Es liegt schlicht nicht an uns

Michael Lumish, Israel Thrives, 15. November 2014

Die Wahrheit in dieser Sache ist: Ob wir mit zwei Staaten für zwei Völker auf historisch jüdischem Land enden, hängt vom Willen der frauenfeindlichen arabischen Mehrheit in diesem Teil der Welt ab, nicht von der egalitären jüdischen Minderheit.

Wir können sie weiter Jahrzehnt um Jahrzehnt anbetteln einen Staat für sich selbst zu akzeptieren, aber sie haben solche Angebote seit 1937 abgelehnt. Außer man hat ein Interesse daran demokratische Juden in niemals endende Schikane durch autoritäre arabische Regime und ihre westlich-linken Verbündeten zu stecken, ist der Status quo nicht erstrebenswert. Er mag tragfähig sein, aber er ist gewiss nicht wünschenswert, weil boshafte arabische und westlich-linke Arglist gegenüber Juden nicht wünschenswert ist, so sehr Barack Obama auch anderes behaupten mag, indem er die Juden unter Druck setzt.

Als Barack Obama sagte, der Status quo sei nicht untragbar, hatte er nicht das Wohlergehen von Juden gemeint. Er sprach von dem, was er als jüdischen Angriff auf die „einheimische“ arabische Bevölkerung ansieht, mit der Folgerung, dass die internationale Gemeinschaft – angeführt von der Europäischen Union, der Arabischen Liga und den Vereinten Nationen, wobei Obama mit Koordination aus dem Hintergrund hilft – die Juden des Nahen Ostens bestrafen würde, außer sie geben den terroristischen Forderungen nach jüdischem Land nach.

Als Barack Obama und John Kerry sagte, der Status quo sei untragbar, meinten sie, wenn wir Juden nicht wissen, wo unser Platz ist, würden wir in den Hintern getreten werden. Wenn das nicht das ist, was sie meinten, dann ist es äußerst schwierig zu erkennen, auf welche Weise der Status quo untragbar sein könnte. Der Status quo ist schon verdammt lange vorhanden und kann weiter fortgesetzt werden, außer Obama und die EU wollen den Juden die Daumenschrauben anziehen. In Wahrheit ist der Status quo relativ gut gewesen, weil er jüdische Souveränität und Selbstverteidigung repräsentiert.

Fakt ist natürlich, dass die kleine jüdische Nation bereits terroristischen Forderungen nachgegeben hat, indem sie der riesigen arabischen Nation erlaubt hat einen mächtigen Bissen aus dem winzigen jüdischen Staat zu reißen, um eine weitere boshafte, arabisch-muslimische Diktatur zu schaffen. Obama und die Europäer verdrehen jüdische Arme, damit wir akzeptieren, was wir bereits fast einhundert Jahre akzeptierten und lehnen es schlicht ab ein „Ja“ als Antwort anzunehmen.

Es reicht offenbar nicht, dass wir den Arabern erlauben Judäa und Samaria zu schlucken, das Herz der jüdischen Heimat; aber wir müssen Juden auch aus diesem Land zwingen, das nicht nur nach Maßgabe der rassistischen Launen der arabischen Straße und der EU, sondern auch der Obama-Administration. Und täuschen Sie sich nicht: Wir haben seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert noch keine Präsidentenadministration erlebt, die so rassistisch wie diese ist.

Die Obama-Administration unterstütze die Muslimbruderschaft sowohl mit Geld als auch mit schweren Waffen und die Bruderschaft forderte zur Eroberung Jerusalems auf.

{Fall abgeschlossen}

Wichtiger ist aber, dass es schlicht nicht an uns liegt.

Die palästinensischen Araber können jederzeit einen eigenen Staat haben, wenn nur ihre diktatorische Führung den langen arabischen Krieg gegen die Juden für beendet erklären und die normalen Erwartungen an wirtschaftliche und soziale Entwicklung über Bildung, Infrastruktur, Finanzen und Diplomatie fördern würden – im Gegensatz dazu, jüdische Babys mit ihren Automobilen zu überfahren.

Das alte Klischee ist: Wenn die palästinensischen Araber ihre Waffen niederlegen würde, würde es Frieden geben, aber wenn die Juden es tun, würde es einen fürchterlichen Völkermord geben.

So sieht es aus.

Alles, was die Juden wollen, ist verdammt nochmal auf ihrem winzigen Stückchen Land in Ruhe gelassen zu werden, während politische Islamisten, angefüllt mit Kopfabhacker-Visionen aus dem Koran die Juden tot oder weg sehen wollen.

Es liegt also schlicht nicht an uns.

Israel ist genau deshalb die Festung Israel, weil die Araber es mit ihre nie endenden auf dem Koran gründenden Niedertracht und Gewalt dazu gemacht haben und in dem Prozess haben sie das Leben einer Unzahl von israelischen Arabern ruiniert, die sich andernfalls um Bildung und Wohlstand für sich selbst und ihre Familien bemüht hätten.

Meine Herausforderung an alle, die eine verhandelte Zweistaatenlösung haben wollen: Erklärt, wie er ohne arabische Kooperation zustande kommen kann.

Und darüber hinaus: Aus diesem Grund ist das europäische und amerikanische Arme verdrehen bei den jüdischen Israelis so grausam ungerecht und kontraproduktiv. Sie setzend die Falschen unter Druck.

Wenn Barack Obama ehrlich Frieden zwischen Arabern und Juden im Nahen Osten haben wollte, würde er die für den Konflikt Verantwortlichen unter Druck setzen, nicht die Seite, die vor vielen Jahrzehnten bereits zwei Staaten für zwei Völker zugestimmt hat.