Wie die antiisraelische Menschheit ihre (Selbst-) Verdummung offenbart

Fakten? Waren noch nie ein Problem, von dem sich Israelhasser irritieren ließen. Die setzen wilde Lügen in die Welt und glauben sie auch ganz fest, damit sie ihren Antisemitismus ausleben und sich dabei auch noch als Nichtantisemiten fühlen können. Schaffen tun sie das beispielsweise so, wie dieser Vollpfosten, der zum Eintrag über die wahren Opfer der Israel Apartheid Week schrieb (wiedergegeben wie eingegangen):

Wie wäre es, wenn die Israelis ( notabene, das ist ein erfundenes Volk, wie ich mir habe erklären lassen*) die Araber im von ihnen kontrollierten Teil der Welt genauso behandeln, wie sie gerne behandelt werden wollen. Dann können arabische Zitronen aus dem WJL genau so in den Regalen der EU-Supermärkte landen wie jüdische Zitronen, und allen “antisemitischen Gutmenschen” wäre der Wind aus den Segeln genommen.

*In den Reisedokumenten der Bewohner Israels steht nämlich nicht “Israel” als Staatsbürgerschaft, sondern “Jude” oder “Muslim”. Das aber ist eine Religionszugehörigkeit, es gibt gar keine Israelis. Jede Forderung, diesen Irrwitz endlich zu beenden, ist an der Starrköpfigkeit der herrschenden Fanatiker gescheitert.

Also, lieber E.C. (oder „Oldsteamer“ vom web.de): Ich weiß jetzt nicht, ob PA-Araber Zitronen anbauen und wenn ja, ob das in ausreichender Export-Quantität und -Qualität geschieht. Tun es auch Tomaten, Blumen und organische Guaven? Dürfen es auch „Fair Trade“-Weintrauben sein?

Fakt ist, dass „Palästinenser“ ihre Produkte exportieren können, sogar aus dem Gazastreifen. Israel stellt dazu Hilfe, u.a. in Form einer Firma, die den Export organisiert und Seminare für Bauern, wie sie ihre Exporte bewerkstelligen und ihre Produktqualität steigern können. Die PA und die Hamas sind dazu offenbar weder bereit oder haben nicht genug Intelligenz das zu organisieren. Na ja, es wenigstens Internetseiten auf denen sie Tipps geben, wie man in „Palästina“ investieren kann – natürlich sind das keine „palästinensischen“ Seiten, sondern das wird von anderen gemacht.

Dagegen ist die EU ganz heiß auf Produkte der PalAraber und hat schon (!) 2011 den Markt für deren Produkte geöffnet – die Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten und verarbeiteten Lebensmitteln sowie Fischereiprodukten aus dem Gazastreifen und Judäa und Samaria sind (fast) zollfrei (es gibt Ausnahmen für Obst und Gemüse, die noch Steuern unterliegen). Es gibt jede Menge weitere Staaten, die Produkte aus den PA-Gebieten importieren.

Die Behauptung wir könnten keine Zitronen „aus dem WJL“ kaufen – geschenkt. Propaganda ist solchen Leuten wichtiger. Vielleicht gibt es ja weltweit tatsächlich keine Zitronen aus den PA-Gebieten zu kaufen – dann aber nur, weil die gar nicht oder in zu geringen Mengen angebaut werden.

Das Schönste ist aber das mit den Reisedokumenten. „Jude“ oder „Muslim“ als Staatsbürgerschaft? Wie soll das denn gehen? Was ist mit Christen, Bahai oder auch Agnostikern? Steht das nicht in den israelischen Reisedokumenten? Gibt es sie dann nicht? Oder ist das auch wieder so eine boshafte israelisch-jüdische Diskriminierung?`

Wie sieht ein israelischer Reisepass aus? So:

Israel_Passport_Page

Da steht ganz deutlich „Nationality: ISRAELI“. Was eigentlich selbstverständlich ist, denn einen israelischen Pass erhält nur ein israelischer Staatsbürger. Aber Fakten stören die Hasser nur, deshalb glauben sie jede Lüge, die ihnen aufgetischt wird. Auch der alte Dampfgarer E.C. ist da nicht anders, er hat es sich „erklären lassen“. Gute Erklärung, weil man mit ihr gleich das ganze Volk abschaffen und ihm sowie seinem Staat die Existenzberechtigung nehmen kann. Das machen sie halt, die Antisemiten. Wobei sie in der Regel ganz schnell ihren Antisemitismus bestätigen. So schreibt denn auch unser Freund zu den Niederlanden:

Ich schreibe diese Zeilen mit träänenverhangenen Augen. Geert Wilders steht zu Israel, darauf kann Netanmjahu ja stolz sein. So lohnt es sich wenigstens, dem Wilders die eine oder andere “kleine” Finanzspritze zukommen zu lassen, was als erwiesen angesehen sein kann.

Er lässt antisemitische Klischees wohl grundsätzlich nicht aus. Wer Juden unterstützt, wird vom jüdischen Kapital bezahlt. Ist käuflich und damit ein Verräter. „Als erwiesen angesehen“? Heißt aber doch wohl, dass es eben nicht erwiesen ist, sondern dass der Antisemit die von ihm angenommene Möglichkeit mit Fakten gleichsetzt.

Ich danke für die entlarvenden Selbstdemonstration der Blödheit eines Israel-„Kritikers“, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, aber dafür ganz viel davon!

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2 Gedanken zu “Wie die antiisraelische Menschheit ihre (Selbst-) Verdummung offenbart

  1. Der Dampfgarer lässt wissen:
    Wie schön, dass iches auf diese Weise sogar bis zur namentlichen Erwähnung in der Haolam gebracht habe. Nun denn, wer irrt, der soll es auch zugeben. Irrtümlich war meine Behauptung, die Religionszugehörigkeit stünde als (alleiniges) Kennzeichen zur nationalen Zugehörigkeit im Reisepass. Das haben Sie widerlegt. Wahr ist aber, dass man NICHT als Israeli, sondern als Jude, Araber oder Druse beim Einwohnermeldeamt registriert wird. Erst im Oktober letzten Jahres bestätigte das höchste israelische Gericht diese Praxis und wies eine Klage von Aktivisten ab, die darin eine Diskriminierung der Nichtjuden in Israel sehen.

    Ah, wunderbar. Das ersetzt dann also die Behauptung der Nichtexistenz der Israelis? Weil bei der Meldung des Wohnsitzes die Ethnie angegeben wird? Wunderbar, dann ist ja alles klar. Es muss gefälligst die Ethinie „israelisch“ geben, damit der Staat nicht mehr gar so rassistisch genannt werden darf. Logisch…

  2. Ach ja: Geert Wilders bekommt Rednerhonorare und Reisekosten von Organisationen, die ihn einladen. Das ist verdeckte Parteienfinanzierung! Natürlich. Und die Organisationen sind natürlich Netzwerke, ultrakonservativ und islamophob. Verschwörung!
    Die weiteren – allesamt ins Spam gegangenen Kommentare des Dampfgarers zeigen, dass er sein eigenes Denken und Verhalten auf diejenigen projiziert, die ihm quer im Magen liegen. Und wie gehabt, lässt sich solch ein Typ nicht von Fakten verwirren, sondern biegt sie sich so hin, dass sie wieder in sein Bild passen.

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