Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.10.2014)

Sonntag, 05.10.2014:

„Prima“ Aussichten: Die Hamas würde Wahlen in den Palästinensergebieten gewinnen, Haniyeh Abbas (mir 55% – 38%) schlagen. Und sie prahlt: Wenn sie nur einen kleinen Teil dessen, was sie im Gazastreifen haben, in die Westbank schaffen könnten, würden sie Israel mit einer Geschwindigkeit vernichten, die sich niemand vorstellen kann.

Seit dem Ende des letzten Gazakriegs hat die israelische Marine mehrere Versuche verhindert Waffen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Montag, 06.10.2014:

Es ist Oktober und die Olivenernte hat begonnen. Für Israelis in Judäa und Samaria bedeutet das, dass die Araber auch die Verleumdungskampagne wieder aufnehmen, Juden würden arabische Olivenbäume fällen. Sonntagabend ging es los.

Die Mutter eines der drei Entführer und Mörder der israelischen Jugendlichen im Juli pries ihren Sohn im PA-Fernsehen als Helden. Der Interviewer des offiziellen PA-Senders tat sein Übriges, um die feigen Mörder als Helden zu feiern.

UNIFIL reagiert auf das kurze Feuergefecht von gestern an der libanesischen Grenze (libanesische Soldaten versuchten einen Terroranschlag auf IDF-Soldaten in Israel). Der Vorfall wurde verurteilt und es soll eine Untersuchung geben. Beide Seiten werden aufgerufen sich zurückzuhalten. Hisbollahs Lügensender Al-Manar behauptet natürlich, die Israelis seien in den Libanon eingedrungen – was dazu führt, dass UNIFIL nicht die Aggressoren verurteilt, sondern „den Vorfall“.

Dienstag, 07.10.2014:

Hanan Aschrawi: Juden den Tempelberg besuchen zu lassen ist „eine Kriegserklärung gegen den Islam“. Behauptet eine „christliche“ Araberin.

Mittwoch, 08.10.2014:

Mit einem Tag Verspätung hat UNIFIL reagiert und den Sprengstoffanschlag auf israelische Soldaten auf israelischem Staatsgebiet durch die Hisbollah gestern verurteilt. Sogar Ban Ki-moon raffte sich zu einer Verurteilung auf. Der Vorfall soll untersucht werden.

Mahmud Abbas lügt wieder gedruckt: Israels Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee seien der Grund für die Zusammenstöße auf dem Tempelberg, von Israel gewollt herbeigeführt, seien verstärkt und intensiviert worden.

Der jordanische Friedenspartner stellte die terroristischen Aktivitäten der Araber auf dem Tempelberg so dar: „Die Besatzungsstreitkräfte … verhinderten, dass religiöse Offizielle den Bereich betraten und räumten ihn von Muslimen, während sie gleichzeitig ermöglichten, dass jüdische Extremisten ihn stürmen und unter dem Schutz der Sicherheitskräfte beteten.“

Donnerstag, 09.10.2014:

Die Hamas kündigte an, dass unabhängig von den (indirekten) Gesprächen mit Israel in Kairo ein Kanal eröffnet werden soll, um die Freigabe der Leichen zweier israelischer Soldaten aus dem jüngsten Gazakrieg zu verhandeln. Israel soll dafür hunderte Terroristen freilassen.

Die Geste Israels, 500 Gazaner auf den Tempelberg zu lassen, reicht entweder nicht oder wird von den Arabern als Zeichen genommen mehr zu fordern: Hamas drohte mit weiteren Angriffen auf dem Tempelberg. Die Sicherheitskräfte hatten wegen der anhaltenden Gewalt für Freitag den Zugang für Muslime auf Frauen sowie auf Männer über 50 Jahre begrenzt.

Nach dem Anschlag auf Soldaten am Har Dov schoss Israel mit Artillerie in den Libanon. Die Hisbollah und die libanesische Armee behaupten, die IDF habe 23 Streubomben geschossen; ein libanesisches Medienorgan schrieb, das sei auch von UNIFIL bestätigt worden. UNIFIL hat keinerlei Anzeichen dafür gefunden und weiß nichts von einer solchen Bestätigung.

Freitag, 10.10.2014:

Weil eine weitere Steigerung der Gewalt auf dem Tempelberg befürchtet werden musste, beschränkten die Sicherheitskräfte den Zugang zum Tempelberg auf Männer ab einem Alter von 50 Jahren aufwärts.

Ab Sonntag übernimmt die PA die Aufsicht über das in den Gazastreifen gelieferte Material. Sie soll sicherstellen, dass nichts für Terrorzwecke abgezweigt wird. (Wer’s glaubt… Die Hamas baut schon wieder Tunnel mit internationalen Hilfsgeldern.)

Ein hochrangiger PA-Vertreter sagte, ab Sonntag würden Baumaterialien in den Gazastreifen geliefert werden, die für den Wiederaufbau genutzt werden sollen.

Samstag, 11.10.2014:

Der stellvertretende Außenminister des Iran drohte, wenn die USA oder deren Verbündete versuchen würden Assad zu stürzen, dann wird Israel angegriffen.

Heckmeck:
– Unbeeindruckt vom Scheitern der letzten Gesprächsrunden und dem Hamas-Gazakrieg will John Kerry in Kairo versuchen den „Friedensprozess“ wieder zu starten, wenn sich die Geber zu ihrer Konferenz für den Gazastreifen treffen.

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