Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.02.2014)

Sonntag, 16.02.2014:

Inhaftierte Terroristen erhalten von der PA Geld – das ist eine Belohnung und Ermutigung für Araber Terror zu begehen, wie gerade erst wieder durch einen Möchtegern-Terroristen bestätigt wurde.

Mahmud Abbas nutzte die Gelegenheit des Besuchs von 300 israelischen Schülern, um Vorwürfe zu erheben: „Siedler“ morden, die israelischen Linken müssen sie stoppen. (Wäre vielleicht glaubwürdiger, wenn er nicht selbst immer Mord befürworten würde…)
Die Hamas war natürlich auch damit nicht zufrieden, sondern beschimpfte Abbas, das Treffen würde nur den Juden nützen.

John Kerry hat einen neuen Schuldigen für die Probleme bei den „Friedens“-Gesprächen. Wenn es mal nicht die Israelis sind, dann ist es jetzt eben Assad – sein Verhalten untergräbt die Verhandlungen. (Nur die „Palästinenser“, die sind nie Ursache…)

Montag, 17.02.2014:

Die Hamas erklärt, dass jeder „Palästinenser“ das Recht hat „Israel mit allen Mitteln zu bekämpfen“ – mithin also Israelis zu ermorden. Mord als Recht ist etwas, das den Juden nie zugestanden wird, schon gar nicht von den Terroristen; das sie aber für sich selbst proklamieren.

Mahmud Abbas hatte am Wochenende 300 israelische Schüler „zu Gast“. Denen gegenüber schwätzte er von Frieden und Koexistenz. Der eigenen Jugend gegenüber schlägt er andere Töne an: Mörder von Israelis sind „heldenhafte Gefangene“. Sie werden in höchsten Tönen gelobt.

Dienstag, 18.02.2014:

Heckmeck:
Die PalAraber lassen wieder mal einen Versuchsballon steigen: Die USA würden eine Liste von Arabern aufstellen, die bei einem Friedensabkommen nach Israel „zurückkehren“ können. Vertreter Israels streiten das ab – das Thema sei nie aufgekommen und so etwas würde abgelehnt.

Mittwoch, 19.02.2014:

Der Terrorgrande Jibril Rajoub von der Fatah (Friedenspartner!) ließ wissen: „Wenn die Hamas Soldaten entführen will, dann sollen sie das tun… Wir ermutigen sie [dazu]. Als sie Shalit entführten, gratulierten wir ihnen.“

Es gibt Berichte, dass die USA Netanyahu auffordern Bauvorhaben in „Siedlungen“ einzustellen, wenn beide Seiten (Israel und die Terroristen) einem Rahmenabkommen zustimmen. Wenn also Israel brav pariert, wird es damit belohnt, dass es eingeschränkt wird. Den Terroristen machen die Obamanisten kein entsprechendes „Angebot“.

Klare Worte aus dem Gazastreifen, die die Friedensbengel wieder ignorieren werden: Ein Prediger sagt, dass es „nicht um Grenzen geht, sondern um Israels Existenz“. Was sie wirklich anstreben: Israel zu beseitigen.

Donnerstag, 20.02.2014:

Das Grab des samaritansichen Hohepriesters Elazar ben Aharon in Awarta (bei Nablus) wurde (erneut!) geschändet und mit Sprüchen „verziert“, die die Terrororganisatin PFLP verherrlichen. Das Grabmal war gerade erst für €25.000 renoviert worden. (h/t: Ulrich W. Sahm)

Die Obama-Administration ist von Erekats antiisraelischen Äußerungen „enttäuscht“. Sie seien schädlich für den Friedensprozess. Hören wir irgendwo etwas von Druck auf die Terroristen? Nö.

Ein offizieller Vertreter der PA soll behauptet haben, Mahmud Abbas sei jetzt bereit Israel als jüdischen Staat anzuerkennen – „diesmal wirklich“. (Seltsam nur, dass es bisher nicht einmal ansatzweise Anzeichen dafür gibt.)

Die Hamas nennt die „Friedens“-„Gespräche“ zwischen Abu Mazen und Israel „ein Komplott zur Vernichtung des Palästinenserproblems“. (Hm, wenn ein Problem vernichtet wird, dann ist das doch eine Lösung, oder?)

Heckmeck:
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen trafen sich John Kerry und Mahmud Abbas in Paris. Es drang nichts Informatives nach außen, aber Kerry redet – natürlich – von Fortschritten.
Ahmed Qreia (ehemaliger PA-Premier) warnt: Kerrys Rahmenplan ist zu vage, kann von den Arabern nicht akzeptiert werden, vor allem wegen unklarer Sprache zu Grenzen, Jerusalem und Siedlungen.
Ahmed Abu Rudeineh, Abbas-Sprecher, tutet ins gleiche Horn. „Die Palästinenser werden keinen Rahmenplan oder ein Endstatusabkommen unterzeichnen, in denen nicht die palästinensischen Positionen enthalten sind.

Freitag, 21.02.2014:

Heckmeck:
– Nach zwei Tagen Konsultationen in Paris weist die PA die Vorschläge von Kerry ab, insbesondere die Anerkennung Israels als jüdischen Staat. Sie seien als Grundlage für eine Vereinbarung für die Palästinenser nicht annehmbar.

Samstag, 22.02.2014:

Huch, warum gibt es keinen Aufschrei: Ein ägyptisches Schiff schoss auf ein pal-arabisches Fischerboot, das sich ägyptischen Hoheitsgewässern näherte.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).