Ägypter durch IDF-Soldatinnen beleidigt

Elder of Ziyon, 1. Juni 2014

Vor ein paar Tagen veröffentlichte Reuters ein Foto-Essay von IDF-Frauen, die ihre letzte Ausbildungsmission durchliefen, bevor sie offiziell ins Karakal-Bataillon eingewiesen wurden, das die Grenze nach Ägypten bewacht.

Das gefiel Ägypten überhaupt nicht.

Al-Masry al-Youm gibt jedes einzelne Reuters-Foto wieder, schreibt aber:

Dr. Ahmad Fuad Anwar, ein Experte zu israelischen Angelegenheiten, Professor für Hebräisch-Studien und zionistisches Denken an der Universität Alexandria, sagte in Antwort auf eine Frage von Al-Masry al-Youm zum Zweck solcher Fotos und ihrer Veröffentlichung, besonders mit der starken Kooperation der israelischen Armee: „Solche eine Fotoserie ist provokative Propaganda… die der israelischen Armee dient.“

Fouad fügte an, wenn Israel den Reuters-Fotografen gestattet bei der Übungsmission der Karakal dabei zu sein und sie während des ganzen Tages zu begleiten, dann erreichte es mehrere Ziele; das erste könnt sein das Bild der ägyptischen Seite zu beeinträchtigen, besonders mit den Fakten mehrerer Vorfälle, bei denen Ägypter scharf auf afrikanische Eindringlinge schossen und diese töteten.

Er wies darauf hin, dass die ägyptische Seite mit Eindringlingen auf drei Weisen umgeht, nämlich: Hotels, Gefängnisse und Ausweisung; das ist von der Art abhängig, wie die Eindringlinge sich den Soldaten gegenüber verhalten. Anders die die Israelis, die der Welt eine Botschaft schicken, dass sie Frauen rekrutieren, um mit den Eindringlingen fertig zu werden, die sie immer als Zivilisten ansieht.

Er fuhr fort: Das zweite Ziel ist es den zu Panik tendierenden israelischen Zivilisten zu beruhigen, Ängste und Befürchtungen gegenüber Eindringlingen und Drogenschmugglern zu dämpfen und so dem israelischen Volk eine Botschaft zu vermitteln, dass alles unter Kontrolle ist; dafür schickt es Frauen an diese Gefahrenherde. Das dritte Ziel besteht darin das Image der israelischen Armee aufzuhübschen, da sie Frauen in Kampfeinheiten rekrutieren, was Gleichberechtigung anzeigt, statt sie nur für Verwaltungsaufgaben einzusetzen wie es eine ganze Reihe der Armeen der Region tun, was besonders mit der Veröffentlichung von Bildern immer lächelnder, hübscher junger Frauen mit gutem Körperbau gelingt.

Fouad forderte die ägyptische Seite auf sich offiziell bei der berühmten Nachrichtenagentur Reuters über solche Bilder in westlichen Medien zu beschweren sowie die von der israelischen Seite einzufordern, dass sie auf solche Provokationen durch Veröffentlichung solcher Bilder verzichtet. Fouad fügte hinzu, dass religiöse israelische Soldaten es ablehnen in er Nähe von Frauenlagern zu dienen und fragte: „Sollte die ägyptische Seite gegen die Anwesenheit eines Bataillons an der gemeinsamen Grenze Einspruch erheben, das zu zwei Dritteln aus Frauen besteht?“

Hey, wenigstens beschuldigt er die IDF nicht, sie benutze Frauen, um die Ägypter zu verführen und zu erpressen, wie es die Hamas schon einmal behauptete.