Abbas droht die PA aufzulösen. Mal wieder.

Elder of Ziyon, 20. April 2014

 

Abbas: Es ist viel einfacher zu drohen als zu regieren.

YNet berichtet:

Das Zeitalter der Zweistaatenlösung könnte bald durch eine Entscheidung erschüttert werden, die ihren Untergang signalisieren dürfte. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas denkt über die die Vorzüge eines Vorschlags zur Auflösung der Palästinensischen Autonomiebehörde nach, berichtete Yedioth Ahronoth Sonntagmorgen.

Palästinensische Quellen bestätigen, dass die Regierung in Ramallah über den noch nie da gewesenen Schritt nachdenkt. Hochrangige Quellen im Zentralkommando der IDF, die sich vor kurzem mit den Leitern der palästinensischen Sicherheitsdienste trafen, bestätigten, dass ihre Gegenüber aus der Westbank ernsthaft die Auflösung und Entwaffnung der PA-Kräfte diskutieren.

Offizielle in der israelischen Verwaltung sind nach Angaben palästinensischer Quellen über die dramatische Drohung informiert worden.

Dramatisch! Nie da gewesen!

Reporter, die die jüngere Geschichte nicht kennen!

Dezember 2012:

Wenn der diplomatische Stillstand nach den israelischen Wahlen weiter geht und die Bautätigkeit in den Siedlungen nicht aufhört, wird Präsident Mahmud Abbas die PA auflösen und die Verantwortung für die Westbank der israelischen Regierung zurückgeben, sagte er Ha’aretz am Donnerstag in einem Interview.

„Wenn es nach den Wahlen keine Fortschritte gibt, werde ich das Telefon nehmen und [Premierminister Benjamin] Netanyahu anrufen“, sagte Abbas. „Ich werde ihm sagen: ‚Mein lieber Freund, Herr Netanyahu, ich lade Sie in die Muqata [den PA-Präsidentensitz in Ramallah]. Setzen Sie sich an meiner statt in den Stuhl hier, nehme Sie die Schlüssel und Sie werden für die palästinensische Autonomiebehörde verantwortlich sein. Ist die neue Regierung in Israel im Amt, wird Netanyahu sich entscheiden müssen – ja oder nein“, sagte Abbas.

Dezember 2010:

PA-Präsident Mahmud Abbas drohte die palästinensische Autonomiebehörde (PA) aufzulösen, wenn Israel nicht aufhört Siedlungen auf besetztem palästinensischen Land zu bauen, sagte er dem palästinensischen Fernsehen, bevor er sich in die Türkei und nach Athen aufmachte.

„Wenn Israel nicht aufhört Siedlungen zu bauen und wenn die Unterstützung der USA für die Verhandlungen zusammenbricht, werde ich anstreben die palästinensische Selbstregierung in den besetzten Gebieten zu beenden“, sagte er.

„Ich kann nicht Präsident einer nicht existenten Behörde sein, solange israelische Besatzung der Westbank weiter geht“, sagte er.

November 2009:

Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, hat gedroht den sich mühenden Friedensprozess zwischen Palästina und Israel zu verlassen. Abbas kündigte an, er würde bei den Wahlen im Januar nicht antreten; das nur ein paar Tage, bevor ein anderer Palästinenservertreter behauptete, sie würden sich treffen, um die Behörde aufzulösen. International verursachte dies große Bestürzung, da es sowohl der fragilen Infrastruktur der begrenzten palästinensischen Souveränität einen Schlag versetzt, als auch die Hoffnungen auf weitere Friedensgespräche mit Israel zerschlägt.

September 2008:

Rafik Husseini, der Top-Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, sagte dem Sunday Telegraph, dass palästinensische Politiker den drastischen Schritt der Auflösung der Behörde gehen könnten, wenn während der derzeitigen Friedensverhandlungen keine dauerhafte Vereinbarung erzielt wird.

Ein solcher Schritt würde das Ende der von den USA gestützten Gespräche bedeuten, die mit viel Trara letzten November in Annapolis begonnen wurde, hieß es in dem Bericht; damit würde das alltägliche Regierungshandeln in israelische Hände zurückgegeben, was fast sicher neue Gewalt in dem Prozess entzünden wird.

Juli 2008:

Abbas gelobt die PA aufzulösen, wenn Israel Hamas-Häftlinge für Shalit freilässt.

Juni 2007:

Am Donnerstag wird Präsident Mahmud Abbas die Regierung der PA auflösen, der Gazastreifen in Kämpfen zwischen den rivalisierenden Parteien der Hamas und der Fatah aufging. Man erwartet, dass er den Notstand ausruft, bestätigten Abbas nahe stehende Quellen gegenüber Fox News.

Aber diesmal meint er es wirklich ernst!