Ich fürchte, …

… diese meines Erachtens noch sehr zurückhaltende Antwort von Caroline Glick auf eine unglaubliche, bodenlose Frechheit des dänischen Botschafters in Sachen zweierlei Maß der Europäer gegenüber Israel wird auch wieder nur beleidigt als grundloser Ausbruch abgetan werden. Sie hat es verdient weithin verbreitet zu werden. Sie muss bekannt gemacht werden, weil sie so zutreffend ist.

Danke, Yvaine:

Jesper Vahr: Nun, vielen Dank. Ich muss sagen, ich bin etwas besorgt über das Niedermachen von Europa. Da gibt es die Anschuldigung, Europa wende einen Doppelstandard an, es würde diskriminieren, und es ging über die Verhältnismäßigkeit und die zivilen Opfer im Gaza-Konflikt. Lassen Sie mich dazu Folgendes sagen: Ich glaube, Israel sollte darauf bestehen, dass wir Sie diskriminieren und dass wir zweierlei Maß anlegen. Denn Sie sind einer von uns. Wir schauen nicht nach Israel, und manchmal heißt es von Seiten einiger israelischer Gesprächspartner: ‘Schauen Sie, was in Syrien los ist, schauen Sie, was anderswo los ist.’ Das ist nicht der Standard, an dem Sie gemessen werden, und es ist sicherlich nicht der Standard, an dem Israel gemessen werden will. Also glaube ich, Sie haben das Recht, darauf zu bestehen, dass wir zweierlei Maß anlegen und Sie nach demselben Standard beurteilen wie alle anderen Länder im europäischen Kontext.

Herb Keinon: Aber ist das nicht herablassend gegenüber den Palästinensern, wenn Sie sagen, wir messen Israel an einem höheren Standard als euch?

Jesper Vahr: Ich bin nicht sicher, dass es so ist. Ich glaube, wir haben eine Situation, wo wir erkennen, dass es eine sehr starke Seite bei diesem Konflikt gibt und eine viel schwächere Seite, und in dieser Hinsicht halte ich es für ganz natürlich, wenn wir unseren langjährigen Partner Israel, mit dem wir intensiv in Handel, in Kulturangelegenheiten usw. zusammenarbeiten, auf andere Weise in die Pflicht nehmen wie andere Länder.

Caroline Glick: Ich halte diese herablassende Haltung uns gegenüber, dass wir froh sein sollten, dass Sie einen eigenen Standard für Israel haben, in Wirklichkeit für eine Verachtung unserer Intelligenz, tut mir leid. Ich halte es für Besessenheit. Ich erachte Europas lebhaftes Interesse am Nahen Osten, insbesondere an Israel, als eine Besessenheit, und Juden kennen diese Besessenheit von den Europäern schon seit der Zeit von Jesus. Und wir wissen, was es ist. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist die ‘gemeinsame Kultur’. Wirklich? Wir achten das internationale Gesetz, Ihr jedoch erfindet es. 2001 gab es die bindende Resolution 1373 des UN-Sicherheitsrates, deren Kapitel 7 es jeder einzelnen UN-Mitgliedsnation verbietet, Terrororganisationen zu finanzieren oder sonstwie zu unterstützen. Und Sie pumpen Milliarden von Euros in den Wiederaufbau des von Terroristen kontrollierten Gaza. Dies ist eine Verletzung verbindlichen internationalen Rechts, dem Sie verpflichtet sind. Auf der anderen Seite gibt es dann das imaginäre internationale Gesetz, laut dem Sie ‘verpflichtet sind, jüdische Produkte aus Jerusalem und Judäa und Samaria zu sanktionieren’. Ein solches bindendes Gesetz gibt es nicht. Sie finanzieren Siedlungen in der Westsahara. Sie finanzieren sie. Sie finanzieren sie unmittelbar. Das ist kein Doppelstandard – das ist ein einzigartiger Standard, der nur für Israel gilt. Es geht nicht um internationales Gesetz. Es geht um Ihr zwanghaftes Bedürfnis, ständig auf dem jüdischen Staat herumzuhacken. Und nein, ich möchte nicht stolz darauf sein, dass Sie uns mit einem anderen Maß messen als unsere Nachbarn, da Sie unsere Nachbarn nicht als Menschen betrachten, sondern sie quasi zum Objekt erklären. Der einzige Akteur in der gesamten Region sind die Menschen, die sie auslöschen wollen. Und die einzigen, die nach ihren Handlungen beurteilt werden – und immer negativ -, sind die Menschen, die alles Menschenmögliche tun, mehr als Europa, mehr als die Vereinigten Staaten, mehr als irgendein anderes Land, um das Leben der Palästinenser zu schützen. Mit allem gebührenden Respekt – und ich wäre froh, wenn ich vor Europa mehr Respekt haben könnte -, aber Ihre Behandlung Israels, Ihr ganz besonderer Standard, Ihr zwanghaftes Bedürfnis, ständig auf dem jüdischen Staat herumzuhacken, macht es sehr sehr schwierig zu entscheiden, ob Ihre Aussagen wie ‘Oh, Gaza sollte entmilitarisiert werden’ hilfreich sind. Der einzige Weg, und Sie wissen das, der einzige Weg, wie man Gaza entmilitarisieren könnte, wäre, wenn sich Israel Gaza zurückholt. Das ist der einzige Weg. Die einzige Militärorganisation hier, die keine Terrororganisation und auch keine terrorunterstützende Organisation ist, ist die IDF. Und dafür werden wir verurteilt, dafür wird gegen uns ermittelt, dafür wird uns jeden einzelnen Tag der Prozess gemacht. Unsere Soldaten werden von euch verurteilt, unsere Soldaten werden Mörder genannt, weil sie unsere Familien beschützen, und es tut mir leid, aber es fällt mir sehr schwer, für diese Art Verhalten noch irgendeinen Respekt zu zeigen.

Herb Keinon: Ich glaube, Ihr Punkt ist deutlich geworden. Ich möchte dem europäischen Botschafter die Gelegenheit geben, darauf zu antworten.

3 Gedanken zu “Ich fürchte, …

  1. The only and very best solution is, that Israel would occupy Gaza. Only then it is ensured, that Palestinians, Jews and Christians could live prosperiously and in peace.

  2. Caroline Glick, you are so right! If the Danish ambassador is a friend, you need no enemy. Europe doesn’t want peace, it wants to condemn Israel.

  3. I wish there would be more Caroline Glicks in Israel. To say with passion what the truth is and not try to accommodate the views of traitor nations who only want to destroy Israel.

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