Palästinensischer Islamo-Nazismus von Mohammed Amin al-Husseini bis zur Hamas

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Während der deutschen Besetzung Europas war der Führer der palästinensischen Araber der Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini. Er sah große Parallelen zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus. In einem Vortrag vor den Mitgliedern der SS-Division der bosnischen Muslime, die aufzustellen er geholfen hatte, identifizierte al-Husseini sieben wichtige Gemeinsamkeiten zwischen beiden.1

Der deutsche Forscher Matthias Küntzel erwähnt die gemeinsamen Ziele des Islam und des Nationalsozialismus in seinem Buch „Dschihad und Judenhass“:

  • Monotheismus, Einheit der Führung, Führerprinzip.
  • Sinn für Gehorsam und Disziplin.
  • Der Kampf um die Ehre, im Kampf zu fallen.
  • Die Gemeinschaft nach dem Motto: Gemeinnutz geht vor Eigennutz.
  • Hochschätzung der Mutterschaft und Verbot der Abtreibung.
  • Verhältnis zu den Juden – „In der Bekämpfung des Judentums nähern sich de rIslam und der N.S. einander sehr.“
  • Verherrlichung der Arbeit und des Schaffens: „Der Islam schützt und würdigt die Arbeit, welche sie auch sein mag.“2

Während des Zweiten Weltkriegs plante al-Husseini – sobald die Deutschen Palästina erst einmal erobert hätten – die Einrichtung eines Vernichtungslager-Komplexes mit Krematorium wie in Auschwitz. Dieser wäre gebaut worden, um die Juden Palästinas und der arabischen Länder zu vergasen.3

Lange Zeit war der Führer der palästinensisch-arabischen „Moderaten“, Ragheb Bey el-Nashashibi, Bürgermeister von Jerusalem. Auch er sprach sich für den Massenmord an den Juden aus. Nach den Krawallen von 1929 im Mandats-Palästina fragte der nichtjüdische französische Schriftsteller Albert Londres el-Nashashibi, warum die Araber die alten, frommen Juden in Hebron und Safed ermordet hatten, mit denen es keinen Streit gab. Der Bürgermeister antwortete: „Im Krieg verhält man sich wie im Krieg. Man tötet nicht, wen man töten will. Man tötet, wen man findet. Das nächste Mal werden sie alle getötet, Junge und Alte.“ Später sprach Londres erneut mit dem Bürgermeister und prüfte ihn ironisch, indem er sagte: „Ihr könnt nicht alle Juden töten. Es gibt 150.000 von ihnen.“ Nashashibi antwortete „mit sanfter Stimme“: „Oh nein, das wird zwei Tage dauern.“4

Al-Husseini kann als Vorgänger der Hamas angesehen werden. Zu den Grundlagen der Völkermord-Absichten sind einige Beispiele direkt in deren Parteiprogramm zu finden, der Hamas-Charta. Artikel 7 dieses Dokuments legt die Basis für ihre massenmörderische Ideologie, wenn es dort heißt, dass die Hamas „die Verwirklichung der Verheißung Allahs anstrebt, egal wie lange das dauern sollte. Der Prophet, Allah segne ihn und gewähre ihm Erlösung, sagte dies:

Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen (= töten); dann werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Die Steine und Bäume werden sagen: Oh Muslim, Oh Abdalla, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn. Nur der Gharkad-Baum … wird das nicht tun, denn er ist einer der Bäume der Juden.“5

Wer immer sich entscheidet den weniger weit zurückliegenden Völkermord-Äußerungen der Hamas zu folgen, sollte am besten die Internetseite von Palestinian Media Watch (PMW) besuchen. Ein jüngeres Beispiel der islamo-nazionalsozialistischen Aktivitäten der Hamas ist eine aufgezeichnete Erklärung des Hamas-Stabschefs Mohammed Deif, der während des Gaza-Kriegs ankündigte: „Heute kämpft ihr [die Israelis] gegen heilige Soldaten, die den Tod für Allah lieben, wie ihr das Leben liebt und die untereinander um Märtyrertum wetteifern, wie ihr vor dem Tod flieht.“

PMW erwähnt außerdem Hamas-TV, das regelmäßig Äußerungen des Hamasführers und ehemaligen Premierministers Ismail Haniyeh ausstrahlt. Er sagte unlängst: „Wir lieben den Tod wie unsere Feinde das Leben lieben! Wir lieben das Märtyrertum, so wie die [Hamas-] Führer starben.“ Hamas-TV strahlte vor kurzem auch eine Predigt aus, mit der die Hamas-Ideologie wiederholt wurde, die behauptet, nach dem Islam ist es die Bestimmung der Muslime die Juden auszulöschen. PMW zitiert viele ähnliche Äußerungen, die zum Mord an Israelis und Juden aufrufen.6

Die Hamas hält kein Monopol dafür dem Völkermord an den Juden nachzujagen. Die Aufrufe zur Massenermordung der Juden ist – wenn auch in geringerer Zahl – ebenso in anderen palästinensischen Medien zu finden. Ein Beispiel dafür gab es im Jahr 2000, als Dr. Ahmed Abu Halabiyah, der Rektor der Fortgeschrittenen-Studien an der Islamischen Universität von Gaza, im PA-TV sprach, dem offiziellen Fernsehsender der palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Er hielt eine Freitagspredigt und sein Aufruf war damit Teil der Wirkungsbereiche von Regierung, akademischer und religiöser Welt der PA und der palästinensischen Gesellschaft.

Halabiyah sagte: „Die Juden sind die Juden… Sie haben keine Moderaten oder solche, die für Frieden eintreten. Sie sind allesamt Lügner. Sie müssen abgeschlachtet und getötet werden… Die Juden sind wie eine Feder – solange du mit dem Fuß darauf trittst, bewegt sie sich nicht. Aber wenn du den Fuß von der Feder nimmst, verletzt sie dich und bestraft dich… Es ist verboten irgendwo und in irgendeinem Land Mitleid für Juden im Herzen zu haben. Führe überall Krieg gegen sie, wo immer du bist. Jeder Ort, an dem du sie triffst, töte sie.“7

Es gibt unbegrenzt Beispiele für die Völkermord-Ambitionen der Palästinenser. Viele in Europa, einschließlich politischer Parteien, Medien und wichtiger Handelnder der Zivilgesellschaft, die behaupten Israel gegenüber kritisch zu sein, schweigen zu diesen Aufrufen zu Massenmord durch die palästinensischen Islamo-Nazis. Ihr Schweigen macht sie zu indirekten Helfern dieser Prediger des Massermords.

Dr. Manfred Gerstenfelds kommendes Buch „The War of a Million Cuts“ analysiert, wie Israel und die Juden delegitimiert werden und wie sie dagegen kämpfen.
Er war von 2000 – 2012 Vorsitzender des Jerusalem Center of Public Affairs.

 

1 Matthias Küntzel: Dschihad und Judenhass. Freiburg, ça-ira-Verlag 2003, S. 39.
2 ebenda
3 Manfred Gerstenfeld im Interview mit Nadav Shragai: „Libel: Israel Intends to Destroy the Al-Aksa Mosque“. IsraelNationalNews, 16. Oktober 2013.
4 Albert Londres: Le Juif Errant Est Arrivé. Paris, Arléa, 1997, S. 209 [in Französisch]
5 http://avalon.law.yale.edu/20th_century/hamas.asp
6 http://www.palwatch.org/
7 Itamar Marcus/Barbara Crook: „Kill a Jew – Got to Heaven: The Perception of the Jew in Palestinian Society”. Jewish Political Studies Review, Band 17, Nr. 3 und 4 (Herbst 2005), S. 127.