Mein Entschuldigungsbrief an die Medien der Welt

Rolene Marks, Times of Israel blogs, 16. Juli 2014

Gestatten Sie mir mich im Namen aller Bürger des Staates Israel zu entschuldigen. Ich entschuldige mich demütig bei Ihnen und Ihren Lesern und der Welt für unsere Führungspolitiker und unser Recht zu leben. Hier in Israel betrachten wir zu leben als grundlegendes Menschenrecht.

Die Entrüstung von Journalisten, Kommentatoren und Ihrer Leserschaft hat sie veranlasst einige der widerwärtigsten Schmähungen auszukotzen, die wir seit denen des Stürmers in den 1940-ern nicht mehr erlebt haben; die in ihrem Organ veröffentlichten Briefe und Op-Eds haben mich von einem neuen Level des Hasses unterrichtet.

Ich entschuldige mich, dass es unserer Armee überlassen wurde sicherzustellen, dass die Bürger des Gazastreifens über Flugblätter, SMS und „Klopfen aufs Dach“ sicher aus Gefahrenzonen evakuiert werden. Ich schätze, meine SMS und mein Flugblatt sind infolge des Hamas-Streiks verloren gegangen.

Ich entschuldige mich, dass wir nicht die große Zahl an israelischen Opfern eingebracht haben, auf die Sie gehofft hatten. Ich entschuldige mich für eine Regierung, die mein Leben und das meiner Mitbürger so sehr wertschätzt, dass sie alles in ihrer Macht stehende tut, um es zu schützen. Welchen internen Zank wir auch immer über Politik haben, der wir zustimmen oder nicht: Leben ist wertvoll. Es tut mir leid, dass wir Verteidigungskräfte haben, die sich aus Repräsentanten aller Bereiche der israelischen Gesellschaft zusammensetzen, die uns sowohl vorbereiten als auch uns mit ihrem Leben verteidigen.

Mir tut es leid, dass wir unsere Eiserne Kuppel haben, die Raketen abfängt, die uns töten und zerstören sollen. Für diejenigen unter Ihnen unter Ihnen, die Israel als Apartheidstaat bezeichnen: Eiserne Kuppel unterscheidet nicht zwischen Juden, Christen und Arabern. Wir sind alle Ziele.

Ich entschuldige mich dafür, dass unsere Regierung sichergestellt hat, dass wir mit Luftschutzbunkern ausgerüstet sind und wissen, wie viel Zeit wir haben, um in Deckung zu gehen. Mir tut es leid, dass die Hamas es vorzog Waffenschmuggeltunnel zu bauen statt ihre Bürger zu beschützen, doch die „Todes-Industrie“ (ihre Worte, nicht meine – googeln Sie es selbst) hat sich als lukrativer als Leben zu retten erwiesen.

Am meisten tut mir leid, dass dies Sie so sehr aufbringt, dass Sie sich in Ländern auf der ganzen Welt dazu entscheiden Ihren Frust an Mitgliedern der jüdischen Gemeinde auszulassen – Menschen körperlich, in den Medien und in kaum verkappten, von Hass erfüllten Presseverlautbarungen angreifen.

Bitte nehmen Sie meine bescheidene Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten an, die wir Ihnen bereitet haben könnten.

Rolene Marks
Modi’in
Israel

5 Gedanken zu “Mein Entschuldigungsbrief an die Medien der Welt

  1. Lieber Rolene Marks,
    ich nehme Deine Entschuldigung an.

    Aber eines vermisse ich. Das wird man doch noch sagen dürfen.
    Bei mir zu hause war Entschuldigung immer mit dem Versprechen der Besserung verbunden. Das vermisse ich bei Dir. Aber, so seid ihr Juden eben. Große Entschuldigungen, aber keine Besserung.

    Herzlich, Paul (Ein Freund der Juden.)

    PS:
    Lieber Herr Marks,
    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich kann das sehr gut verstehen. Aber lass das bloß keinen Pali lesen.

  2. „Na bitte, geht doch“, würden die Arschlöcher sagen! 👿

    PS: Heplev…wo ist Dein Flieger??

    Wunderschönes Lied…ich liebe es…

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