Wenn du die Israelhasser in den Wahnsinn treiben willst – dann tu israelischen Arabern was Gutes

Elder of Ziyon, 17. März 2014

Nichts geht den Israelhassern mehr unter die  Haut als wenn Israel auf eine Weise handelt, die dem Prinzip widerspricht, nach dem sie ihr armseliges kleines Leben leben.

Und wenn das passiert, müssen sie ihre Gehirne in geometrisch unmögliche Formen verrenken, um vorgeben zu können, dass Israels Handeln zur Beendung von Diskriminierung in Wirklichkeit Handeln ist, um Diskriminierung zu erzwingen.

Ein wundervoll verschwurbelter Eintrag von Yara Sa’di bei Electronic Intifada ist das heutige Beispiel:

Der vorgetäuschte Pluralismus an Israels Universitäten

Palästinensische Studenten an israelischen Universitäten werden wahrscheinlich eine Zunahme der Zahl an Stipendien bemerken, für die sie sich in den kommenden Monaten bewerben können. Verschiedene Internetseiten für akademische Institutionen werden auch ins Arabische übersetzt.

Diese Veränderungen sind das Ergebnis einer Regierungsentscheidung rund $82 Millionen über sechs Jahre zur Integration von „Minderheiten“ in das höhere Bildungssystem zur Verfügung zu stellen.

Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als habe Israel nach Jahrzehnten der Diskriminierung und Ausgrenzung palästinensischer Studenten eine politische Kehrtwende vollzogen.

Wenn man aber tiefer gehende Fragen stellt, dann wird es offensichtlich, dass, wie immer die Absichten derer aussehen, die diese Politik formulierten, das Eintreten für die Recht palästinensischer Bürger Israels nicht Teil davon war.

Die neue Politik wurde als Teil eines Projekts entwickelt, um den „Pluralismus“ an israelischen Universitäten zu fördern, indem für Minderheiten verstärkter Zugang sichergestellt wird.

Der Israelische Rat für Höhere Bildung, das Organ hinter dem Projekt, hat die anvisierten Minderheiten identifiziert: „Araber, Drusen und Tscherkessen“.

Wenn also Israel beträchtlich investiert, um Minderheiten zu helfen, aber nicht wirklich, um Minderheiten zu helfen, wozu ist das dann gut?

Israel hat erkannt, dass seine Politik gegenüber den Palästinensern mit israelischer Staatsbürgerschaft einen ungünstigen Einfluss auf sein Image im Ausland hatte.

Ah, das ist das arabische Pendant zum „Pinkwashing“!

Und für den Fall, dass man die Verbindung nicht herstellt…

[Diese Logik] untermauert z.B. die von Israel durchgeführten „Pinkwashing“-Kampagnen, die Israel als Verteidiger von Schwulenrechten darstellt, um die Aufmerksamkeit von der Besatzung des Gazastreifens und der Westbank abzulenken.

Sa’di dreht wegen eines wenig angesehen (und exzellenten) Videos durch, das Israels Rat für Höhere Bildung letztes Jahr veröffentlichte. Dank ihr werden jetzt weit mehr Menschen dieses Video zu sehen bekommen, das zeigt, wie Israel seinen Minderheiten hilft als die 150, die es bisher gesehen hatten:

Das Video gibt offen zu, dass israelische Araber es aus verschiedenen Gründen schwerer haben als israelische Juden, um ihre akademischen und Karriereziele zu erreichen; und es zeigt, wie die Dinge sich zum Besseren wenden. Mit israelischen Arabern im Mittelpunkt.

Ist das nicht furchtbar? Sie müssen alle von der zionistischen Propagandamaschine gehirngewaschen sein!

Nicht nur das, sondern das Video ist schuldig wegen „seiner Weigerung zuzugeben, dass palästinensische Bürger Israels unter einem Apartheidsystem leben“. Es ist auch schuldig der Nichtanerkennung, dass die Erde eine Scheibe ist.

Da es sich um Electronic Intifada handelt, ist es selbstverständlich, dass Israel Rassismus auf allen Ebenen institutionalisiert und die vielen anderen unternommenen Initiativen zur Verbesserung arabischer Bildung und Karrierechancen werden ignoriert. Weil sie nicht in die Geschichte passen. Wenn die Beweise zu überwältigend werden, dann werden sie als bloße Public Relations abgetan – PR, die Dutzende Millionen Dollar kostet und Hunderte Menschen in Richtung des Ziels der Eliminierung von Diskriminierung lenkt. Jawoll, das macht Sinn!

Sa’di endet mit:

Solange israelische Universtäten Zionismus verbrechen, wird keine Menge Geld sie „pluralistisch“ machen.

Bis Israel sich also selbst abschafft, hat es kein Recht Arabern zu helfen, weil das nicht wirklich hilft.

Sa’di beweist, dass sie diejenige ist, die gegen Araber eifert, nicht Israel.

Für Eiferer wie Sa’di ist es besser, wenn Araber keine Möglichkeiten haben ihr Leben zu verbessern, statt innerhalb eines Systems zu arbeiten, von dem sie glaubt, dass es vor allem unmoralisch ist.

Dass Israel Arabern hilft ist unmoralisch, weil es die Araber weniger elend macht und es weniger wahrscheinlich ist, dass sie ihr gesamtes Leben mit demselben Hass zubringen, den sie in sich trägt.

Das ist dieselbe rassistische Logik, die sagt, dass palästinensische Araber in arabischen Ländern im Elend bleiben müssen, solange es Israel gibt, damit auf sie gezeigt werden kann, um zu beweisen, dass Israel im Unrecht ist.

Und Yara Sa’di ist eine „Graduiertenstudentin und Aktivistin aus Haifa“. Doch andere israelische Araber in diesem Video zu sehen, die versuchen neue Höhen zu erreichen, erfüllt sie mit Wut und Galle.

Wenn das nicht blinder Eifer ist, was dann?

Werbeanzeigen