Alle, die es angeht

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 11. Dezember 2014

An alle in Europa und den USA, die es angeht:

Wir sind es leid zu hören, dass ein Abzug aus Judäa und Samaria Frieden bringen wird. Wir wissen und ihr wisst, dass er einen weiteren Gazastreifen schaffen würde. Hört auf, das zu sagen.

Wir sind es leid zu hören, das Land jenseits der Grünen Linie sei „palästinensisches Land“. Die Grüne Linie ist nur eine Waffenstillstandslinie, die keine politische Bedeutung hat. Das wisst auch ihr.

Wir sind es leid vom „palästinensischen Volk“ zu hören. Sie sind keine anderen Araber als die Araber in Syrien oder Ägypten, von denen die meisten ihrer Vorfahren in den letzten rund 150 Jahren hierher einwanderten. Es gibt keine palästinensische Sprache oder Religion und bis vor sehr kurzem betrachteten sie sich einfach als „Araber“. Ihre Kultur wird fast ausschließlich davon bestimmt, dass sie gegen den jüdischen Staat sind.

Wir sind es leid zu hören, „die Palästinenser verdienen einen Staat“. Wir sind hier eingeboren, nicht sie und ihre Verhalten berechtigt sie eher für ein Verfahren in Den Haag als einen Staat zu bekommen. Und sie verdienen bestimmt nicht unseren Staat, der der einzig Staat ist, den sie haben wollen.

Wir sind es leid von „der Besatzung“ zu hören. Wie Naftali Bennett es neulich ausdrückte: Man kann nicht Besatzer des eigenen Landes sein.

Wir sind es leid zu hören „Siedlungen sind nach dem internationalen Recht illegal“. Sind sie nicht.

Wir sind es elid zu hören „Siedlungsbau ist ein Hindernis für den Frieden“. Arabischer Ablehnungspoiltik und Terrorismus sind die Gründe, dass es keinen Frieden gibt. Übrigens sind wir für Frieden. Wir sind nur nicht für Selbstmord.

Wir sind es leid von den 5 Millionen „palästinensischen Flüchtlingen“ (oder welch lächerliche Zahl sie auch immer betragen sollen) oder der „palästinensischen Diaspora“ zu hören. Es waren rund 700.000 Araber, die 1948 ihre Häuser verließen, die meisten davon aus eigenem Antrieb, mehr oder weniger zur gleichen Zeit, wie die 800.000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern. Wir haben unsere neu angesiedelt – macht ihr das mit euren.

Wir sind es leid irgendetwas von wem auch immer zu hören, der mit der UNO in Verbindung steht. Die UNO ist ein parasitäres und kriminelles Unternehmen, das von unseren Todfeinden beherrscht wird.

Wir sind die dumme postkoloniale Rhetorik leid. Wir sind keine „Kolonisten“ und die Araber haben nicht das Recht uns im Namen des „Widerstands“ zu ermorden. So zu reden offenbart euch als moralisch verblödet.

Man kann keinen Staat anerkennen, der keine Grenzen hat, eine einheitliche Regierung und keine Wirtschaft.

Wir können uns nicht auf irgendwelche Sicherheitsgarantien von wem auch immer verlassen, sondern nur auf die IDF. Also hört auf beleidigt zu sein, weil wir euch nicht trauen. Und sagt uns nicht, wir sollten auch nur eine Atomwaffe aufgeben, die wir haben könnten oder auch nicht.

Wir wissen, dass den linken Partien in Israel die Ideen ausgegangen sind. Wir werden nicht für sie stimmen, egal wie sehr ihr euch das von uns wünscht. Also versucht gar nicht erst Einfluss auf unsere Wahlen zu nehmen.

Glaubt nicht, was ihr in der Ha’aretz lest.

Jerusalem, ungeteilt, ist die Hauptstadt Israels. Gewöhnt euch dran, denn ihr könnt es nicht ändern.

Mit freundlichen Grüßen

die ganz normalen Israelis

Ein Gedanke zu “Alle, die es angeht

  1. Bravo, das sind wahre und sehr gute Statements. Dist esweiteren ist Israel das einzige demokratisch regierte Land im Mittleren Osten, wo Juden, Christen und Araber friedlich zusammenleben können, ohne, dass die andere Religionsgruppe verfolgt würde.Wir sollen daran denken, dass weder Syrien, Jordanien oder der Libanon in ihrer heutigen Form vor Gründung des Staates Israel existiert hatten, genauso wie auch Europa nicht, dessen Länder heute in Frieden und Wohlstand zusammenleben können. Es ist also nix wie politisch und islamisch geführte Propaganda und Hasspolitik, die Frieden bislang verunmöglichen.

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