Mit „Muslimklärung“ Islamischen Terrorismus wegerklären

Daniel Greenfield, FrontPageMag, 22. Mai 2014

Während nach einem „Allahu Akbar“-Schrei und einer Bombenexplosion blutige Leichenteile und Rauch in die Luft steigen, folgt jedem muslimischen Terroranschlag die „Muslimklärung“, warum der jüngste Akt islamischer Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat.

Manchmal sind die Muslimklärer Muslime. Oft nicht einmal das.

Als die Boko Haram, eine islamische Terrorgruppe mit Verbindungen zur Al-Qaida, nigerianische Mädchen entführte, machten sich die Muslimklärer der Medien eilig dran zu erklären, warum das nichts mit dem Islam zu tun hat. TIME brachte „5 Gründe, warum Boko Haram unislamisch ist“; ein netter Artikel von einem dieser nicht muslimischen Experten darüber, warum der Islam feministisch ist. „Mit ihrer anhaltenden Kampagne an Morden und Entführungen verhalten sich die Mitglieder von Boko Haram selbst auf eine Weise, die den Lehren des Propheten Mohammed kaum fremder sein könnten“, behauptete der Artikel. Als Beweis zitierte TIME eine Äußerung des saudi-arabischen Großmufti Scheik Abdulaziz al-Scheikh, dass Boko Haram „aufgebaut wurde, um das Bild des Islam zu beschmutzen“.

Das ist derselbe Scheik al-Scheikh, der die Zerstörung aller Kirchen in der Region und die Verheiratung 10-jähriger Mädchen forderte. Kirchen zu zerstören und Schulmädchen zu vergewaltigen ist genau das, wofür Boko Haram steht. Wenn man den Medien glaubt, dann unterstützt genau derselbe Großmufti die Vergewaltigung von Kindern in Saudi-Arabien als islamisch, der sie in Nigeria zu vergewaltigen als unislamisch bezeichnet.

Der einzige Grund, dass der mit gespaltener Zunge redende Doppel-Scheik Boko Haram und andere Al-Qaida-Gruppen verurteilt, besteht darin, dass er ein Sprachrohr der saudischen Herrscherfamilie ist, die gegen sie ablehnt.

Saudi-Arabien lehnt Al-Qaida nicht ab, weil diese unislamisch ist. Sie ist gegen Al-Qaida, weil die islamische Gruppe das Haus Saud ersetzen will, was den Deal zwischen Wahhab und Saud kippt, der eine Ausgewogenheit zwischen der tyrannischen Königsfamilie und der Moschee schuf.

Saudi-Arabien und seine Sprachrohre sind nicht gegen Al-Qaida, weil diese unislamisch ist. Sie sind dagegen, weil sie für sie zu islamische ist.

Muslimklärung durch Nichtmuslimen ist verlogen. Time behauptet, Mohammed sei dagegen gewesen Frauen und anderen Nicht-Kombattanten Schaden zuzufügen, obwohl er und seine Männer gefangene Frauen versklavten und vergewaltigten. Es behauptet, der Islam sei dagegen minderjährige Mädchen zwangsweise zu verheiraten, obwohl doch Mohammed ein minderjähriges Mädchen heiratete und der von Time in seiner Einführung zitierte muslimische religiöse Führer das unterstützt. Time behauptet, Boko Harams Krieg gegen Christen sei unislamisch, doch forderte der von ihm zitierte Großmufti die Zerstörung christlicher Kirchen auf Grundlage der Forderung Mohammeds auf seinem Totenbett: „Es darf keine zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel gleichzeitig geben“.

Sollten wir Time glauben, dann ist nicht nur Boko Haram unislamische, sondern auch der Großmufti, den Time zitierte, um zu beweisen, dass Boko Haram unislamisch ist.

Das gleiche gilt für Mohammed.

Wenn Mohammed unislamisch ist, weil er in einer Feldzug der Gewalt und Sklaverei Mädchen vergewaltigte, Frauen versklavte und religiöse Minderheiten ermordete … gibt es dann überhaupt einen Islam?

Entweder ist Mohammed, der Gründer des Islam, unislamisch, so dass der Islam, wie er von den Muslimklärern definiert wird, nicht existiert. Oder die Muslimklärer lügen, was den Islam angeht.

Muslimische Länder gehören zu den religiös intolerantesten Orten der Welt und sie sind zudem die Orte, wo Frauen und Mädchen am wahrscheinlichsten wir Dreck behandelt werden. Man kann entweder den unabhängigen Statistiken, den Zitaten muslimischer Geistlicher und Mohammes glauben – oder den Muslimklärern, die behaupten, dass die Verurteilung der Boko Haram durch ein totalitäres islamisches Land, dessen Religionspolizei Schulmädchen zurück in ein brennendes Gebäude stieß, weil ihr Haar nicht bedeckt war, beweist, dass die Gruppe nichts mit der moderaten Form des in Saudi-Arabien praktizierten Islam gemein hat.

Muslimklärung durch Muslime beleidigt die Opfer des Islam noch stärker.

Scheik Mostafa Elazabawy von der Moschee Masjid Manhattan trat aus dem interreligiösen Beratergremium für das 9/11-Museum zurück und warnte, die Dokumentation über Terrorismus würde Muslime beleidigen.

Das war derselbe Scheik Elazabawy, der Juden ein „Krebsgeschwür“ nannte. Muslimklärer wie Elazabawy fordern Toleranz ein, aber sie sind nicht bereit sie im Gegenzug auch zu üben. Sie sind nicht wirklich für Toleranz, sondern dafür Raum für muslimische Privilegien auszumeißeln.

Das ist nichts anderes als das, was islamisch-herrenmenschliche Gruppen wie Al-Qaida und Boko Haram tun. Der einzige Unterschied wischen muslimisch-herrenmenschlichen „Moderaten“ und „Extremisten“ besteht darin, dass die Extremisten bezüglich ihres Herrenmenschentums ehrlich sind, während die Moderaten sich hinter Toleranz verstecken.

„Der Film unterstellt ignorant, eine Religion statt einer Gruppe Krimineller sei für die Anschläge vom 11. September verantwortlich zu machen“, insistiert CAIR. Kriminelle begehen keinen Selbstmord, indem sie Flugzeuge in Gebäude fliegen. Kriminelle streben nach Profit aus ihren Verbrechen. Die Entführer des 9/11 waren bereit zu sterben, weil sie glaubten, sie würden in einem mit ewigen Jungfrauen und Wein servierenden Jungen gefüllten Paradies wiedergeboren werden.

Die Checkliste für die 9/11-Entführer sagte ihnen, sie sollten den Koran in ihre Hände lesen und ihre Messer und Reisepässe berühren, um sie mit magischen Kräften des Koran auszustatten. Sie versprach ihnen, dass Flughafensicherheitskräfte sich nicht anhalten würden, außer durch den Willen Allahs. Beim Angriff wurden sie gedrängt Allah zu preisen und sich daran zu erinnern, dass „die Frauen im Paradies warten“.

Das sind die Motive der innig religiösen Männer, die Tod und Töten anbeten.

Glauben die Muslimklärer von CAIR wirklich, dass Al-Qaida eine Bande Krimineller ist? Unter ihrer derzeitigen Führung ist A-Qaida praktisch eine Splittergruppe der Muslimbruderschaft. CAIR hat enge Verbindungen zur Muslimbruderschaft. Sie haben außerdem eine Geschichte der Unterstützung einer anderen Terrorgruppe der Muslimbruderschaft, Hamas. Nihad Awad, Gründer und geschäftsführender Direktor von CAIR, sagte: „Ich unterstütze die Hamas-Bewegung.“

Al-Qaida drängte auf Unterstützung für die Hamas und die Hamas verurteilte die Tötung von Osama bin Laden, indem sie sagte: „Wir verurteilen die Ermordung eines muslimischen und arabischen Kriegers und wir beten zu Allah, dass seine Seele in Frieden ruht. Wir betrachten dies als Fortsetzung der amerikanischen Unterdrückung und Vergießens des Blutes von Muslimen und Arabern.“

CAIR unterstützt Hamas. Hamas unterstützt Al-Qaida. Und doch wollen die Muslimklärer von CAIR uns glauben machen, dass sie Al-Qaida nicht unterstützen, obwohl sie ein Zweig derselben Muslimbruderschaftsbaums ist. CAIR nahm sogar Geld von einer mit Al-Qaida verbundenen Fassadengruppe an.

Wenn Al-Qaida eine Bande unislamischer Krimineller ist, dann ist auch die Hamas, die Al-Qaida unterstützt, eine unislamische Bande Krimineller. Wir können nichts glauben, was CAIR über den Islam sagt, weil sie nach eigenem Eingeständnis eine unislamische Bande von Kriminellen ist.

Da praktisch jede muslimische Organisation in diesem Land mit CAIR verflochten ist, sind auch diese unislamische Banden Kriminelle und wir sollten alles ignorieren, was sie über den Islam sagen.

Da sich jetzt alle Muslimklärer als unislamische Kriminelle geoutet haben, können wir vielleicht eine ehrliche Diskussion über den Islam führen. Und diese Diskussion muss mit dem Eingeständnis beginnen, dass religiöse Toleranz und Respektierung der Rechte von Frauen unislamisch sind. Entweder das; oder wir glauben, dass Al-Qaida und Boko Haram, ganz zu schweigen davon, dass Pakistan, dem Iran, Saudi-Arabien, Afghanistan, Indonesien, Kuwait, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die zusammen eine Bevölkerung von rund einer halben Milliarde Muslimen haben, unislamisch sind. Und wo sollen wir dann tatsächlich irgendwelche Muslime finden außer den hypothetischen in den muslimklärenden Artikeln der Mainstreammedien?

Entweder haben die Muslimklärer recht und den wahren Islam, wie den wahren Kommunismus, gibt es nirgendwo in einem muslimischen Land auf der Erde; oder sie liegen falsch und der wahre Islam ist das, womit wir es hier zu tun haben. Es handelt sich nicht um unislamische Kriminelle, die Schulmädchen entführen, Kirchen sprengen, Flugzeug in Gebäude fliegen, und Menschen wegen Mohammed-Karikaturen ermorden.

Das ist Islam.

2 Gedanken zu “Mit „Muslimklärung“ Islamischen Terrorismus wegerklären

  1. Ein treffender Artikel. Danke.
    Wenn das Thema nicht so ernst wäre, wäre er zum Lachen. Andererseits, – Humor ist eine ernste Sache.
    Weiter so! J.

  2. Und SpOn laeuft Amok, weil Unbekannte (Juden – natuerlich) ein Feuerchen in einer Kirche in Jerusalem entzuendet haben.
    Nicht, dass ich den Brand gut heissen wuerde – aber die Artikelueberschrift liess vermuten, die ganze Kirche sei abgebrannt, dabei brannte nur ein paar Sitze im hinteren Teil an. Der dortige Pfarrer mutmaste gleich die Schuldigen in der orthodoxen Nachbarschaft. Auf die anderen Nachbarn kam er natuerlich nicht – aber, dass die Israelis sie nicht genug schuetzen wuerden.
    Die Leserbriefe sind auch vom Feinsten …

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