Amnesty-Forscherin gibt zu, dass palästinensisch „Augenzeugen“ oft lügen

Elder of Ziyon, 8. Mai 2014

Donatella Rovera

Donatella Rovera, Feldforscherin bei Amnesty International, schrieb einen interessanten Artikel über die Herausforderungen des Fact Finding in Kriegssituationen. Einer ihrer wichtigsten Punkte ist, dass Augenzeugen oft unzuverlässig sind. Ein Beispiel:

Im Gazastreifen, im Libanon, Libyen, Syrien und an anderen Orten interviewte ich Zivilisten, die beschrieben, was sie glaubten, dass es Artillerie- oder Bombenangriffe seien, die von weit weg sitzenden Regierungsstreitkräften abgeschossen wurden und nahe ihren Häusern einschlugen – während es in Wirklichkeit von Mörsern oder Raketen verursachte laute Knalle und Beben waren, die von Oppositionskämpfern aus ihren nahe gelegenen Positionen geschossen wurden. Für das untrainiert Ohr ist es praktisch unmöglich zwischen einkommendem und abgehendem Feuer zu unterscheiden, und das umso mehr für diejenigen, die sich nahe der Front wiederfinden.

Sie erwähnt einen weiteren Faktor:

Selbst wenn sie das übersehen, müssen Ermittler der Tatsache gegenüber wach sein, dass Desinformation zur Bildung der Wahrnehmung von Ereignissen beitragen können, zur Schilderung der Ereignisse und zum Verhalten von Menschen, die das in gutgläubig übernehmen und internalisieren, darunter Opfer, Zeugen und andere potenzielle Quellen.

Hier verweist Rovera auf Lügen, die sich schnell verbreiten und dann weithin geglaubt werden (einschließlich der von „nicht voreingenommenen“ NGOs), bevor irgendjemand die Chance hat das zu untersuchen. Wie oft haben wir das gesehen?

Sie führt ein charakteristisches Beispiel aus dem Gazastreifen an:

Angst kann Opfer und Zeugen dazu bringen Beweise zurückzuhalten oder bewusst falsche Darstellungen von Vorfällen zu geben. Im Gazastreifen erhielt ich unvollständige oder ungenaue Informationen von Verwandten von versehentlich bei unbeabsichtigten Explosionen oder durch von palästinensischen bewaffneten Gruppen nach Israel geschossenen Raketen, die versagten, getötet wurden sowie von Zivilisten, die von israelischen Angriffen auf nahe gelegene Positionen palästinensischer bewaffneter Gruppen. Wenn man sie mit anderen, separat erhaltenen Beweisen konfrontierte, sagten einige, sie fürchteten Vergeltung durch die bewaffneten Gruppen.

Was bedeutet, dass „Augenzeugen“ oft behaupten werden, dass es keine Terroraktivitäten im Bereich eines Luftangriffs gab und Israel Menschen mutwillig und wahllos ohne Grund tötete.

Das wird dann in Gänze von der UNO und anderen NGOs geglaubt und nachgeplappert. Der Goldstone-Bericht enthält viele solcher Beispiele.

Leider sind in vielen Fällen die NGOs selbst Teil des Problems. Rovera gibt etwas elliptisch zu:

Konfliktsituationen schaffen höchst politisierte und polarisierte Umfelder, die selbst Einzelpersonen und Organisationen mit einer bewiesenen Geschichte glaubwürdiger und objektiver Arbeit beeinflussen. Akteure und interessierte Gruppen unternehmen außergewöhnliche Anstrengungen, um „Beweise“ sowohl für internen wie externen Gebrauch zu manipulieren oder anzufertigen.

Es ist eine Schande, dass Rovera Amnesty International selbst nicht als dessen schuldig einschließt; sie misst fehlende Objektivität fast ausschließlich gefälschten Beweisen zu, die von einer Seite geschaffen wurden, statt dem ideologischen Verlangen Kriegsverbrechen zu finden, wo es keine gibt.

Sie dürften es heftig abstreiten, aber Amnesty und Human Rights Watch besitzen eine systematische Einseitigkeit gegen Israel. Dieser Artikel ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, kratzt aber nur an der Oberfläche dessen, wie NGOs selbst zur Kultur der Lügen beitragen, um ihre Berichte zu publizieren und ihre Finanzierung beizubehalten, ohne grundlegende Faktenprüfung zu verrichten.

Und während Rovera vermerkt, dass einige „Augenzeugen“ aus Angst handeln, geht sie nicht weit genug. Zumindest in den Gebieten werden die Lügen über Israel so oft wiederholt, das die Zeugen westlichen Reportern und Rechercheuren oft erzählen werden, was diese zu hören erwarten statt was geschah. Das geschieht nicht notwendigerweise aus Angst; es ist Teil ihrer Kultur sicherzustellen, dass Israel immer beschuldigt wird, komme, was da wolle. Ihre Medien sind davon durchtränkt. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft Berichte von „Augenzeugen“ sich als völlig erfunden herausstellten und Angst ging nicht in die Gleichung ein. Viele der „Zeugen“ allerdings arbeiten zufällig für den größten Arbeitgeber in der Westbank – die PA, die ständig lügt.

Ganz zu schweigen davon, dass viele antiisraelische Aktivisten wissentlich die unverschämtesten Lügen wiederholen, um ihre eigene Agenda voranzubringen.

Wollen wir hoffen, dass dieser Artikel wenigstens die Diskussion dazu eröffnen, wie ungenau ein großer Teil der Berichterstattung und Recherche zu Israel ist, selbst von NGOs, die vorgeben objektiv zu sein.

3 Gedanken zu “Amnesty-Forscherin gibt zu, dass palästinensisch „Augenzeugen“ oft lügen

  1. Wo ist der Artikel von Donatella Rovera erschienen. Ich kann die Quelle bzw. den Link nicht finden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.