Warum der Tempelberg den Juden und Israel gehört

Ronn Torossian, FrontPageMag, 6. November 2014

In Jerusalem ist der TEmpelberg der historische Ort des ersten und des zweiten Tempels, für Juden der heiligste Ort der Welt. Es hat fortgesetzten Streit über das Recht von Juden dort zu beten gegeben – und es ist absurd, dass jeder in der Welt Juden das freie Recht auf Gebet im Staat Israel verweigern kann.

Vor einer Woche wurde der in den USA geborene Rabbi Yehuda Glick, ein Leiter der Bewegung, die Juden ermutigt auf dem Tempelberg zu beten, von einem palästinensisch-arabischen Attentäter angeschossen, der gegen die Vorstellung ist, dass Juden auf dem Tempelberg beten können. Die palästinensischen Araber tun weiterhin alles, was ihnen möglich ist, um Juden das Recht im jüdischen Staat zu leben – und zu beten – zu verwehren. Das ist inakzeptabel – und Juden müssen das Recht haben auf dem Tempelberg zu beten.

Ze’ev Jabotinsky, der zionistische Prophet, wurde einmal gefragt: „Ist eine Situation moralisch, bei der eine Seite jegliches Verbrechen oder Mord verüben kann und der anderen verboten ist zu reagieren?“ Es muss einen Preis für Angriffe auf Juden in Israel am heiligsten Ort des Judentums geben – und zu diesem Preis muss ein verstärktes Recht auf Gebet für Juden gehören. So sagte Ricki Hollander:

„Jüdische Verehrung für den Tempelberg geht dem Bau des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee im 7. Jahrhundert lange voraus, geht sogar vor den Bau des ersten jüdischen Tempels durch König Salomo fast 2000 Jahre davor zurück.“

Es gibt so viele bedeutende Gründe und Zitate zur jüdischen Verbindung zum Tempelberg:

* „Es sagt schon viel über jüdische Lehre zum Tempelberg aus und das ist: Wer auch immer den Berg kontrolliert, kontrolliert die Welt.“ (Yisrael Medad)

* „[Der Tempelberg] ist der einzige Ort im Land, wo du das Gefühl hast diskriminiert zu werden, weil du jüdisch bist.“ (Eli Duker)

* „Ich will gleiche Rechte für Juden auf dem Tempelberg. Was Muslime tun, will ich auch tun.“ (Arnon Segal)

* „Es besteht nur einen Sinn dafür den Tempelberg aufzugeben: das Ende des Staates Israel.“ (Ronen Shoval)

* „Obwohl andere Teile der Stützmauer des Tempelbergs noch stehen, liegt die Westmauer besonders am Herzen, da sie die Stelle ist, die dem Allerheiligsten, dem zentralen Kern des Tempels, am nächsten ist.“ (Rabbi Shraga Simmons)

* Dieses Gelände war unser Tempelberg. Hier standen unsere Tempel in der Antike und es wäre für Juden unvorstellbar, sich jetzt nicht frei zu fühlen diesen heiligen Ort zu besuchen, nachdem Jerusalem unter unserer Herrschaft ist.“ (Verteidigungsminister Mosche Dayan)

* „Der islamistische Absolutheitsanspruch hast den Tempelberg herabgewürdigt. Es ist an der Zeit diesen heiligen Ort zu seiner ursprünglichen Einschließlichkeit zurückzubringen und jedem, der beten will, zu gestatten dies respektvoll zu tun. Das ist die Bedeutung der jüdischen Souveränität und menschlichen Würde.“ (Mosche Dayan)

* „Der Talmud sagt, die Welt wurde auf dem Grundstein des Tempelbergs geschaffen. Man glaubt, dass er der biblische Berg Moriah ist, der Ort, wo Abraham Gottes Test gerecht wurde, der sehen wollte, ob er bereit sei seinen Sohn Isaak zu opfern.“ (Aaron Klein)

* Man kann aber kein Zionist sein, wenn man bereit ist den Ort abzutreten, der uns das moralische, historische und religiöse Recht auf dieses Land bietet – den Tempelberg.“ (Ronen Shoval)

* „Es ist der vermutete Ort des Bergs Moriah, wo Abraham beinahe seinen Sohn Isaak opferte, von dem man glaubt, dass der Prophet Mohammed in den Himmel aufgestiegen ist und der die Stelle des ersten und des zweiten Tempels war, der heiligsten Bauten des Judentums.“ (Jason Reuter)

* Jeder Jude, der auf den Tempelberg geht, setzte einen weiteren Stein beim Bau des Tempels und macht einen weiteren Schritt zur Erfüllung der jüdischen Souveränität auf dem Tempelberg.“ (Mosche Feiglin)

* Dreimal am Tag haben sich seit Tausenden Jahren jüdische Betende überall in der Welt auf den Tempelberg gerichtet. Die kabbalistische Tradition besagt, dass alle Gebete von überall in der Welt zu dieser Stelle aufsteigen, von wo sie dann in den Himmel aufsteigen.“ (Rabbi Shraga Simmons)

* „Wir versuchen nicht zu demonstrieren, dass er ausschließlich uns gehört oder dass wir die Muslime weghaben wollen, nur dass er eine bedeutende, wenn nicht die bedeutendste jüdische Stäte ist – archäologisch, historisch und religiös. Dies ist das Herz von allem.“ (Elli Fischer)

* „Dem Tempelberg mit dem Olymp zu vergleichen heißt, alles in den Fokus zu bringen.“ (Dr. Israel Eldad)

* „Er ist die jüdische Wurzel – die am tiefsten gehende Wurzel, die ein Volk hat. Woanders suchen wir nach Erkenntnis.“ (Rabbi Shraga Simmons)

* „Der Tempelberg tausende Jahre lang ist ein Kristallisationspunt jüdischer Gottesdienste geblieben. Gebete für die Rückkehr nach Jerusalem und den Wiederaufbau des Tempels sind seit der Zerstörung des zweiten Tempels gemäß jüdischer Tradition von Juden ausgesprochen worden.“ (Aaron Klein)

* „Das jüdische religiöse Interesse am Berg ist nicht monolithisch; dazu gehören diejenigen, die nur einen Ort von großer Bedeutung für die Juden besuchen wollen, diejenigen, die glauben Juden sollte es erlaubt sein dort zu beten, die glauben, dass die Tempelrituale – so das Opfer – sofort wieder aufgenommen werden sollten und diejenigen, die den Bau eines dritten Tempels an der Stelle der islamischen Stätten des edlen Heiligtums unterstützen.“ (Matti Friedman)

* „Wenn Juden hinaufsteigen, käme mir nicht in den Sinn sie davon abzuhalten dort Gebetsgottesdienste zu halten.“ (Itzhak Nissim)

* Trotz herkömmlichen Meinung, dass das jüdische Volk von diesem heiligen Ort vertrieben wurde, legten die Beweise nahe, dass Juden die nächsten zweitausend Jahre weiterhin eine starke Verbindung zu und sogar eine regelmäßige Anwesenheit auf dem Tempelberg beibehielten.“ (F.M. Loewenburg)

Und Yisrael Medad vom Menachem Begin Heritage Center hat festgehalten:

„Obwohl der Tempelberg beiden Gruppen wichtig ist, ist nur unter jüdischer Herrschaft beide Religionen Zugang zum Tempelberg gegeben worden. Daher muss er unter israelischer Herrschaft bleiben.“

Ganz Jerusalem – einschließlich des Tempelbergs – gehört Israel

2 Gedanken zu “Warum der Tempelberg den Juden und Israel gehört

  1. Lieber heplev!

    “ „Es sagt schon viel über jüdische Lehre zum Tempelberg aus und das ist: Wer auch immer den Berg kontrolliert, kontrolliert die Welt.“ (Yisrael Medad)“

    Yisrael Medad hat recht.

    Das genau ist das Problem! Auch die Muslims glauben daran. Sie wollen auch die Welt kontrollieren. Das mit dem dritt höchsten Heiligtum ist nur die Verschleierung. Die Muslims wollen die Welt beherrschen, aber sie wollen es in diesem Zusammenhang nicht so direkt artikulieren.

    Der Unterschied zwischen Juden und Muslimen ist die Art und Weise wie man die Weltherrschaft erringen möchte.
    Die Juden vertrauen darauf, dass durch den Messias automatisch diese Weltherrschaft realisiert wird.
    Die Muslims, ich weiß nicht ob sie auch auf einen Messias warten, wollen die Weltherrschaft mit militärischer Gewalt erreichen. Das fing mit den Kriegen, die Mohammed geführt hat an und hat sich seither wie ein Roter Faden durch die Weltgeschichte gezogen. Aufhören wird es erst, wenn das Ziel – die Weltherrschaft des Islam – erreicht ist. Das sagen sie selber. Es steht in der Charta der Hamas. Durch Terrorakte und Kriege wird es kontinuierlich realisiert. Beseitigen kann man dies nicht, höchstens eindämmen.

    Die Auseinandersetzungen um den Tempelberg sind Bestandteil und Ausdruck dieser Religion. Leider kann man darüber mit den Muslimen nicht diskutieren, man muss es bekämpfen und zwar mit Gewalt.

    Der Islam befindet sich in einem permanenten Religionskrieg.

    Die Terrorselbstmörder bezeichnen sich selbst als „Heilige Krieger“. Mich erinnern sie ganz fatal an die Vergangenheit des Christentums. Nur damals nannte man sie nicht Heilige Krieger, sondern Kreuzritter. Es war von der Sache her aber das Gleiche. Auch die Kreuzritter opferten selbstmörderisch ihr Leben, um Jerusalem zu befreien. Nur damals waren die Heiligen Stätten der Grund. Heute ist es der Tempelberg. Das ist für mich kein Unterschied.

    Dieser Religionskrieg wird weitergehen, bis zur Vernichtung der Ungläubigen.
    Jedem muss klar sein: Wenn die Juden vernichtet sind, sind wir dran. Es ist also in unserem Interesse, dass es noch möglichst lange Juden gibt.

    Wie groß der Einfluss des Islam schon geworden ist, wird für mich im Handeln der UNO deutlich.
    Der Zug ist für uns schon abgefahren. Wir können nur noch versuchen seine Geschwindigkeit zu verringern. Dazu wäre es notwendig, dass der Rest der Welt, die Ungläubigen, sich genauso solidarisieren würden wie der Islam.

    Herzlich, Paul

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