Stoff für’s Hirn

Auf jeden Fall Lesebefehl: Ulrich Sahm mit ein paar kleinen Erfahrungen seiner aktuellen Vortragsreise.

Katharina Szabo: Stellen Sie sich vor… – und dann beschreibt sie die „pro-palästinensischen“ Demonstrationen als solche, die sich gegen Türken wenden. Sie hat recht: Das und die fehlenden Reaktionen, das Verschweigen der Ereignisse, wie sie in Sachen Israel letzte Woche stattfand, ist unvorstellbar. (Warum?)

Ein paar Auszüge aus der Hamas-Charta und wie sehr sie im Widerspruch zu allem stehen, was unsere Friedensbewegten (angeblich) so glauben und wofür sie einzustehen behaupten. Ein vernichtendes Dokument für die, die so wunderbare Lösungsvorschläge für den Nahost-Konflikt haben, die sei trotz allen Scheiterns immer wieder neu auflegen.

Huch, die NZZ lässt einen Text rein, der Israel verteidigt und rechtfertigt? Ist ja ein Dingen!

Claudio Casula nimmt sich die fünf gängigsten Irrtümer zum Konflikt Israels mit der Hamas vor. (Ich würde sie die fünf gängigsten Realitätsverweigerungen nennen.)

Gideon Böss beschreibt die Probleme der (deutschen) Linken und Antifas mit dem offen ausgebrochenen Antisemitismus in unserem Land.

Lila macht Ferien in der Heimat – und hat (berechtigterweise) einen ziemlich miesen Eindruck von unseren Medien.

Der neue Antisemitismus – von den Medien hofiert und von der Politik finanziert: Vera Lengsfeld über den leugnenden Umgang mit dem heute wichtigsten Antisemitismus-Feld.

Der aktuelle Antisemitismus – wie und wo er sich offenbart, fasst Alexander Kissler noch einmal zusammen.

Melody Sucharewicz über die Rolle der Medien beim Schüren des Hasses auf Israel.

Gerd Buurmann zerpflückt eine kommentierende Journalistin, die Gülle von sich gab.

Martin Krauss über gängige, aber völlig unangebrachte Phrasen der Nahost-Friedensbengel.

Jennifer Nathalie Pyka setzt sich mit dem Umgang mit den Antisemitismus-Ausfällen auf angeblich pro-palästinensischen Demonstrationen auseinander – unser Staatsapparat samt Medien und Antisemitismusforschung kommen – leider völlig zurecht – entsprechend schlecht weg.

Ein Vergleich des Umgangs der Medien in Israel und bei uns (mit Exkurs auf die arabischen Medien) kommt zu dem Ergebnis: Tatsächliche Berichterstattung und Diskussion gibt es in deutschen Qualitätsmedien mitnichten. Sie könnten sich ein Beispiel an Israel nehmen – oder sogar an arabischen.

Die Audiatur-Stiftung hat einen Artikel von Pierre Rechov übersetzt, der sich mit der Rolle der Medien im Nahost-Konflikt beschäftigt – Die Reality-Show der Terroristen: Welche Story ist „romantischer“?

Henryk M. Broder beschreibt, welche Folgen zwei harmlose, selbstgebastelte Raketen hatten und haben werden – zwei, die keinen Schaden anrichteten, aber Geschichte geschrieben haben.

Die israelische Botschaft hat eine Sammlung an Twitter-Einträgen von Auslandsjournalisten übersetzt, die zeigen, dass die Hamas menschliche Schutzschilde benutzt.

Lizas Welt hat eine für den Telegraph nicht wirklich gewöhnliche Kolumne übersetzt; noch ungewöhnlicher: dass eine solche Kolumne von einem britischen Gewerkschafter geschrieben wurde. Dieser erklärt, was die Rufe nach „Verhältnismäßigkeit“ in Wirklichkeit bedeuten, die immer nach dem Feigenblatt „Israel hat das Recht sich zu verteidigen“ kommen.

Was hat es mit den Tunneln im Gazastreifen auf sich? Weshalb sind die Israelis so scharf darauf, sie zu beseitigen? Gil Yaron beschreibt es in der WELT.

Guter Vorschlag für Friedensdemonstranten in Israel.

Englischsprachiges:
– Die Hamas-Granden lassen es sich gut gehen und leben im Wohlstand – völlig ohne Verbindung zum gemeinen Volk.

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