Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.11.-06.12.2014)

1monat

Sonntag, 30.11.2014:

Mahmud Abbas und seine Verschwörungstheorien: Es gibt geheime Verhandlungen und Planungen zwischen Hamas und Israel, die koordinieren ihre Äußerungen.

Abbas‘ Rede vor der Arabischen Liga zeigt auf, dass er vor hat die Oslo-Vereinbarungen völlig zu umgehen und einen Palästinenserstaat auszurufen. Der Ablaufplan: 1) Dem Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf für einen Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt vorlegen; 2) den „Staat Palästina“ internationalen Gremien beitreten lassen, darunter dem Strafgerichtshof in Den Haag, wo dann Israel wegen „Kriegsverbrechen“ verklagt wird; 3) Vorbereitung eines internationalen Treffens um einen Staat in den Waffenstillstandslinien von 1949 auszurufen; 4) Länder, die den Terrorstaat bisher nicht anerkannten dazu auffordern, dies nachzuholen.

Der „palästinensische“ Fußballverband forderte die FIFA auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen weil Soldaten letzte Woche in den Räumen des Verbandes waren. Diese hatten lediglich Personen begleitet, die ihre Ausweise dort liegen hatten, um sie zu kontrollieren; die PA behauptet die Soldaten hätten das Gebäude gestürmt.

Dienstag, 02.12.2014:

Gestern gab es einen Fall von Fahrerflucht im östlichen Samaria. Ein Autofahrer (die Nachrichten berichten von einem „truck“, was ein LKW, aber auch ein viel kleineres Fahrzeug sein kann) hatte einen 68-jährigen Juden überfahren und war geflüchtet. Das Opfer erlag heute seinen Verletzungen. Inzwischen scheint sich herausgestellt zu haben, dass es sich um einen Terroranschlag handelte und drei Verdächtige festgenommen wurden.

Die Welle der Gewalt der letzten Wochen wird von der PA genutzt, um online die Bevölkerung weiter aufzuhetzen.

Mittwoch, 03.12.2014:

Hamas prahlt, sie hätte mit ihrem 51-tägigen „Widerstand“ im Sommer jetzt die israelische Regierung zum Scheitern gebracht. Es dreht sich halt alles nur die Leute mit dem infantilen Selbstverständnis.

Heckmeck:
Das belgische Parlament will unbedingt auch den angeblichen Staat Palästina anerkennen; der Außenminister erklärte, er werde erst auf eine neue Initiative dringen die Israelis und die Palästinenser zurück an den Verhandlungstisch zu bringen.

Donnerstag, 04.12.2014:

Frankreich, Deutschland und Großbritannien arbeiten für die EU an einer Resolution für den UNO-Sicherheitsrat, um die erwartete der Terroristen zu „kontern“. Es soll nach der EU-Resolution ein Friedensabkommen innerhalb von 2 Jahren geben.

Freitag, 05.12.2014:

Khaled Meschaal mal wieder: Israel trägt die Verantwortung für die Gewalt in Jerusalem, das sei eine „natürliche Reaktion auf israelische Gewalt“. Und überhaupt spiele Netanyahu mit dem Feuer, was den Tempelberg angeht. Wenn es keine Lösung der Palästinenserfrage gibt (und zwar die, die Hamas will: Vernichtung Israels und der Juden), wird das zu einem Blutbad führen. Außerdem mache Netanyahu aus einem politischen einen religiösen Konflikt. Das ausgerechnet von einem Hamas-Jihadisten!

Diese Woche wurde auf eine bilinguale jüdisch-arabische Schule in Jerusalem ein Brandanschlag verübt. Heute Morgen gab es eine Solidaritäts-Demonstration vor der Schule. Im Verlauf der Woche waren bereits jede Menge israelische Offizielle (darunter Präsident Rivlin, Knesset-Abgeordnete, Rabbiner, Vertreter von Organisationen) und besorgte Bürger der Schule Solidaritätsbesuche abgestattet. Auch religiöse Schulen zeigten ihre Unterstützung. Der Anschlag wird in der israelischen Gesellschaft auf breiter Basis verurteilt.

Der frühere Hamas-„Innenminister“ versprach die Juden auszulöschen und zu vernichten, die „um die Al-Aqsa herum Siedlungen bauen“. Er bezeichnete dabei Juden als „Brüder von Affen und Schweinen“.

König Abdallah von Jordanien traf sich im Weißen Haus mit Barack Hussein Obama. Die beiden gaben ihrer Sorge über die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern Ausdruck. Sie wollen gemeinsam für einen Palästinenserstaat arbeiten.

Samstag, 06.12.2014:

Fette Lüge von UNRWA in Person der stellvertretenden Generalkommissarin vor der Vollversammlung: Israel tötete im letzten Gazakrieg 2.200 Zivilisten. Würde das stimmen, dann hätte Israel nicht einen einzigen Terroristen getötet. Aktuelle Recherchen ergeben, dass ungefähr die Hälfte der Toten Terroristen waren. (Und selbst offizielle UNO-Statistiken besagen, dass Israel Hunderte Terroristen tötete.)

Mahmud Abbas im Interview mit einer ägyptischen Zeitung: Er betonte, dass er „Israel nicht als jüdischen Staat anerkennt, will das den palästinensischen Interessen widerspricht, denn es schädigt die israelischen Araber und verhindert die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Davon gibt es sechs Millionen und ich bin einer davon.“

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