Hebräisch ist jetzt in Mode – auf Kleidung

Elder of Ziyon, 24. April 2014

Aus Ha’aretz:

Mit der offiziellen Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien im Juni können wir voraussagen, dass der Bereich auf dem und nahe des Spielfelds mit Spielern und Fans gefüllt sein wird, die kurze Sweatshirts mit dem Wort „heschbon“ in hebräischer Schrift auf der linken Seite, direkt über dem Herzen tragen werden. Woher wir das wissen? Ganz einfach: Im Verlauf des vergangenen Monats haben das bekannte Fußballer aus Europas führenden Mannschaften, darunter Mario Balotelli, Didier Drogba, Seydou Keita, Eden Hazard und Marco Verratti es getan. Und die Zahl wächst.

Grund ist die Markteinführung einer neuen Pariser Marke letzten Monat, H’echbone Paris, mit genau diesem hebräischen Wort auf der Vorderseite. Die Menschen dahinter sind Yoan Barouk und Soulemyane Kamissoko, zwei Freunde aus dem Pariser Vorort Sarcelles, der eine jüdisch, der zweite Muslim. Angesichts dieser Information könnte das Wort Heschbon, das in Hebräisch „Abrechnung“ oder „Rechnung“ bedeutet, mit Bedeutung aufgeladen sein. Doch es stellt sich heraus, dass die Entstehung des Markennamens recht nüchtern war – alles begann mit einem gemeinsamen Besuch Barouks und Kamissokos 2011 in Israel.

„Wir saßen in einem Restaurant in Tel Aviv und als und der Heschbon – die Rechnung – gegeben wurde, verliebten wir uns in das Wort, die Art, wie es geschrieben war und wie es ausgesprochen wurde“, sagt Barouk. „Als wir das Label letzten Monat gründeten, war es nur natürlich, dass wir dieses Wort aussuchten.“

Die beiden stellten eine kleine Kollektion Hemden zusammen, produzierten sie rasch und brachten ein paar Freunde dazu mitzumachen – Fußballstars, die sich fotografieren ließen, als sie die Shirts trugen – stellten sie auf Instagram ein und leiteten die Leute auf ihre Hompage, die auch ihre Verkaufsstelle ist.

Hechbone Paris Miteigentümer Souleymane Kamissoki (links) mit AC Mailand-Star Mario Balotelli

Glauben Sie, irgendjemand würde merken, wenn man das Logo ein wenig verändert?

Es wäre schön, das auf modischen Europäern zu sehen!

(Für die von Hebräisch Überforderten: das heißt „Hebron“.)

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