Palästinensische Lüge des Tages: Das Waldorf-Astoria

Elder of Ziyon, 3. April 2014

Von WAFA, der offiziellen Nachrichtenagentur der PA:

Die israelischen Behörden kündigten Mittwoch die Eröffnung eines Waldorf-Astoria-Hotels an, Teil der Hotelkette Hilton, die die Marke Waldorf managt; es steht am Ort des Gebäudes des Obersten Islamischen Rats in Westjerusalem, sagte die Al-Aqsa-Stiftung für Waqf und Erbe in einer Presseerklärung.

Die Stiftung erklärte, dass der Bau des Waldorf-Astoria-Hotels, das gegenüber des Friedhofs Ma’man Allah liegt, auf den Ruinen des Gebäudes des Obersten Islamischen Rats begann, das bis auf seine Fassaden abgerissen wurde, die als touristische Attraktion genutzt werden.

Die Stiftung betrachtete den Zugriff auf das Grundstück des Ratsgebäudes und den Bau des Hotels auf seinen Ruinen als eine Beschlagnahmung und Verjudung einer islamischen Waqf, die als Teil der übergreifenden Verjudung Jerusalems kommt.

Das alte Gebäude wurde 1929 auf Initiative des Muftis von Palästina, Haddsch Amin al-Husseini, gebaut und vom türkischen Architekten Nahas Bey im Stil der islamischen Architektur gestaltet.

1936 wurde das Gebäude von den britischen Mandatsbehörden beschlagnahmt und in Verwaltungs- und Militärbüros umgewandelt. 1948 wurde es von Israel unter dem Gesetz für Abwesenheit von Landbesitz übernommen. Bis 2003 war das israelische Ministerium für Industrie und Handel darin untergebracht. Drei Jahre später wurde es für $20 Millionen von Reichmann gekauft, einem US-jüdischen Tycoon.

Reichmann kündigte später seine Absicht an das Gebäude in ein Luxushotel zu verwandeln, das als Teil des „Mamilla-Projekts“ gilt; das Projekt „Alrov Mamilla“ ist eines der größten israelischen Bauprojekte in Jerusalem.

Wie unsensibel, dass Israel an diesem Ort ein Hotel baut!

Immerhin wurde es 1929 vom Mufti von Jerusalem gebaut – als Hotel!

Ja, richtig. Er baute 1929 nicht das Gebäude des Obersten Muslimrats, sondern er baute das Palace Hotel. Ein Großteil der Fassade wird für das Waldorf beibehalten oder restauriert.

Hier finden Sie einige Details zu dieser angeblich heiligen islamischen Staate und wie respektvoll der Mufti (Abbas‘ Held) mit dem Friedhof umging; sie stammen aus dem Buch „One Palestine, Complete: Jews and Arabs Under the British Mandate“ von Tom Segev und Haim Watzman:

Der Mufti blieb an der Macht und brachte sich einmal in eine peinliche Lage wegen Geschäften mit Juden: Er unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem jüdischen Bauunternehmer Baruch Katinka, der in Jerusalem ein Luxus-Hotel baute. Das Palace sollte gegenüber dem großen muslimischen Mamilla-Friedhof gebaut werden. Katinka hatte argumentiert, ein Jude würde den Job nicht bekommen, also ging er eine Partnerschaft mit einem arabischen Bauunternehmer ein. Die beiden schlossen zusammen mit Tuvia Dunia, einem weiteren jüdischen Bauunternehmer, ihren Deal mit dem Obersten Muslimrat ab, der das Projekt stützte, und machten sich an die Arbeit. Der Mufti forderte, dass arabischen Arbeitern der Vorzug gegeben wurde und dass jeder Ruhetag während der Bauzeit ein Freitag war. Aber als er gezwungen war sich zwischen religiöser Frömmigkeit und Geschäftsinteressen zu entscheiden, wählte er letztere und machte Katinka, den jüdischen Bauunternehmer zu seinem Vertrauten.

Kurz nachdem die Grabung für den Brunnen des Hotels begann, stellte sich heraus, wie es in Jerusalem oft der Fall ist, dass es Gräber unter dem Hotel-Bauplatz ab – die Grabungen hatten mehrere Skelette zutage gefördert. Katinka fragte den Mufit, was er wegen der Entdeckung dessen, was eine muslimische Begräbnisstätte zu sein schien, unternehmen wolle. Haddsch Amin befahl, dass die Sache geheim gehalten werde. Er fürchtete, wenn das Bürgermeister Nashashibi bekannt würde, dieser, der versuchte seinen Rivalen Husseini zu diskreditieren, die Gelegenheit nutzen würde die Bautätigkeit zu stoppen. Die Skelette wurden heimlich weggebracht und die Arbeit ging weiter.

Nashashibi schaffte des trotzdem seinen großen Feind auszumanövrieren, indem er sich weigerte das Gebäude an das Abwassersystem der Stadt anzuschließen. Katinka schlug dem Mufti ein alternatives System an Pumpen und Rohren könnte das Abwasser des Hotels nach einer Teilklärung in den Mamilla-Friedhof ableiten. Der Mufti stimmte zu, erneut unter der Bedingung, dass die Rohre unter völliger Geheimhaltung nachts verlegt würden. Unter keinen Umständen sollte irgendjemand das herausfinden.

Und hier stehen noch ein paar Informationen zum Palace Hotel:

Das Hotel konnte nicht mit dem vornehmen King David Hotel ein paar Blocks weiter konkurrieren und schloss 1935 seine Türen. Das Gebäude von der britischen Mandatsregierung zwangsenteignet.

… Als die Briten 1937 versuchten den Mufti zu verhaften, floh er aus Palästina und die Briten begnügten sich mit seinem Anwesen. Dem Husseini-Clan gehörten mehrere bekannte Gebäude in Jerusalem, darunter das Palace Hotel, das Orienthaus und das Shepherd Hotel in Scheik Jarrah auf einem Grundstück, das als Karam al Mufti bekannt und nach Husseini benannt war.

Nachdem die Briten Palästina 1948 verließen und Israel gegründet war, wurde das Palace Hotel zu Israels Ministerium für Industrie und Handel.

Was ist also mit dem Hauptsitz des Obersten Muslimrats? Offenkundig war geplant ihn 1945 als Teil eines Geschäftszentrums oben auf dem „heiligen“ Mamilla-Friedhof zu bauen:

Ein Bereich von mehr als 450 Dunam im Herzen Jerusalems, der heute den Mamilla-Friedhof bildet, soll in ein Geschäftszentrum umgebaut werden. Der Stadtplan wird unter der Aufsicht des Obersten Muslimrats zusammen mit dem beratenden Stadtplaner komplettiert. Ein sechsstöckiges Gebäude soll den Obersten Muslimrat und andere Büros beherbergen, ein vierstöckiges Hotel, eine Bank und andere dafür geeignete Gebäude ein College, einen Club und eine Fabrik sollen die Hauptbauwerke sein. Es wird auch einen Park namens Salah-ad-Din-Park geben, benannt nach dem muslimischen Krieger der Kreuzfahrerzeit.

… In einem Interview mit „Al-Wihda“, der Jerusalemer Wochenzeitung, erklärte ein Mitglied des Obersten Muslimrats, dass es für die Nutzung muslimischer Friedhöfe im öffentlichen Interesse viele Präzedenzfälle sowohl in Palästina als auch anderswo gebe…

Das Geschäftszentrum wurde nie gebaut. Vor ein paar Jahren wurde ein Parkplatz neben dem Friedhof für eine Museum gekennzeichnet, was große Empörung verursacht – obwohl Muslime 1945 planten einen Büropark auf dem Friedhof zu bauen und die Leichen umzubetten.

In Google Street View können Sie sehen, sie das Waldorf vor ein oder zwei Jahren im Bau aussah, zusammen mit dem Mamilla-Friedhof auf der anderen Straßenseite – ein riesiger offener Bereich mitten in einem teuren Teil von Jerusalem.

Die Juden haben größeren Respekt für den muslimischen Friedhof gehabt als der Mufti und der Oberste Muslimrat ihn je hatten.

Oh ja: Beachten Sie, dass WAFA den Friedhof den „Ma’man Allah“-Friedhof nennt. Auch das ist eine Lüge: Er wurde nach St. Mamillah benannt und die Muslime hinterher den Namen stahlen und vorgaben, er sei islamisch.

Ein Gedanke zu “Palästinensische Lüge des Tages: Das Waldorf-Astoria

  1. Allein die Blindheit der westlichen Welt mit ihren Regierungen und ihren antisemitischen NGO’s ist größer als die Lügen der heutigen sog. „Palästinenser“!!!

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