Deutsche „Islam-Experten“ behaupten Muslime gingen wegen Armut und Diskriminierung nach Syrien

Robert Spencer, Jihad Watch, 11. März 2014

CNS News vermerkte in September 2013, dass „nach Angaben eines Berichts der Rand Corporation zu Terrorbekämpfung, der 2009 für das Büro des Verteidigungsministeriums geschrieben wurde, ‚Terroristen nicht besonders verarmt, ungebildet oder von Geisteskrankheiten heimgesucht sind. Demografisch ist ihr wichtigstes Merkmal Normalität (innerhalb ihres Umfelds). Terrorführer tendieren sogar dazu aus relativ privilegiertem Hintergrund zu kommen.‘ Darcy Noricks von den Autoren des RAND-Berichts stellte auch fest, dass nach gemäß einer Reihe akademischer Studien ‚Terroristen sich als mehr statt weniger gebildet als die Allgemeinbevölkerung herausstellen‘.“

Nichtsdestrotrotz verklickert in Deutschland das Establishment der „Islam-Experten“ die Lügen:

„Rekruten für den Dschihad“, Deutsche Welle, 8. März (Dank an alle, die das schickten):

Immer mehr junge Muslime zieht es nach Syrien in den Krieg. Salafisten werben auf Schulhöfen in Deutschland für ihre Sache. Eltern und Lehrer sind besorgt, denn es fehlt an wirksamen Präventionsstrategien.

Es sind Frauen mit Kindern, streng gläubige Muslime und Schüler, die einem Spektakel der besonderen Art beiwohnen: Am hellichten Nachmittag tritt Salafist Pierre Vogel im Schutze seiner Bodyguards auf eine kleine Bühne in Bonn und hält einen Vortrag. Thema: Die Aufklärung über Missverständnisse im Islam. Passanten sind entrüstet über die Bekehrungsversuche des Predigers und mischen sich ein. Nach etwa 20 Minuten folgt der „Höhepunkt“ der Veranstaltung: Eine öffentliche Konversion zum Islam.

Einige Wochen ist das her, Eltern und Lehrer sind seitdem in großer Sorge. Denn die Salafisten werben im Vorfeld auf Schulhöfen für ihre Veranstaltungen – teilweise mit Erfolg. „Es passiert ja nicht nur an einer Schule, wo Jugendliche von Salafisten angeworben werden“, sagt Saloua Mohammed. Seit vielen Jahren ist die 32-jährige Streetworkerin in Bonner Brennpunkten unterwegs. Sie hat einen guten Einblick in die Szene. Insbesondere sucht sie den Kontakt zu jungen Muslimen sowie zu Schülern aus dem bildungsfernen Milieu. „Weil ich Angst habe, dass gerade auch benachteiligte Jugendliche in die radikale Szene abdriften.“

Die Vorstellung, dass Armut Terrorismus verursacht, ist immer wieder widerlegt worden. Deshalb sehen wir ja so viele haitianische Selbstmord-Bomber. In Wirklichkeit hat Studie um Studie gezeigt, dass Jihadisten im Allgemeinen wohlhabender und besser gebildet sind als ihre Standesgenossen. Dennoch gehen die „Experten“ weiter mit dem Blödsinn hausieren:

Islam-Experte Michael Kiefer glaubt, dass rund 250 junge deutsche Muslime sich dem Krieg in Syrien angeschlossen haben.

In ihrem neuesten Buch haben sich die Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer mit dem Phänomen des Salafismus beschäftigt. „Was wir sehen können ist, dass im letzten Sommer ganze Gruppen von sehr, sehr jungen Männern aus Frankfurt weggegangen sind, die allesamt eher den bildungsbenachteiligten Milieus zuzurechnen sind“, sagt Michael Kiefer. Sie seien nach Syrien in den Krieg gezogen, wo derzeit etwa 250 Dschihadisten aus Deutschland mitkämpften. Besonders anfällig für diese radikalen Strömungen seien „Menschen, die nicht auf der goldenen Seite des Lebens stehen, die Diskriminierungserfahrungen hinter sich haben.“ Die salafistischen Akteure fischten gezielt in diesem Feld.

Dieses heillose Hirngespinst wird mit der Tatsache belegt, dass muslimische Ärzte Jihad-Terror in Glasgow planten und ein muslimischer Doktorand Jihad-Terror in Kanada plante und so viele muslimische Kleriker weltweit an solchen Jihad-Terror-Plänen beteiligt sind. Diese Leute waren beim besten Willen nicht „bildungsmäßig benachteiligt“ und waren keiner Diskriminierung ausgesetzt, die ernst genug war zu verhindern, dass sie gute Abschlüsse in ihren Studienbereichen erzielten.

Der bösartige Aspekt dieser Hirngespinste besteht darin, dass sie die Vorstellung verstärken – ebenso durch jüngste, harte Erfahrungen im Iran und Afghanistan widerlegt – dass, wenn wir den Muslimen Geld, Bildung und Chancen geben, der Jihad aufhören wird.

Wenn man die Botschaften der Salafisten analysiere, werde deutlich, warum sie erfolgreich seien. „Sie sagen den jungen Männern: ‚Wenn ihr zu uns kommt, seid ihr auf der richtigen Seite. Wenn ihr gottgefällig handelt, nach Syrien reist und für Gottes Sache kämpft, ist euch das Paradies gewiss. Und die anderen kommen in die Hölle'“, sagt Michael Kiefer.

Wenigstens das hat er begriffen.