Schaschlik

Die schlimmsten Befürchtungen zur Ermordung des arabischen Jugendlichen haben sich bestätigt: Sechs Juden wurden unter Mordverdacht festgenommen. Was ist der Unterschied zu den ermordeten jüdischen Jugendlichen? Was den Mord angeht – keiner. Mord ist Mord und Mörder müssen bestraft werden. Wozu es in Israel einen riesigen Konsens gibt. Dort wird gefordert, dass die Mörder so hart wie möglich bestraft werden; zum Teil gibt es sogar die Forderung der Wiedereinführung der Todesstrafe – anlässlich des Mordes an dem arabischen Jungen, nicht der jüdischen! Anders als in Israel die palästinensischen Araber: Sie feiern den Mord an Israelis fast unbändig. Und anders als die trauernden Israelis randalieren die Araber und wollen morden. Nichts kann den Mord an den israelischen Jungen rechtfertigen, nichts kann den Mord an dem arabischen Jungen rechtfertigen. Die israelischen Behörden haben schnell gearbeitet und es sieht so aus, als hätten sie die Mörder des Arabers gefunden – anders, als von vielen behauptet. Die Mörder der Juden sind noch nicht gefasst.
Ein weiterer Mörder wurde übrigens vermutlich auch gerade (endlich) ermittelt und festgenommen: der von einer jungen Jüdin, die „aus nationalistischen Gründen“ vor einigen Wochen schon von einem arabischen Taxifahrer ermordet wurde. Über sie wurde in Deutschland von der Qualitätspresse nicht berichtet – war ja nur eine Jüdin. Der Täter ein Araber? Uninteressant. Warum?
Simon Plosker hat übrigens ein paar passende Worte an voreilige Israelfreunde geschrieben, die genauso wichtig sind wie die Mahnungen an die Medien zu ihrer üblen Berichterstattung.

Sie ist so schlimm, dass selbst ihre Familie sich öffentlich von ihr distanziert: „Hanin Zoabi repräsentiert uns nicht“, heißt es aus dem erweiterten Familienkreis, so dass Mohammed Zoabi nicht mehr alleine steht (er wird übrigens, wie auch ein zweiter junger Araber, von anderen israelischen Arabern mit Morddrohungen bedacht).

Reaktionen internationaler Regierungsvertreter zur Mordnachricht an den entführten Jungen:
UNO-Generalsekretär Ban „verurteilt aufs Stärkste die Ermordung der drei am 12. Juni entführten israelischen Teenager“. Das sei „ein abscheuliches Handeln von Feinden des Friedens“.
Tony Blair vom Nahost-Quartett: „Es kann keine Rechtfertigung für diese Tat geben, es kann keinen Kompromiss mit den Verantwortlichen geben…“ (vorher schon bezeichnete er die Tat als abscheulich und niederträchtig und verurteilte den Mord).
Frankreich: Präsident Hollande „verurteilt den feigen Mord aufs Stärkste“. Ihm macht der Anstieg der Gewalt in Westbank und Gaza Sorgen; er verurteilt den Raketenterror aus dem Gazastreifen.
Großbritannien: Verurteilung der terroristischen Morde, nicht zu vergebende Tat.
Kanada: Der Premierminister war „persönlich in Bestürzung versetzt“ und dann folgen klare Worte gegen Terror und Hamas und ein (glaubwürdiges!) Bekenntnis auf der Seite Israels zu stehen.
– USA: Verurteilt Verlust von unschuldigem Leben auf allen Seiten, beide Seiten müssen vorsichtig sein, dass die Zusammenarbeit nicht gekippt wird, blablabla. (isr. Fernsehen)
Deutschland: Frau Merkel ist „schockiert“, das sei eine abscheuliche Tat, für die es keine Rechtfertigung gebe.
Deutschland: Minister Steinmeier kann sich nicht dazu durchringen von einer Ermordung zu sprechen; er schwafelt vom „Tod der drei israelischen Jugendlichen“ und warnt – Israel!

Tage hat es gedauert, teilweise Wochen, bis die Entführung der israelischen Jugendlichen international zur Kenntnis genommen wurde; mit der eindeutigen Verurteilung des Mordes taten sich die internationalen Größen später dann auch noch schwer. Nur 5 Minuten dauerte es, bis der Mord an dem arabischen Jugendlichen verurteilt und Israel zur Last gelegt wurde. Verhältnismäßig?

Was hat die Arabische Liga zu sagen? Klar: „Israels Eskalation“ wird verurteilt. Israel darf nicht mit der Geduld der Hamas spielen. Und nur Israel ist für alles verantwortlich.

Dem Internationalen Währungsfonds ist es egal, dass die Terroristen im Gazastreifen ihren Raketenterror forcieren. Israel wird beschimpft, es sei für die wirtschaftlich schlechten Zustände dort und in der PA verantwortlich und die Geberländer sollten gefälligst mehr Geld geben. Die Korruption und Kleptokratie spielen bei dieser „Einschätzung“ auch keine Rolle.

Rund 100 britische Imame haben einen Aufruf an britische Muslime ausgegeben, sie sollten NICHT nach Syrien gehen, um dort zu kämpfen. Sie befürchten, dass diese dort radikalisiert würden.

Eine neue „palästinensische“ Jihad-Gruppe reklamiert den Mord an den drei israelischen Jugendlichen für sich. Sie gibt sich noch strenger und „reiner“ als die Hamas (es wird aber vermutet, dass es eine Gruppe der Hamas ist).

Erst hat sie abgestritten die Entführung und Ermordung der drei Jugendlichen begangen zu haben – jetzt bestreitet die Hamas, dass sie das bestritten hat.

Die Araber-Krawalle in Jerusalem haben die USA veranlasst für „Ost“-Jerusalem (einschließlich der Altstadt) eine Reisewarnung auszugeben.

Den Haag, Niederlande: Eine Gruppe Islamisten demonstrierte heute (Samstag) für die ISIS-Terroristen. Gateway Pundit hat Bilder. Elder of Ziyon hat ein Video – die Islamisten skandierten antisemitische Sprüche.

Ha’aretz veranstaltet nächste Woche eine Konferenz, mit der der israelischen Bevölkerung der Gedanke ausgetrieben werden soll, dass es auf der arabischen Seite keinen Friedenspartner gibt. Es werden jede Menge israelische Friedenshetzer anwesend sein, von Shimon Peres über Shelly Jachimowitsch bis zu Amira Hass und Gideon Levy. Dumm nur: Es kommen keine PA-Araber, die irgendetwas zu sagen haben, sie haben allesamt abgesagt, auch Saeb Erekat. Sie haben zu viel Druck, behaupten sie, nicht teilzunehmen. Druck wie die heftige Verurteilung von Mahmud Abbas weil der angeblich eine Grußbotschaft auf Video schicken will. So ist das eben mit den „Friedenspartnern“…

Israel für die Welt:
Israelische Botschaft in Kamerun finanziert Impfungen für Flüchtlingskinder
Tel Aviv University Researchers Find Key to Preventing Global Fish Crisis
Israel’s Good News Newsletter to 6th Jul 2014

Der ganz normale Alltags-Antisemitismus (umfassende wöchentliche Zusammenfassung auf Englisch):
Weekly Antisemitism Roundup July 5, 2014
– Das Holocaust-Mahnmal in Athen wurde mit Drohungen gegen die jüdische Gemeinschaft beschmiert.
In Krakau wurden in den letzten Tagen antisemitische Graffiti gesprüht.
Eine der Hamas nahestehende PA-Zeitung beschuldigt die Juden der rituellen Schlachtung arabischer Jugendlicher.
Iran: Muslim cleric and university professor says Jews use spirit beings to undermine the Islamic Republic

BDS:
Großbritanniens größte Gewerkschaft beschloss Israel zu boykottieren. Natürlich wurde der Südafrika-Apartheid-Vergleich bemüht.

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Liebe, Kultur… und natürlich der Moderne und der Wissenschaften:
Lebanese café bombed for opening during Ramadan

Islam, islamisches Herrenmenschentum im Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
Japan: Muslim Saudi university student vandalizes, destroys ancient Buddhist statues
UK jihadi: Under Sharia, Infidels must wear red collars, shave heads, pay jizya
– USA: Muslim group enraged over ‘sacred symbol’ in Cavalli perfume ad (s. auch: Outraged Muslims Protest Offensive Perfume In Chicago)
Toronto: Frenzied Muslim mob attacks and beats Jewish protesters
Norway: Children as young as 6 performing Sharia checks
Sweden: Muslim MP likens jihadists to WWII freedom fighters
Australian Muslim convert: Infidels “dirtiest, filthiest, most disgusting people to walk the earth,” Awlaki taught “pure Islam”

Jihad:
Nigeria: Islamic jihadists murder dozens with car bomb in market
Nigeria: Islamic jihadists murder 56 with car bomb in market
Somalia: Islamic jihadists murder several with car bomb near Parliament
Rome and whole world will be conquered, says leader of Islamic State
Iraq: Jihad-martyrdom suicide bomber murders 15 at security forces position north of Baghdad

Solche Muslime gibt es viel zu wenige:
Dr. Tawfik Hamid on the True Cause of Palestinian Suffering

Christenverfolgung (eine monatliche Aufstellung muslimischer Christenverfolgung gibt es von Raymond Ibrahim in Englisch):
Egypt’s Christians waging ‘war on Islam,’ says pro-Brotherhood cleric
Jihad group vows to cleanse Lebanon of churches
Iraq: Five Christians, including two nuns, missing, feared kidnapped by Muslims
ISIS Chokes Off Water to Iraqi Christian Villages
Indonesia: Muslims screaming “Allahu akbar” attack Roman Catholic Church during Sunday Mass
– Lombardei, Italien: Vandals Break Into Catholic Church – Smear Feces on Altar and Tabernacle

Obama Watch:

Wer beleidigt, greift an, verleumdet hier wen?
CNN Crank Fareed Zakaria Compares Shiite Terrorist Militia to Tea Party (Video)

Ein Gedanke zu “Schaschlik

  1. Eine Anmerkung zu den Morden, an den drei israelischen und dem arabischen Jugendlichen kann ich mir nicht verkneifen.

    Einig sind wir uns, lieber heplev, darüber, dass jeder Mord ein Verbrechen ist, dass aufgeklärt und entsprechend geahndet werden muss.

    Die Unterschiede in der Beurteilung der Morde durch die PA-Araber und die Israelis hast Du erwähnt. Das spricht alleine schon für sich.

    Die Beurteilung durch die Weltöffentlichkeit ist das Ergebnis der sehr effektiven Propaganda der PA-Araber. Habe gelesen, dass die UNO die Einsetzung eines Untersuchugsausschusses zur Untersuchung des Mordes an dem Arabers einsetzen will.
    Vom Bemühen der UNO den Mord an den Israelis zu untersuchen habe ich weder gelesen noch gehört.

    Die Israelis untersuchen beide Morde mit allen verfügbaren Kräften sehr intensiv. Was macht die PA-Autorität? Nichts. Sie propagieren die Schuld Israels an beiden Morden.

    Die Israelischen Mörder haben Israel mit ihrer Tat geschädigt.
    Die Entführung der Israelis hatte andere Ziele. Durch die Ermordung ist sie zu einem Desaster geworden. Ein propagandistischer Fehlschlag, von dem sich Hamas schleunigst distanziert hat.
    Dieser Flop ist durch die Ermordung des Arabers für die Hamas zu einer propagandistischen Erfolgsgeschichte geworden. Flugs hat sie die Ermordung der Israelis auf ihre Fahnen geschrieben. Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
    Ein Hundsfott, wer Böses dabei denkt. Ist es wirklich so abwegig anzunehmen, dass die Israelis nicht im Dienste der Hamas stehen? Ich gebe zu, dass ist Spekulation, habe aber die Hoffnung, dass die israelischen Behörden auch das aufklären werden. Im Falle des Taxifahrers kann ein nationalistisches Motiv auch nicht ausgeschlossen werden. Vielleicht wird es noch bestätigt.

    Herzlich, Paul

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.