Memo für die Schweden

Dr. Reuven Berko, Israel HaYom, 6. Oktober 2014

Es gibt Leute, die argumentieren, PA-Präsident Mahmud Abbas stelle eine „unersetzliche, einmalige Gelegenheit“ dar. Sie behaupten, wenn Israel ein Friedensabkommen mit dem „rais“ (Präsidenten) unterzeichne, würde das die Palästinenser für alle Zeiten verpflichten. Aber jeder, der die Situation in Judäa und Samaria beobachtet, kann sehen, dass die Unterstützung für die Hamas, Abbas‘ Rivalen, in die Höhe schnellt und das die vorherrschenden Gefühle die Vernichtung Israels befürworten.

Damit Frieden geschlossen werden kann, müssen beide Seiten nach ihm verlangen. Würde ein Friedensabkommen mit Abbas unterzeichnet, würden nicht einmal seine Söhne es einhalten. Sie sagen, dass die Forderung des Rückkehrrechts für palästinensische Flüchtlinge nach UNO-Resolution 194 immer noch gültig ist.

Abbas erklärte, Safed aufzugeben (wo er geboren wurde) sei ein persönliches Opfer. Nach ihm war das die individuelle Entscheidung eines einzelnen Palästinensers und kein Präsident hat die Befugnis in dieser Sache eine Entscheidung zu treffen. Wenn der Rais in Sachen „Rückkehr“ keine Entscheidung im Namen seines Volkes treffen kann, welchen Wert hat dann die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit ihm, während der Kern der Palästinenserfrage ungelöst bleibt?

Abbas‘ wahre Haltung zur Frage der „Rückkehr“ wurde in seiner jüngsten Rede vor der UNO deutlich, in der er das „Rückkehrrecht“ forderte, wie er Resolution 194 interpretiert – in ein Land, das er einen „Apartheidstaat“ nannte. Wenn es in der Tat „Apartheid“ ist, warum mehr Palästinenser in den Kreis des von Israel zugefügten „furchtbaren Leidens“ bringen?

Der Rais lehnt die Anerkennung Israels als jüdischer Staat wegen seiner Verpflichtung gegenüber den „vernachlässigten“ israelische Araber und seines Plans, den „Apartheidstaat“ zu vernichten und mit Palästinensern gemäß der UNO-Resolution 194 zu fluten, ab. Halten Sie im Hinterkopf, dass das Wort „Apartheid“ schon früher benutzt wurde, als Israel seinen Sicherheitszaun baute, um palästinensische Terroristen von jüdischen Opfern zu trennen. Jemand steckte einen Stock ins Rad.

In seiner Rede betonte Abbas, dass die Palästinenser – die es ablehnen sich entsprechend der Sicherheitsinteressen Israels zu verhalten, auf „Widerstand“ (d.h. Terrorismus) als dem „Erbe der Fedayin“ (die PLO-Terroristen, die nach Oslo halbwegs gezähmt waren) und entsprechend dem internationalen Recht bestehen. Nach ihrer Sicht erlaubt das Recht „Widerstand gegen Besatzung“ mit allen Mitteln. Wenn aber die „Besatzung“ es wagt „dem Widerstand Widerstand zuleisten“, dann ist das nach Maßgabe des Rais Völkermord.

Abbas fordert jetzt, dass den Palästinensern die Kontrolle über Grenzübergänge gegeben wird, sowohl an Land als auch auf See. Da Schweden den palästinensischen Opportunismus unterstützt, wird es schwedischen UNO-Beobachtern erlaubt werden über den Flughaften Ben Gurion zu fliehen, bevor der in die Luft gejagt wird.

In seiner Rede vor der UNO beschuldigte Abbas Israel dem Konflikt eine religiöse Dimension zu geben. Wirklich? Hamas, sein Regierungspartner, ist der einzige, der mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt als eine Frage der Religion umgeht, indem er palästinensisches Land als „Waqf-Land“ definiert, der in muslimische Hände zurückgegeben werden muss, während Juden getötet und ihr Staat aufgelöst wird.

Abbas ist Partner in einer Regierung, die Völkermord an Juden plant und ihn versucht auszuführen. Er ist derzeit Teil einer Einheitsregierung mit der Hamas, die sich der Tötung jedes einzelnen Juden gemäß Kapitel 7 ihrer Charta verpflichtet ist und seit Jahren daran gearbeitet hat dieser Verpflichtung auf mörderische Weise nachzukommen. Selbst heute, nachdem die Hamas besiegt wurde, lehnt es Abbas ab Hand an die Entmilitarisierung des Gazastreifens zu legen, trotz der Verpflichtung in den Oslo-Vereinbarungen.

Als Abbas den Westen aufforderte ihm zu helfen Israel zu boykottiere und die Chance zu nutzen einen Palästinenserstaat ohne Friedensverhandlungen zu ergreifen, zitierte er den palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch: „Wir Palästinenser leiden unter einer unheilbaren Krankheit namens ‚Hoffnung‘.“

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass diese „Hoffnung“ eine Hoffnung auf Völkermord an Juden und die Auslöschung Israels ist.

Ein Gedanke zu “Memo für die Schweden

  1. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Die irrationalen Gedankengänge der PA-Araber werden Eindrucksvoll offen gelegt Worüber soll verhandelt werden? Es geht nur um die Kapitulation Israels, die Unterwerfung der Juden.

    Abbas bestreitet den religiösen Charakter der Auseinandersetzung.
    Die Hamas bezeichnet sich in der Charta als dschihadistisch-islamische Organisation. Jeder Artikel der Charta zitiert den Koran. Alles wird auf den Koran bezogen. Die Juden sollen getötet werden. Das ist doch Religionskrieg in seiner reinsten Form.

    Worüber will man mit diesem Gegner verhandeln, dem ein Friedensabkommen mit Ungläubigen von seiner Religion verboten wird?

    Herzlich, Paul

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