieren, allesamt Beispiele für gelebte Demokratie, Frieden und Freiheit in der arabischen Welt. Warum muss es ausgerechnet Israel sein?

Und das Problem:

Keiner stellt die Staaten an den Pranger, die ihre eigenen Bürger vertreiben oder gleich ermorden. Nein, die westlichen Demokratien stehen in der Kritik.

… hat auch einen Vermittler, der das Publikum belehrend ins Visier genommen hat:

Bei so viel hoher Moral unserer öffentlich-rechtlichen Journaille müssen die Wahrheit und die Vernunft auf der Strecke bleiben.