Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.06.2014)

Sonntag, 01.06.2014:

Die Aussichten für Israel infolge der „Aussöhnung“ der Terrorgruppen wird von Herrn Haniyeh so zusammengefasst: „Die Aussöhnung soll das palästinensische Volk gegen den Hauptfeind einen, den zionistischen Feind, und den Widerstand weiterführen.“ Einen Tag später ergänzt durch: „Diejenigen, die den Gazastreifen befreiten, können mit der Hilfe Allahs Jerusalem befreien, die Westbank und den Rest Palästinas.“ Sprich: Israel.

Einige zukünftige Minister des Gazastreifens wollten zur Verkündung der Einheitsregierung nach Ramallah reisen. Israel verweigerte ihnen die Ausreise aus dem Strip.

Heckmeck:
Am Mittwoch sollen sich John Kerry und Mahmud Abbas wieder einmal treffen, diesmal in Amman.

Montag, 02.06.2014:

Eine Kunstausstellung in Pittsburg (USA) fällt aus. Die pal-arabischen Künstler zogen ihre Sachen ab, obwohl die beteiligten Israelis schon zugesagt hatten, dass sie nicht mehr teilnehmen. Die Israelis wollten die PA-Künstler nicht weiter in „Verlegenheit“ bringen, denn es hatte jede Menge „Kritik“ an dieser „Normalisierung“ gegeben – begleitet von Drohungen gegen die Künstler.

Dienstag, 03.06.2014:

Heute hatten die Juden den Tempelberg ausnahmsweise fast für sich, weil aus Sicherheitsgründen vielen Muslimen der Zugang zum Plateau nicht gestattet war.

Jordanische Zeitungen behauptet, die USA hätten versprochen Israel zu überzeugen der Einheitsregierung der Terroristen Wahlen in Jerusalem zu gestatten.

Die EU kann natürlich nicht anders: Sie begrüßte die Terror-Einheitsregierung und äußerte ihre Bereitschaft mit der Terroristen-Einheitsregierung zusammenzuarbeiten.
Auch der UNO-Generalsekretär ist des Lobes über die Einheitsregierung voll. Als Grundlage dafür dienen ihm die „Zusicherungen, die sowohl öffentlich wie den USA gegenüber“ gemacht wurden. (Dass diese nun gar nicht das sind, was die Friedenshetzer glauben wollen, wird ihnen wohl nie aufgehen.)

Dafür ist Israel dann doch wieder gut genug: Isamil Haniyehs Schwiegermutter wird in einem Jerusalemer Krankenhaus wegen Krebs behandelt.

Mittwoch, 04.06.2014:

Der „Naksa-Tag“ steht an. Die PalAraber und ihre internationalen Kumpane von der Linken und Friedenshetzer-Sorte wollen wieder „friedlich“ auf Jerusalem marschieren; international geht es auf israelische Botschaften. Mit dem „Naksa-Tag“ betrauern die Terroristen und ihre Helfershelfer den israelischen Sieg von 1967 – also betrauern sie, dass die Araber ihren geplanten Völkermord an den Juden (mal wieder) nicht umsetzen konnten.

Donnerstag, 05.06.2014:

Die Zahl der Terroranschläge jenseits der Grünen Linie nahm von April auf Mai von 112 auf 116 zu. In Jerusalem gab es im Mai 11 (April: 7), in Judäa und Samaria 96 (April: 80). Die meisten Anschläge erfolgten mit Brandbomben. Die Anschläge aus dem Gazastreifen gingen von 23 auf 9 zurück.

Die Ankündigung von 1.500 neuen Wohneinheiten in „Siedlungen“ und „Ost“-Jerusalem wird von den üblichen Verdächtigen verurteilt – neben den Terroristen, die USA und EUropa usw. Die Fatah-Terrorgranden kündigen „nie da gewesene Schritte“ an und behaupten Israel eskaliere die Lage.

Freitag, 06.06.2014 (zusätzlich: GANSO):

Das PA-Fernsehen hat einen neuen „Füller“ zwischen Einzelteilen einer Morgensendung ausgestrahlt. Darin werden Jerusalem, Haifa, Jaffa, Nazareth, Akko und der Negev als „Palästina“ präsentiert.

Ein Video zeigt, dass sämtliche Führer der Hamas – wirklich alle! – Jihad zur Bekämpfung und Vernichtung der Juden und Israels fordern. (Ein weiteres zeigt Ismail Haniyeh.)

Die friedliche neue PA-Regierung – ist praktisch machtlos. Die Hamas verkündet lauthals, dass sich nichts geändert hat und dass die Mehrheit der Araber den Terrorismus unterstützt.

Der jüdische Ort Itamar in Samaria bekommt ein neues Viertel, Nofei Aroma. Die Einwohner Itamars verstehen das als Reaktion auf den Palästinenser-Terror.

Ein PA-Fernsehstudio in „Ost“-Jerusalem wurde von Polizei durchsucht. Es bestand der Verdacht, dass die nötigen Sendelizenzen nicht vorhanden waren.

Samstag, 07.06.2014:

Der ägyptische Präsident al-Sisi sagte Präsident Peres und Premierminister Netanyahu, dass Ägypten weiter dem Frieden mit Israel verpflichtet ist.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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