Ein Erfolg der PA beim UNO-Sicherheitsrat

Der UNO-Sicherheitsrat hat den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat abgelehnt. Das heißt, dass die Araber die notwendigen 9 Ja-Stimmen nicht zusammenbekommen haben. 8 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten dafür, 2 dagegen und 5 enthielten sich. Damit war es nicht nötig, dass die USA ihr angekündigtes Veto einlegen.

Man kann sich fragen, warum die Araber diese Abstimmung unbedingt noch vor dem Jahresende durchpeitschen wollten. Denn ab dem 1. Januar ändert sich die Zusammensetzung des Sicherheitsrats und es ziehen 5 neue Mitglieder ein – von denen einige deutlich antiisraelischere Haltungen an den Tag legen als ausscheidende. Dazu gehören z.B. Venezuela und Malaysia, die ausdrücklich israelfeindlich eingestellt sind. Insgesamt werden ab Januar dann 3 Länder im Sicherheitsrat sitzen, die nicht einmal diplomatische Beziehungen zu Israel haben. Nach dem Jahreswechsel hätten die Araber also zumindest einen symbolischen Sieg erringen können, weil nur das Veto der USA eine Anerkennung verhindert hätte.

Michael Freund hat eine sehr einleuchtende Erklärung für die Hast der Araber: Sie wollten gar nicht gewinnen! Im Gegenteil, sie wollten diese Niederlage haben. Der Grund: Mit dieser Niederlage können sie die Frustration und Enttäuschung auf der palästinensischen Straße besser schüren und so die Fortsetzung der Intifada auf niedrigem Niveau sicherstellen, mit der sie Israel mürbe machen wollen.

Dass sie mit leeren Händen aus New York zurückkommen, stärkt die Kräfte der PalAraber, die zu „Widerstand“ durch Terrorismus gegen Israelis auffordern. Mit diesem Negativergebnis wird Öl ins Feuer gegossen und es wird mehr Anschläge auf Juden geben. Die Terroristen haben mit dieser „Niederlage“ einen Sieg errungen, weil sie genau das Ergebnis bekommen haben, das sie brauchten, um sich weiter und stärker als Opfer darstellen zu können; sie sind jetzt wieder in der Lage zu behaupten, die ganze Welt sei gegen sie und sie müssten noch mehr morden, um auf sich aufmerksam machen und ihre Ziele verfolgen zu können.